ASB Werkstatt-Kita Kleiderkasse in Altona

*Leider hat die Kita Kleiderkasse zur Zeit keine freien Kita-Plätze mehr*

Ein sicherer Ort für die Welt der Kinder

Unsere alte imposante Kleiderkasse zieht als denkmalgeschütztes Gebäude inmitten des neuen Quartiers „Mitte Altona“ schon von außen die Blicke auf unsere gemütliche „Burg“. Der Innenraum wurde vollständig erneuert und den Bedürfnissen einer zeitgemäßen Kita angepasst. Den Charakter des alten Gebäudes haben wir erhalten.
Warm, offen und interessiert werden Sie bei uns begrüßt. Hier wirken Menschen, die mit dem Herzen dabei sind. Die Liebe zum Detail ist allgegenwärtig. Einladend lockt jede Werkstatt mit ihrem persönlichen Charme und bietet Raum für Ideen, zum Forschen und für die Schaffenskraft der Kinder.
Wir möchten, dass sich Ihr Kind bei uns wohl und geborgen fühlt. Mit Fröhlichkeit und ehrlichem Interesse räumen wir allen Themen der Kinder bei uns Platz ein. Wir arbeiten offen, in der Krippe genauso wie im Elementarbereich. In Atelier, Bewegungsraum, Baubereich, Rollenspielraum, Vorschule und der Bibliothek werden die Fragen und Ideen der Kinder von vielen Seiten beleuchtet.
Die Kreativität, die Freude am Forschen und Entdecken und die Sicht auf die Welt der Kinder begleiten wir leidenschaftlich. Ihre Wünsche, Ideen und Bedürfnisse beflügeln den Alltag. Durch das Fachkräfteprinzip erlebt Ihr Kind bei uns engagierte Erwachsene, die für ihre Themen brennen.
Sie sind neugierig geworden? Dann laden wir Sie herzlich ein, uns kennenzulernen. Tragen Sie sich in die Warteliste ein oder schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Sie!

Übersicht:

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 7.00 bis 17.00 Uhr
Sprechzeiten:
nach telefonischer Vereinbarung
Schließzeiten:
2 Wochen in den Hamburger Sommerferien,
3 Studientage, 1 Betriebsausflug,
sowie zwischen Weihnachten und Neujahr
Größe der Einrichtung:
130 Plätze (bis zu 45 im Krippen- und 85 Elementarbereich)
Altersstufen:
Wir betreuen Kinder von der Krippe bis zur Einschulung - Unsere Kinder sind im Alter zwischen 1 Jahr und ca. 6 Jahren.
Küche:
Morgens gibt es vom Haus ein offenes Frühstück. Mittags werden wir mit Vollwertkost beliefert. Nachmittags gibt es einen gesunden Snack. Viel Gemüse und Obst ergänzen jede Mahlzeit. Wir achten darauf, Allergien, Diäten und kulturelle Besonderheiten zu berücksichtigen.
Gut zu wissen:
Wir sind eine Inklusions-Kita. Bei uns lebt Vielfalt und Diversität.
Wir bieten das Kita-Brückenjahr an.

Das ist uns wichtig

Das ist uns wichtig

Zufriedene Kinder und Erwachsene sollen bei uns gemeinsam wirken. Daher stehen die Menschen, die bei uns zusammenkommen, an allererster Stelle. Kinder, Familien und Mitarbeiter*innen – alle sollen sich wohlfühlen und einen glücklichen Alltag erleben. Einladend und mit ehrlichem Interesse begegnen wir Ihnen und einander. Allen Menschen eine offene und wertschätzende Haltung entgegenzubringen, ist für uns selbstverständlich.

Den einladenden Charakter spiegeln auch unsere Räume wider. Klar strukturiert, leicht zugänglich, offen und hell sind unsere Werkstätten. Wir legen viel Wert auf Vielfalt und Unterschiedlichkeit: Materialien, Werkzeuge bis hin zu unterschiedlichen Stuhlhöhen und Beschaffenheiten – einfach alles macht Lust, es auszuprobieren. Auch Altes und Neues wird gemischt. Harmonisch fügt es sich zu einem großen Ganzen, das Vielfalt auf allen Ebenen erlebbar macht.

