„HAMBURG SCHOCKT“ – eine App, die Leben rettet

06.07.2021
Hamburger Abendblatt
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Dieser Artikel zu HAMBURG SCHOCKT ist am 06. Juli 2021 im Hamburger Abendblatt erschienen, Autorin Friederike Ulrich, Fotos Thortsen Ahlf.

Bricht ein Mensch mit einem Herzstillstand zusammen, wissen die Umstehenden oft nicht, was zu tun ist.

Die dramatischen Minuten während des EM-Spiels im Kopenhagener Parken-Stadion wird so schnell kein Fußballfan vergessen. Kurz vor der Halbzeitpause im Spiel Dänemark gegen Finnland war der dänische Fußballspieler Christian Eriksen mit einem Herzstillstandzusammengebrochen. Nur durch eine sofort vorgenommene Herzdruckmassage und dann dem Einsatz eines Defibrillators konnte der 29-Jährige nach bangen Minuten wiederbelebt werden. Letztlich war es der einmalige Elektroschock, der das Herz des jungen Sportlers wieder zum Schlagen brachte.

Die Deutsche Herzstiftung schätzt, dass in Deutschland jährlich mindestens 66.000 Menschen einen plötzlichen Herztod erleiden – das größte Risiko dafür besteht bei Menschen ab einem mittleren Lebensalter und eher bei Männern. Allein im Großraum Hamburg trifft es rund 2000 Menschen im Jahr, schätzt der Arbeiter Samariter Bund Hamburg (ASB). „Das Hauptproblem ist, dass kaum jemand der Umstehenden dann weiß, wie er sich in einer solchen Situation zu verhalten hat“, sagt Sprecherin Petra Witt. Dabei seien die ersten Minuten nach dem Herzstillstand ganz entscheidend: „Mit jeder Minute, in der nichts unternommen wird, sinken die Überlebenschancen des Verunglückten um zehn Prozent.“

Dies sind die ersten Absätze eines Artikels, den das Hamburger Abendblatt zur Initiative HAMBURG SCHOCKT sowie zum Lebensretterpreis 2021 veröffentlicht hat. Hier geht es zum ganzen Artikel.