ASB Hamburg

Arbeiter-Samariter-Bund

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Die persönliche Eignung bei Hund und Mensch

 

Kann mein Hund überhaupt Rettungshund werden?

Kein Hund wird als Rettungshund geboren... Was aber jeder Hund idealerweise mitbringen sollte, sind…

  • ein wenigstens neutrales, besser noch freundliches Wesen gegenüber Menschen und anderen Hunden
  • Neugierde und Aufgeschlossenheit, vor allem in neuen Situationen
  • Interesse an Aufgaben, die ein bisschen “Köpfchen” verlangen
  • ein maximales Alter von 5 Jahren und ein der Aufgabe angemessenes Größe- und Gewichts-Verhältnis

Viele Potenziale werden erst durch das Training entdeckt und dann gefestigt. Die oben genannten Eigenschaften und eine starke Bindung zum Hundeführer sind der Grundstein für die vielseitige Ausbildung zum Rettungshund.

Und was muss ich als Besitzer*in mitbringen und können?

Zeit 

  • für Training (mittwochabends und sonntagnachmittags, insgesamt ca. 8 Stunden/Woche)
  • für Einsätze (ca. alle drei bis vier Wochen)
  • für Veranstaltungen, bei denen wir unsere Arbeit vorstellen und Menschen dafür begeistern möchten

Erreichbarkeit

  • 24 Stunden am Tag, an 7 Tagen die Woche, an 364 Tagen im Jahr bzw. die Bereitschaft schnellstmöglich zurückzurufen

Belastbarkeit - physisch und psychisch

  • physisch: Wir brauchen keine Sixpacks, aber eine gute “Geländegängigkeit”. Wer sich im Wald über Stock und Stein trittsicher und zügig bewegen kann, bringt schon einmal gute Voraussetzungen für unsere Aufgaben mit.
  • psychisch: Die Vermissten, die wir suchen, schweben in Lebensgefahr - eine psychische Herausforderung, der du grundsätzlich gewachsen sein solltest. In Extremsituationen lassen wir uns von Kriseninterventionsteams unterstützen.

Lernbereitschaft

Neben der Ausbildung der Hunde müssen wir Hundeführer viel Neues lernen: Dazu gehören zum Beispiel die Erste Hilfe, der sichere Umgang mit Karten, Kompass und GPS-Gerät sowie einsatztaktisches Wissen.

Durchhaltevermögen

Die Ausbildung eines Hundes zum Rettungshund dauert ca. 2 Jahre. Häufig lernen die Hunde schnell, aber natürlich gibt es auch Phasen, in denen das Team das Gefühl hat, nicht voran zu kommen oder gar Rückschritte zu machen. Für unsere Ausbilder ist das kein Problem, also sollte auch der/die Hundeführer*in geduldig sein und immer das Ziel vor Augen haben.

Natur- und Wettertauglichkeit

“Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung” - Gutes Schuhwerk, eine robuste Kleidung sowie Furchtlosigkeit gegenüber Spinnen besitzen wir alle, aus gutem Grund ;-)

Teamfähigkeit

Da du mit uns sehr viel Zeit verbringst, ist es gut, wenn du auch in der Gruppe nicht in Schweigen verfällst und im Zeltlager nicht allein in deinem Zelt hockst während alle anderen am Lagerfeuer sitzen und essen. Besonders in Einsätzen ist es wichtig, dass du dich schnell auf neue Menschen einlassen kannst und kein Problem damit hast, mit dir unbekannten Helfern zusammenzuarbeiten.

Verständnisvolle Familienmitglieder, Partner*innen und Freund*innen

Wie oben bereits geschrieben, ist unser Ehrenamt sehr zeitaufwendig, aber und bringt uns sehr viel Spaß! Nicht nur, dass wir jeden Sonntag trainieren, sondern auch, dass wir grundsätzlich zu jeder Tages- und Nachtzeit z.B. das heimische Sofa oder den Kino-Abend verlassen, um dann bei Wind und Wetter in Einsätze zu fahren, verlangt von unseren Freunden viel Verständnis und Nachsicht.

Sie möchten uns kennenlernen und mitmachen?

Dann kontaktieren Sie uns gern, damit wir Sie und Ihren Hund zum nächsten Training einladen können.

Auch wenn Sie keinen Hund haben, Sie aber trotzdem von unserer Arbeit begeistert sind, können Sie uns gerne aktiv unterstützen. Wir suchen jederzeit Helfer, die uns beim Training unterstützen und uns in Einsätzen eine helfende Hand sein möchten.

INTERESSENTEN-KONTAKT

OV Hamburg-Bergedorf/ Rothenburgsort e.V.
Vienna Wege

Staffelleitung Rettungshundestaffel-Bergedorf

Brookkehre 4
21029 Hamburg

eMail: 
Telefon: +49 40 7380518

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