Die erarbeiteten Strukturen, das Fachwissen, die sorgsam eingerichteten, ausgestalteten und gut durchdachten Werkstätten, all das nutzen wir als Basis und sicheren Rahmen für das tägliche Zusammensein. Aus der Sicherheit und dem Rückhalt erwächst unsere große Freiheit zum Forschen, Entdecken und Kreativwerden. Ihr Kind kann sich bei uns frei entfalten. Ohne Druck und im eigenen Tempo soll es sich bei uns ausprobieren und vielfältige Erfahrungen machen.

Mit eigenen Bedürfnissen, Wünschen und Interessen kommen bei uns unterschiedliche Menschen aus fast 20 Nationen zusammen. Ihr Kind darf dabei in unserem offenen Konzept immer selbst entscheiden, was, mit wem, wann und wie lange es etwas tun möchte. Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt sind uns genauso wichtig, wie miteinander im Gespräch zu sein, zu erklären, Fehler zuzulassen und zuzugeben und Verständnis zu bilden. Wir schaffen ein positives und konstruktives Beisammensein, in dem alle ihren Platz haben.

Zitat: "Hilf mir, es selbst zu tun." (Maria Montessor)

Die Welt der Kinder

Die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder stehen bei uns immer im Vordergrund. Das große Ziel ist, den Kindern zu helfen, sich selbst zu helfen. Ihr Kind soll sich bei uns selbstbewusst und mutig ausprobieren können. Dazu gehört für uns, dass es eigene Entscheidungen treffen kann und Selbstständigkeit erfährt. Wir hören genau zu, nehmen die Kinder in ihrer Einzigartigkeit wahr und in ihren Themen ernst.
Die Welt der Kinder – wie sie die Welt sehen und was sie bewegt – ist für uns überaus wertvoll. Gerne lauschen wir ihren Gesprächen und gehen in den gemeinsamen Austausch. Die Kinder geben mit ihrer Lebenslust und ihrem Interesse so viel zurück und nehmen dabei jeden positiven Impuls auf. So selbstverständlich und genau, wie sie uns Erwachsene kennen und uns in unseren Eigenheiten wahrnehmen, möchten wir auch ihnen begegnen.
Unsere Werkstatt-Kita soll ein Ort sein, an dem man sich in sicherem Rahmen frei ausprobieren und forschen kann. Dafür achten wir wachsam auf die individuelle Würde des Kindes. Dazu gehört auch, Grenzen zu erkennen, zu artikulieren und nicht zu überschreiten.

Team der Werkstatt-Kita Kleiderkasse

Wir brennen dafür, mit Fachwissen, Leidenschaft und viel Herz einen positiven Alltag für Ihr Kind zu gestalten. Dabei begegnen wir den Kindern auf Augenhöhe. Wir bieten einen sicheren Hafen für die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder.

Unsere 16 Fachkräfte arbeiten dafür mit Heilpädagog*innen, FSJler*innen, Auszubildenden, Praktikant*innen, Hauswirtschaftskräften und unseren zwei Leitungen als gesundes und harmonisches Team zusammen, das gut ineinandergreift.

Gegenseitige Unterstützung und Wertschätzung sowie die liebevolle, kompetente und professionelle pädagogische Haltung gegenüber Kindern sind Grundpfeiler unserer Zusammenarbeit. Die Menschen bei uns im Haus sind gerne zusammen. Durch den großen Zusammenhalt im Team leben wir den Kindern ein positives und konstruktives Miteinander vor.

Mit großer Lust und Neugier begegnen wir einander, den Kindern und ihren Familien. Unsere harmonische Arbeitsatmosphäre lädt die Kinder ein, mitzumachen. Klarheit und Struktur führen zu einem sicheren Rahmen für alle. Darin kann sich unsere große Begeisterung für die vielen Alltagssituationen frei entfalten.

Durch das Fachkräfteprinzip erlebt Ihr Kind bei uns engagierte, glückliche Erwachsene, die ihr Wissen mit Herz und Leidenschaft in denen von ihnen erwählten Räumen, wie beispielsweise dem Atelier, verknüpfen.

