ASB Werkstatt-Kita Lerchenstraße in St. Pauli

Lebendiges Miteinander

Unsere Werkstatt-Kita "Lerche" liegt im Stadtteil St. Pauli-Nord. Der lebendige Ausdruck und die kulturelle Vielfalt der Umgebung spiegeln sich in unserer Kindertagestätte wieder. Hier leben und lernen 50 Kinder sowie 10 MitarbeiterInnen miteinander.
 

Übersicht

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 18.00 Uhr,
Freitag bis 17.00 Uhr
Sprechzeiten:
nach telefonischer Vereinbarung
Schließzeiten:
3 Wochen in den Hamburger Sommerferien,
3 Studientage, 1 Betriebsausflug,
sowie zwischen Weihnachten und Neujahr
Größe der Einrichtung:
62 Plätze (17 in der Krippe und 45 im Elementarbereich)
Altersstufen:
Wir betreuen Kinder von der Krippe bis zur Einschulung - Unsere Kinder sind im Alter zwischen 1 Jahr und 6 Jahren.
Küche:
Wir legen Wert auf biologische Kost.

Termine

Unsere Termine

EventDatumUhrzeitBemerkungen
Eltern Themenabend Elementar/Krippe zusammen 22.04.2020 19:00 Uhr Eltern Themenabend -
Elementar- und Krippeneltern gemeinsam.
Ort : Kita
Gartentag 09.05.2020 10:00 Uhr Eltern und Kinder gemeinsam.
Sommerfest mit Verabschiedung der Schulanfänger 24.06.2020 15:00 Uhr Eltern und Kinder gemeinsam.
Sommerferien-Schließzeit 06.07.2020 - 24.07.2020 Die Kita ist geschlossen -
Erster Kita-Tag 27.07.2020.
Elternabend für Elementar- und Krippe zusammen mit Wahl der EV 26.08.2020 19:00 Uhr Elternabend für die Elementar- und Krippengruppe gemeinsamen -
Wahl der Elternvertretung.
Konzepttag 31.08.2020 Ganztags Die Kita ist geschlossen.
Infoveranstaltung zur Vorschule 21.10.2020 19:00 Uhr Ort : Kita
Betriebsausflug 23.10.2020 Ganztags Die Kita ist geschlossen.
Lichterfest 11.11.2020 16:30 Uhr Eltern und Kinder gemeinsam.
Weihnachtsfeier 16.12.2020 15:00 Uhr Eltern und Kinder gemeinsam.
Weihnachtsferien 24.12.2020 - 01.01.2021 Die Kita ist geschlossen.
Erster Kita-Tag: Montag, 04.01.2021

So arbeiten wir

Die Eingewöhnung

Wir legen viel Wert auf eine sensible Eingewöhnung der neuen Kinder. Die Eltern begleiten ihre Kinder in der ersten Zeit, um so einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt zu ermöglichen.

Einen gesunden Appetit

In unserer schönen Küche gibt es vollwertiges und abwechslungsreiches Mittagessen. Alle Mahlzeiten werden frisch geliefert. Die kulturellen und religiösen Gebräuche der Kinder oder individuelle Diäten berücksichtigen wir.

FreiRäume

Unser Ziel ist es, die Kinder darin zu unterstützen, sich zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu entwickeln. Unsere Kinder haben viele Freiräume. Sie können die Räume und Materialien des Hauses sowie des Außengeländes für ihre unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse nutzen.

Sich bewegen und erleben

Bewegung liegt uns besonders am Herzen. Unser Außengelände lädt zu Entdeckungsreisen und Naturerkundungen ein. Unsere große Halle verwandelt sich regelmäßig in eine Turnhalle.

Sprechen und sich verstehen

Die Sprache ist ein wesentliches Ausdrucksmittel jedes Einzelnen und gleichzeitig die Verbindung untereinander. Wir möchten bei den Kindern die Freude am Sprechen wecken und fördern deshalb die Sprache der Kinder im Alltag und gezielt in Kleingruppen.

Projekte

Die Schauspieler bei den Proben

Ritter Rost und die Hexe Verstexe

Theaterstück und Musical

Projektbeschreibung

Wie jedes Jahr zu unserem Sommerfest führen wir mit den Kindern ein Theaterstück auf. Zur Planung trafen wir uns mit allen interessierten Kindern, um das diesjährige Stück zu besprechen.

Fast alle Kinder des Planungskomitees entschieden sich dafür, „Ritter Rost und die Hexe Verstexe“ aufzuführen, da wir das Stück zuvor bei einem Theaterbesuch gesehen hatten.

Also überlegten wir, welche Rollen in dem Stück vorkommen, und teilten diese unter den Kindern auf. Außerdem entschieden sich die Kinder dafür, eine Band für die musikalischen Abschnitte zu gründen. Es wurde die „Ritter-Rost-Band“ ins Leben gerufen. Als letztes überlegten die Kinder, dass noch Bühnenbilder und Kostüme erstellt werden sollten. Auch hierzu entstand eine Kleingruppe.

So entstanden die Gruppen: Schauspieler, Musiker, Bühnenbild und Requisiten,
Kostüme, Werbung, Eintrittskarten und Technik.

Die Bühne wird für das Hintergrundbild vermessen

Projektablauf

Jede dieser Gruppen plante zusammen mit einer Erzieherin / einem Erzieher, was sie machen wollten. Nach und nach teilten sich immer mehr Kinder den einzelnen Gruppen zu oder entschieden sich, in eine andere Gruppe zu wechseln.

Schauspieler und Band starteten mit den Proben. Die Bühnenbauer vermissten die Bühne und begannen mit der Gestaltung des Hintergrundbildes. Die Kinder für die Requisite schauten sich das Buch „Ritter Rost und die Hexe Verstexe“ an und arbeiteten an den benötigten Gegenständen. Die Kinder, die für die Werbung verantwortlich waren, entwarfen ein Theaterplakat und gestalteten Eintrittskarten. Die Technik arbeitete an dem Käfig, der während des Stücks auf die Bühne gelassen werden sollte, und half dabei, die Mikrofone der Band und der Schauspieler einzustellen. So waren wir ca. drei Wochen beschäftigt und arbeiteten auf den großen Tag des Auftritts hin.

Die Band bei der Probe

Einen Tag vor dem Auftritt machten wir die Generalprobe, um die Kinder auf das große Publikum vorzubereiten. Es waren zwar nur die Kinder und ErzieherInnen der Kita, aber wie beim richtigen Auftritt griffen sie nicht mehr ein und Szenen wurden nicht mehr wiederholt oder korrigiert. Einen Tag später war es dann soweit: Eltern, Geschwister, Großeltern und Bekannte der Kinder kamen. Zur gleichen Zeit zogen sich die Schauspieler und die Band zurück, um die Kostüme anzulegen und sich noch einmal zu besprechen.

Toi, toi, toi und raus auf die Bühne. Die Herzen der PädagogInnen klopften stärker als die der Kinder, die sicher ihren Text sprachen. Das dreiwöchige Projekt endete mit einem rasenden Applauss, einem Konfettiregen und stolzen Kindern.

Fazit

Bei diesem Projekt wurden vielfältige Förderziele angesprochen. Beim Herstellen der Requisiten, der Kostüme und des Bühnenbildes waren Kreativität, Feinmotorik und Ausdauer gefragt. Die Schauspieler brauchten Mut, Selbstbewusstsein und Sprachkompetenzen. Die Musiker haben ihr Rhythmus- und Klangverständnis gestärkt und die Techniker haben ihr handwerkliches Geschick geschult. Besonders wichtig aber waren Spaß und Stolz.