So waren wir als Kinder und so sind wir heute

Selbstbewusste und reflektierte Erwachsene begleiten bei uns liebevoll die Kinder in ihren individuellen Stärken und Herausforderungen. Denn auch wir waren unterschiedlich und gleichzeitig genau richtig, wie wir waren:
Wir waren wild und kreativ, lieb und stürmisch, fantasievoll und mutig, ruhig und gesellig,
sind in der Großstadt, auf dem Dorf und sogar in verschiedenen Ländern aufgewachsen,
wir waren in Bewegung, drinnen im „Toberaum“ oder draußen in der Natur, im Garten, in der Heuscheune, auf Feld und Wiese, auf dem eigenen Hof oder bei den Großeltern daheim,
während einige glücklich zur Kita gingen, nahmen andere von dort Reißaus und schworen sich, es eines Tages anders zu machen,
es ging schon mal eine Scheibe zu Bruch, die Schwester sollte direkt im Krankenhaus bleiben oder aus Hilflosigkeit wurde gebissen,
aber vor allem wurde leidenschaftlich Fußball, Handball, Eishockey im Team und mit Papa als Trainer gespielt,
gemalt, gezeichnet und kreativ geschaffen,
im Winter wurde gemeinsam mit Mama am Waldrand Papas große Schafherde gehütet,
wir haben Feuer am See gemacht und Kuscheltier-Geburtstage gefeiert,
sind in der Elbe geschwommen und auf Bäume geklettert,
haben Akrobatik auf dem Fahrrad dargeboten,
den Kleingartenverein erobert und sind rein in die Bäche, durch die Büsche zum selbstgebauten Staudamm gezogen,
waren unterwegs mit vielen Kindern und sind von Dorf zu Dorf gelaufen,
haben Pferde gefüttert, Hühner, Hunde, Katzen und Susi, das schwarze Schaf, besucht,
es wurde gebacken, gekocht und auf dem Tisch stand stets ein großer Topf, von dem alle satt wurden,
wir haben unsere Freiheit genossen und ausgekostet
und waren dann manchmal sogar pünktlich zu Hause, wenn die Straßenlaternen angingen.
Diese vielfältigen erfüllenden Erfahrungen führten zu der Lebensfreude, dem Spaß und der Überzeugung, die heute unsere tägliche Arbeit mit Ihrem Kind inspirieren. Wir möchten Ihrem Kind einen solchen Schatzkoffer voller inspirierender Erlebnisse und Momente mit auf den Lebensweg geben.

Werden Sie Teil unseres Teams!

HIER finden Sie aktuelle Ausschreibungen aus dem Bereich Kinder und Jugend. Ob als Pädagogin, Heilerzieher, SPA oder als Praktikant. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Haus und Räumlichkeiten

Rundgang durch unsere Kita

Unsere Kleiderkasse ist mit dem denkmalgeschützten Äußeren ein toller Ort für Geschichten. Früher war es eine Ausgabe- und Lagerstelle für die Dienstkleidung der Bahnmitarbeiter auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Altona. Heute steht sie imposant inmitten des brandneuen Quartiers „Mitte Altona“.
Wie gut wir das Neue mit Bewährtem verbinden, stellt man bei Betreten der Kita sofort fest. Herzlich werden Sie begrüßt in unseren hellen, innen modern gestalteten, großzügigen Räumen. Der direkte persönliche Kontakt und die liebevoll präsentierten Ausstellungsstücke der Kinder im Eingang lassen einem direkt warm ums Herz werden.
Im schönen Restaurant zur Rechten beginnt der Tag für viele Kinder mit einem gemütlichen Frühstück. Der Flur dahinter als „Zentrale“ lässt oft gar nicht erahnen, wie viele Kinder konzentriert in den Werkstätten wirken. Jeder Raum, der hiervon abgeht, bietet eine andere sorgsam vorbereitete Werkstatt. Frei und ungebremst kann Ihr Kind sich bei uns bewegen und jederzeit selbst wählen, was, mit wem und wann es wo tätig werden möchte.
In Krippe und Elementarbereich gibt es dafür je altersgerechte Werkstätten zum Bauen und Konstruieren, für Rollenspiel, für Bewegung sowie ein Atelier. Auch eine Bibliothek mit Raum für Therapien, zum Entspannen, Lesen und Puzzeln sowie die Vorschule haben bei uns eigens eingerichtete Orte. Ein weiteres Zimmer für Rückzug, Entspannung und (Mittags-)Schlaf gibt es am ruhigen anderen Ende des Flures bei den Krippenkindern.
Auf der Eingangsseite der Kita liegt zugänglich von jedem Raum auf dieser Seite unser eigenes Außengelände. Hier setzt sich das Spielen und Forschen von drinnen gern draußen fort. Mit eigenem Zugang können wir auch den großen öffentlichen Spielplatz vor der Tür jederzeit nutzen.

Leben in den Werkstätten

Ein Tag in unserer Kita kann zum Beispiel so aussehen:
Im Eingang einmal fröhlich guten Morgen winken durch das Fenster zum Büro, schon ist man angekommen. Ein paar große Sessel laden Mama und Papa noch kurz zum Verweilen ein. Ihr Kind zeigt Ihnen hierbei sein liebevoll ausgestelltes Kunstwerk der letzten Tage. Bei so viel Kreativität und Schaffensfreude kommt man direkt ins Staunen. Im Restaurant winkt nun die beste Freundin und gemeinsam wird beim offenen Frühstück überlegt, wer gleich wozu Lust hat.
Der vordere Teil des langen Flures ist das Reich der Elementarkinder. Der Schreibtisch im Bauraum ist mit Bauten und Bauplänen dekoriert. Papier, Lineal, Geodreieck und Stift laden zum eigenen Planen ein. Im Raum wurden gerade die großen Verkehrszeichen entdeckt. Mit ihnen wird großflächig eine Straße für die Lkws, die weitere Materialien herbeifahren, angelegt. Auf dem Teppich vor dem Fenster entstehen mit Bausteinen, großen Rohren, Dosen, Pappbechern und Holzklötzen gerade verschiedene Welten. Im Rollenspielbereich nebenan wird noch überlegt, ob die Kiste mit den Verkleidungssachen für die Piraten, die Polizei oder die Feuerwehr rausgezogen wird. Die Kinder entscheiden sich heute dann aber doch dafür, Kleider, Schals und Hüte immer wieder neu zu kombinieren. Im großen Spiegel wird das jeweilige Ergebnis betrachtet. Gut gekleidet wird auf der Bühne hinterm Vorhang ein eigenes Stück geprobt. Währenddessen schreibt ein Kind an der Tastatur auf dem Schreibtisch und kalkuliert an der Kasse die Einkäufe für die Kinderküche. Auf dem Bett neben der herrlichen alten Anrichte im „Schlafzimmer“ haben es sich zwei Kinder mit Büchern gemütlich gemacht und entschwinden so in ferne Welten. In der Vorschule wird leidenschaftlich Schach gespielt. Jede*r darf hier vorbeischauen und so zeigt uns heute ein gewitzter 3-Jähriger in einer Partie mal wieder, dass man Kinder niemals unterschätzen darf. In der Holzwerkstatt im Raum wird währenddessen konzentriert geschnitzt und gehämmert. Von gegenüber schallt begeistertes Lachen – im Bewegungsraum wurde gemeinsam aufgebaut: Es liegen große und kleine Matten bereit, um darüberzulaufen, Purzelbäume zu machen und nachzuspüren. Über Kästen kann man klettern, sich draufstellen oder von ihnen hinunter auf die Matten springen, wenn man sich traut. Konzentriert wird auf der Mini-„Slackline“ balanciert. Nebenan im Atelier wird unterdes der Salzteig, der gestern gemeinsam hergestellt wurde, bearbeitet und erhält die verschiedensten Formen. Auf einem anderen Tisch werden die echten Künstler-Marker leidenschaftlich ausprobiert. Sie fühlen sich beim Zeichnen so ganz anders an als die „normalen“ Filzstifte. Mit besonderer Begeisterung wird den Spuren auf dem Papier Leben eingehaucht. Das Farbenmuseum im Holzregal verzaubert mit besonderen und alltäglichen Dingen aus vier Farbgruppen. Immer wieder werden die Ausstellungsstücke vorsichtig untersucht und bestaunt. In der Bibliothek werden in der gemütlich eingerichteten Ecke des Raumes sorgsam die vielen Bücher betrachtet. Alle möglichen Themen sind hier zu Hause und finden mit den Interessen der Kinder ihren Weg von hier in jeden Raum. Alle unsere Werkstätten nutzen Bücher, die ihre Themen aufgreifen, zum Stöbern, Nachlesen und Sich-inspirieren-Lassen.
Im hinteren Teil des Flures sind unsere Krippenkinder zu Hause. Auf dem Weg hierher wird oft schon die ein oder andere Inspiration von den älteren Kindern mitgenommen. In ihren eigenen altersgerechten Werkstätten wird dann wieder etwas ganz Eigenes daraus. Im Krippen-Atelier geht es zuallererst darum, Materialien kennenzulernen und leidenschaftlich zu testen. Farben, Malwand, Krepppapier, Stifte, Schwämme, Rollen, Kartons, Federn – alles darf genutzt werden! Am Tisch wird gerade durchs Fenster nach draußen geschaut und die Umwelt ganz genau bestaunt. Dann finden neue Elemente ihren Weg aufs Papier. Im Krippenbad ist neben all den Zahnbürsten und den befähigenden Wickelplätzen viel Platz, um Erfahrungen mit Wasser zu machen. Eine große Dusche und die Waschbecken in Kinderhöhe bieten alle Möglichkeiten zum Schütten, Spritzen und Plätschern. Gegenüber wird eifrig die kleine Treppe des Einbaus mit ihren verschiedenen Untergründen im Bewegungs- und Bauraum erklommen. Immer wieder – mal mit Festhalten am Seil, mal auf allen vieren – geht es rauf und runter. Verschieden hohe Tritte, Schaumstoffteile und Matten laden ein, sich auszuprobieren. Wie ist es auf weichem Boden? Wie fühlt sich das an den Füßen an? Auf dem Podest auf der anderen Seite des Zimmers wird gerade mit Baumscheiben ein Turm neben dem anderen gebaut. Kann man die Teile auch mit einer Kochzange greifen? Bälle und Musikinstrumente liegen bereit für später. Im Rollenspiel-Raum werden noch schnell verschiedene Schuhe anprobiert und vor dem Spiegel begutachtet, dann kommt eine „Familie“ in der Kinderwohnung zusammen. Es wird am liebevoll gedeckten Tisch geplaudert und Tee getrunken und dabei versonnen die Bilder an der Wand betrachtet. Da bekommt man direkt Hunger auf das „echte“ Mittagessen! Satt und zufrieden darf, wer müde ist, im Raum für Schlafen und Rückzug die vielen Eindrücke des Tages verarbeiten.
Unser eigenes Außengelände können die Kinder aus fast jedem Raum heraus erkunden.
Am Nachmittag verabschiedet der Flurdienst jedes Kind und gemeinsam freuen wir uns auf morgen!

Kooperationen und Besonderes

Für uns ist es wichtig, dass wir nach innen und außen in positiver Zusammenarbeit und gegenseitiger Wertschätzung agieren. Das fängt im Kleinen in unserem Haus an: Anfang der Woche wird mit den Kindern und untereinander besprochen, welche Themen gerade wichtig sind, diese werden dann gemeinsam bearbeitet und am Ende der Woche freuen wir uns über die vielfältigen Ergebnisse. Diese Form von Kooperation miteinander tragen wir, wenn immer möglich, auch nach außen. Vielfältige regelmäßige Fortbildungen, Austausch in Arbeitskreisen des ASB sowie der Austausch zwischen den Häusern machen uns große Freude und inspirieren unsere Arbeit. Auch der interdisziplinäre Austausch mit Therapeuten, Schule, Ämtern und Förderstellen ist uns wichtig. In Projekten und durch Ausflüge lernen wir unsere Umgebung kennen. Wir besuchen Polizei, Feuerwehr, Bibliotheken, Märkte und viele Orte des täglichen Lebens. In unserer neuen Umgebung bauen wir so nach und nach unser verlässliches und gut funktionierendes Netzwerk auf, das alle bereichert.

Unsere Vorschularbeit - "Das Kita-Brückenjahr"

In ihrem Jahr vor der Schule möchten wir den Kindern noch einige Werkzeuge an die Hand geben, um mit Spaß zu lernen. Im Vorschul-Raum bekommen die älteren Kinder einen sicheren Platz für ihre Themen. Die große Weltkarte begrüßt einen im Eingang und das Regal ist gefüllt mit wunderbaren Werkzeugen und Forschungsobjekten: Es gibt Lupen, Buchstaben, Behälter, Bücher, Uhren, Bilder, Musik, Waagen, Gewichte und Mikroskope. In der eigens dafür geschaffenen Ecke für Holzarbeiten kann geschnitzt, gehämmert, geschraubt und geklebt werden. Aus Ästen, Winkeln und vielen verschiedenen Formen und Arten von Brettern entstehen großartige Werke. Mit Leidenschaft werden Experimente durchgeführt und gemeinsam geforscht. Die ein oder andere Partie Schach findet hier ebenso statt wie jedes Thema, das die Kinder bewegt. Mit Büchern, Buchstaben, Zahlen und Gewichten ergänzen ganz intuitiv Themen wie Lesen, Schreiben und Rechnen den gelebten Forschungsdrang. In Projekten besuchen wir die Feuerwehrwache oder ein*e Polizist*in kommt vorbei. Wir erkunden „Wo wohne ich?“ und arbeiten den Schulweg heraus. Alle Themen haben ihren Platz bei uns und werden mit großem Spaß am gemeinsamen Forschen bearbeitet.

Das Kita-Brückenjahr

Zitat: "Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen." (Astrid Lindgren)

Bibliothek und Therapie

In der warmherzigen Umgebung unserer Bibliothek unterstützen wir leidenschaftlich alle Kinder. Für Kinder mit besonderem Förderbedarf steht hiermit ein weiterer besonders geschützter Ort zur Verfügung, in dem alles passieren darf und nichts muss. Therapien und Begleitung von Kindern und Familien, Erziehungspartnerschaften und Elternberatung sowie alles nötige Berichtswesen haben für uns einen besonderen Stellenwert. Wir arbeiten im ganzen Haus behutsam und alltagsintegriert mit den Kindern.

Kooperation mit Eltern

Menschlich nah und fachlich kompetent begleiten wir leidenschaftlich Kinder und ihre Familien. Die gute Zusammenarbeit mit Eltern und Angehörigen ist uns dabei sehr wichtig. Wir möchten Ihr Kind kennenlernen und verstehen. Dafür ist uns ein ständiger Austausch und ein respektvolles Miteinander wichtig. Für Gespräche nehmen wir uns die Zeit. Bei uns fühlen sich alle Mitarbeitenden verantwortlich. Alle Fachkräfte sind für alle Kinder da und können Ihnen so immer eine Rückmeldung geben. Sie geben uns Ihr Kind in die Betreuung – eine wichtigere Aufgabe gibt es nicht. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst und möchten, dass Sie uns Ihr Kind stets mit einem guten Gefühl anvertrauen.
Im Alltag freuen wir uns, wenn Eltern unsere Arbeit bestärken, indem sie selbst informiert und engagiert teilnehmen. Das kann in Form von Spenden für das Atelier sein (im Eingangsbereich steht dafür eine große Box) oder durch Unterstützungsangebote bei Projekten und Feiern, durch Ideen oder auch einfach durch das fröhliche Begrüßen am Morgen. Besondere Freude macht es uns dann, wenn Sie im Alltag die Werke und das Tun Ihres Kindes wertschätzen und ihm zum Beispiel die Zeit geben, sich von einem Werk beim Abholen zu verabschieden. Kommen Sie dabei ruhig – wie wir – ins Staunen über die kindliche unbefangene Kreativität!

Der Stadtteil als Außengelände

Unser eigenes Außengelände nutzen wir für alle unsere Angebote, die sich hier ungebremst fortsetzen. Außerdem steht den Elementarkindern der Gang auf den öffentlichen Spielplatz direkt vor der Tür gemeinsam mit einer Fachkraft offen. Gefühlt ist aber der ganze Stadtteil unser Außengelände – sehr gerne erkunden wir das neue Quartier und seine alten und historischen Ecken. Es wird gemeinsam eingekauft, wir lernen Wege kennen, streifen durch die Nachbarschaft und besuchen interessante Orte passend zu Projekten. Dabei ist es uns wichtig, gute Verbindungen in der Nachbarschaft und mit den Institutionen und Menschen des Stadtteils aufzubauen. Wir freuen uns über jedes Kennenlernen!

Kooperation Elbinselschule

Nicht nur wegen der lokalen Nähe, kooperieren wir seit jeher mit der Elbinselschule. Wichtig ist dies für uns besonders, um den Kindern den Übergang von Kita zur Schule zu vereinfachen. In den letzten Jahren hatten wir so ab und an schon die Möglichkeit die Vorschulkinder in der Schule zu besuchen und Lehrer*Innen vorab kennen zu lernen. In gemeinsamen Gesprächen zwischen Kita und Schule wird überlegt, wie man Ihr Kind bei dem Übergang in die Schule bestmöglich zur Seite stehen kann.

Aus dem Alltag

Unser Bistro - das Kinder-Restaurant

Als zentraler Raum am Eingang ist unser schönes Bistro ein toller Ort zum Ankommen und Pläneschmieden. Hier beginnt der Tag für viele Kinder mit einem Frühstück. Alle unsere Mahlzeiten sind „offen“. Das bedeutet, dass Ihr Kind in einem festen Zeitrahmen selber entscheidet, was, wann, wie viel und mit wem es essen möchte. Krippen- und Elementar-Kinder haben jeweils ein eigenes Restaurant. Damit aber gegenseitige Besuche möglich sind, haben wir mit großer Sorgfalt darauf geachtet, dass es viele verschiedene Höhen an Sitzmöbeln, Geschirr und Besteck gibt, um allen Altersstufen und vielen Bedürfnissen gerecht zu werden. Auch in diesen Räumen legen wir besonderen Wert darauf, den Kindern die Möglichkeit zu geben, eigene Erfahrungen zu machen. Was schmeckt mir? Bin ich schon satt? Ist die Schüssel groß genug? Sitze ich bequem beim Essen? Wie benutzt man eine Gabel? Bei all diesen Fragen begleiten wir aufmerksam. Mit allen Sinnen wird nun probiert! Die antike Anrichte und die verschiedenen Sitzgruppen laden derweil zum Verweilen ein. Viele Gespräche und auch mal Musik erfüllen den Raum mit Leben.

Partizipation

Wir begegnen den Kindern auf Augenhöhe. Wir schätzen Ihr Kind und seine Meinung. So ist es für uns selbstverständlich, dass auch Regeln gemeinsam aufgestellt oder auch mal hinterfragt werden dürfen. Ein Beispiel: Das liebste „Flutschtuch“ ist im Bewegungsraum aufgehängt. Es dient als Rutsche, Nest und mit besonderer Freude kann man barfuß daran hochlaufen und sich dann wieder runtergleiten lassen. Wie viele Kinder können nun gleichzeitig was auf dem Flutschtuch spielen? Wir probieren es vorsichtig gemeinsam aus und begleiten die Kinder beim eigenen Erfahren in einem sicheren Rahmen. So lange fühlt es sich gut an und ist sicher. Aus der Erkenntnis stellen wir zusammen Regeln für die Nutzung auf. Wir gestalten in dieser Weise Absprachen, die den Menschen im Raum entsprechen. Durch das gemeinsame Erarbeiten, wissen alle, „warum“ wir Dinge tun oder nicht tun wollen. Wir erklären auch gerne, warum Dinge gesagt oder getan werden, und bilden so Verständnis. Gleichzeitig bleiben wir flexibel und können immer auf das reagieren, was die Kinder gerade bewegt.

Kunst und kreatives Schaffen - ein Eindruck aus dem Atelier

In allen Werkstätten möchten wir die Kinder mit ansprechenden, schön präsentierten Materialien und Werkzeugen ermutigen, sich und die eigene Kreativität kennenzulernen. Es gibt Materialien, die die Sinne ansprechen, und solche, die zum kreativen Handeln auffordern. Wenn Ihr Kind ins Staunen kommt und wir neugierig machen können, ist das unser größter Antrieb. Der Verschiedenheit und Unbefangenheit der Kinder möchten wir viel Raum geben.
Im Atelier ist das zum Beispiel die Freude, wenn es gelingt, Interesse für Künstler*innen aus verschiedenen Jahrhunderten zu wecken. Wenn Kinder staunen, weil plötzlich ihr Tuschwasser himbeerrot oder himmelblau wird, und sie laut „Wow“ rufen, macht das glücklich. Es entstehen individuelle Kunstwerke. Die Erwachsenen haben dann die – gar nicht immer leichte Aufgabe – ohne viel Einmischung zu schauen, ob gerade Hilfe oder zusätzliches Material benötigt wird. Um vielfältige Erfahrungen zu ermöglichen, bietet das Atelier immer vier bis fünf Arbeitsbereiche, welche sich im Raum verteilen: der Mal- und Klebetisch, der Knettisch, das Nähstübchen, der große Tisch für verschiedenste Angebote und die Wand oder die Staffelei zum Malen im Stehen. Die Kinder wissen auch ganz genau, dass es einige Materialien gibt, die besonders wertvoll oder kostbar sind, wie zum Beispiel farbige Glasperlen. Mit großer Wertschätzung werden diese dann verarbeitet. Alle geschaffenen Kunstwerke stellen wir gerne, wenn das Kind es möchte, bei uns aus. So können sich alle an der Kreativität gemeinsam erfreuen.

Musik

An vielen Tagen klingen durch unsere Kleiderkasse schöne Melodien. Die Gitarre wird hervorgeholt und gemeinsam werden die Lieder zum Beispiel für das Laternelaufen geübt. Die verschiedenen Jahreszeiten werden musikalisch eingeläutet. Wir lernen unterschiedliche Musikrichtungen kennen. Mit eigenen Musikpädagog*innen im Haus ist Singen, Tanzen und Instrumente spielen gelebter Alltag. Mit viel Freude und Enthusiasmus kommt Ihr Kind mit der Musik in Kontakt und kann sich so einen eigenen Zugang zu dieser wunderbaren Welt der Klänge schaffen.

Große und kleine Projekte

Alle Werkstätten können bei uns Ausgangspunkt sein, um gemeinsam im Projekt ein Thema ausführlicher zu erforschen. Durch unterschiedliche Zugänge und Blickwinkel werden Fragestellungen so spannend belebt. Die Kreativität der Kinder birgt unendliche Möglichkeiten, die wir gerne immer wieder aufgreifen. So wird zum Beispiel das Thema „Groß werden“ bearbeitet, indem Kinder- und Erwachsenenschuhe künstlerisch umgestaltet werden. Diese werden dann in einer langen Schlange vor die Kita gestellt. Mit großem Spaß begleiten wir die Themen der Kinder und lernen dabei auch immer wieder selbst etwas Neues.

Unsere Termine

EventDatumUhrzeitBemerkungen
Winterschließzeit 24.12.2021 - 31.12.2021 Die Kita ist geschlossen.
Elterngespräche Krippe 10.01.2022 - 27.01.2022
Kitainterner Studientag 28.01.2022 Ganztags Die Kita ist geschlossen, keine Notgruppe.
Fasching 25.02.2022 Alle Kinder aus der Krippe und dem Elementarbereich können / dürfen sich verkleiden.
Elternabend Elementar 22.03.2022 Alle Elementareltern, keine Kinderbetreuung.
Elternabend Krippe 29.03.2022 Alle Krippeneltern, keine Kinderbetreuung
Kitainterner Studientag 20.05.2022 Ganztags Die Kita ist geschlossen, keine Notgruppe.
Elterngespräche Krippe 13.06.2022 - 01.07.2022
Sommerfest 08.07.2022
Sommerschließzeit 01.08.2022 - 12.08.2022 Die Kita ist geschlossen.
Elterngespräche und 4 1/2- Jährigen Gespräche 29.08.2022 - 30.09.2022 Für Kinder, die ab 08/2021 Vorschulkinder sind.
Betriebsausflug 02.09.2022 Ganztags Die Kita ist geschlossen, keine Notgruppe.
Fotograf 14.09.2022 - 16.09.2022
Elternabend Krippe 20.09.2022 Alle Krippeneltern, keine Kinderbetreuung.
Elternabend Elementar 27.09.2022 Alle Elementareltern, keine Kinderbetreuung.
Lichterfest / Herbstfest 28.10.2022 Alle sind herzlich eingeladen.
Studientag 04.11.2022 Ganztags Die Kita ist geschlossen, keine Notgruppe.
Winterschließzeit 24.12.2022 - 01.01.2023 Die Kita ist geschlossen.

Kontakt

Kontakt
Nicole Kursawe

Einrichtungsleitung

Harkortstraße 95
22765 Hamburg


Telefon: +49 40 85407930
Fax: +49 40 85407880

Nicole Kursawe

Einrichtungsleitung

Harkortstraße 95
22765 Hamburg


Telefon: +49 40 85407930
Fax: +49 40 85407880

Kontakt
Svenja Ulisch

Einrichtungsleitung

Harkortstraße 95
22765 Hamburg


Telefon: +49 40 85407930
Fax: +49 40 85407880

Svenja Ulisch

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