Wechsel in der Projektkoordination "In guter Gesellschaft"

Eva Wilhelm verabschiedet sich

Zum Jahresende 2021 verlässt uns Frau Eva Wilhelm. Sie hat den Seniorenbesuchsdienst "In guter Gesellschaft" in den vergangenen vier Jahren engagiert und mit vielen kreativen Ideen aufgebaut. Wir danken ihr für ihren Einsatz beim Ortsverband Harburg und wünschen ihr von Herzen für die Zukunft alles Gute! Danke für die tolle Zeit!

Die Koordination des Seniorenbesuchsdienstes hat Frau Barbara Janocha übernommen.

Mitgliederversammlung 2022

Am 2. April fand unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt, an der 19 beschlussberechtigte Mitglieder und zwei Gäste teilnahmen. Es wurde gewählt.

Michaela Theißen wurde als Vorsitzende und Anja Ahlers als stellvertretende Vorsitzende in ihrem Amt bestätigt. Wiedergewählt wurden auch als Beisitzer Mastura Taher und Ralf Below, der uns leider zwischenzeitlich verlassen hat.

Ausgeschieden sind Elke Preugschat als Beisitzerin und Reiner Petersen, unser langjähriger ehemaliger Vorsitzender und inzwischen als Mitglied der Kontrollkommission agierend, sowie seine Frau Uta, die Vorsitzende der Kontrollkommission. 

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön allen ehemaligen Vorstands- und Kontrollkommissionsmitgliedern für ihr Interesse und ihr Engagement zugunsten unserer Projekte „Löwenhaus“ und Seniorenbesuchsdienst „In guter Gesellschaft“.   

Wir beglückwünschen die wiedergewählten Vorstandsmitglieder.

Bericht des Vorstandes für das Jahr 2021

Am 31.12.2021 gehörten unserem Ortsverband 5.809 Mitglieder an. Das waren erfreuliche 500 Mitglieder mehr als im Vorjahr.

Auch das Jahr 2021 war leider wie schon das Vorjahr von der Corona-Pandemie überschattet. So konnten viele geplante Veranstaltungen in unseren beiden Projekten „Löwenhaus“ und „In guter Gesellschaft“ nicht verwirklicht werden und für die Betreuung musste erneut auf die sich bereits 2020 bewährten Wege ausgewichen werden. 

Unsere 3 Vorstandssitzungen fanden per ZOOM statt und die Mitgliederversammlung entsprechend der staatlichen und Vereins-Auflagen.

Wie sah das Jahr finanziell für den Verein aus?

An Erlösen, bestehend aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und öffentlichen Zuschüssen hatten wir 325.500,00 € geplant, erreichten aber 351.397,00 €.

Allein 147.915,00 € erhielten wir durch Spenden von Stiftungen, Firmen und Privatpersonen. Das ist ein Plus gegenüber 2020 von 6.500,00 €. Ein Vergleich mit 2019, als wir noch 77.700,00 an Spendeneinnahmen hatten, bestätigt, wie schon das Ergebnis von 2020, dass sich die Zusammenarbeit mit der Werbefirma IMPcT wieder als äußerst wirksam und lohnend erwiesen hat.  

Demgegenüber standen an Ausgaben 353.217,00 € entsprechend dem finanz-buchhalterischen vorläufigen Ergebnis zum Jahresende 2021. Geplant waren 332.600,00 €. Das bedeutet ein Ergebnis von – 6151,00€. Damit haben 1.000,00 € an Minus weniger als im Etat für 2021 ausgewiesen.  

Die Personalkosten hatten wir mit 213.920,00 € geplant. Wir gaben aber nur  137.580,00 € aus, also 76.340,00 € weniger. Dazu muss erklärt werden, dass wir die Kosten für eine 2. Erzieherstelle für das Löwenhaus mitkalkuliert hatten. Leider konnten wir die Stelle in dem Geschäftsjahr noch nicht besetzen. Auch war das Löwenhaus zeitweilig komplett geschlossen, abgesehen von dem Zubereiten und Verteilen der täglichen Lunchpakete für die Kinder und der Online-Angebote, also auch bedeutend weniger Personaleinsatz nötig. Die jährliche Skireise und die Ferienreisen im Sommer und Herbst mit hoch geplantem Personaleinsatz mussten coronabedingt ausfallen.

 

 

 

 

Seniorenbesuchsdienst „In guter Gesellschaft“

Insgesamt waren 31 Besuchsdienste aktiv. Das waren auch teilweise Mehrfach-vermittlungen an dieselbe ältere Person. Bei der überwiegenden Zahl der Tandems war eine hohe Stabilität festzustellen. Die Freiwilligen leisteten Ihre Besuche und Begleitungen äußerst verlässlich und engagiert. Sie stellen im Leben ihrer Besuchspartner und -partnerinnen eine große Bereicherung und Stütze dar. Es entwickelten sich zum Teil richtige Freundschaften. Die Inhalte der Besuchsdienstarbeit waren nach wie vor vielfältig. Besonders Begleitungen in Bus und Bahn, gerade mit dem Rollator, wurden sehr geschätzt. Gemeinsames Backen, Friedhofsbesuche, Begleitung zum Arzttermin und Telefonieren, gemeinsame Erledigungen und Ausflüge gehörten auch dazu.

Es fanden vier Freiwilligentreffen statt, teils online. Auch auf die Wünsche der Freiwilligen nach Qualifizierung für ihre Aufgabe wurde bei diesen Treffen eingegangen und es gab entsprechende Inputs zur Gesprächsführung.  

Unsere Projektkoordinatorin, Frau Eva Wilhelm, hielt die Kontakte in ihrem großen Harburger Netzwerk aufrecht. Auch konnte sie den Rotary Club Hamburg-Harburg als Langzeitsponsor gewinnen. Zum Jahresende verabschiedete sich Frau Wilhelm, nachdem sie das Projekt sehr erfolgreich aus der Pilotphase herausgeführt und stabilisiert hat. In den 4 Jahren ihrer Vereinszugehörigkeit hat sie sehr engagiert gearbeitet und das Projekt mit ihrem enormen Ideenreichtum bereichert und bekanntgemacht.

Jetzt wird das Projekt von Frau Barbara Janocha weitergeführt, die von ihrem beruflichen Hintergrund und Werdegang für diese Aufgabe ebenfalls sehr prädestiniert ist (Ergotherapeutin, Magister in Religionswissenschaft und Sozialpsychologie, als freiberufliche Dozentin tätig, auch an der Universität.) Frau Janocha hat das Projekt seit 2020 unterstützt und kennt dadurch die Inhalte und viele Tandempartner und sie hat sich bereits gut eingearbeitet. 

Wir haben noch viel vor und freuen uns auf 2022.

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Wie gestaltete sich das Jahr für unsere Projekte konkret?

Löwenhaus

Auch das vergangene Jahr ist von der Corona Pandemie geprägt gewesen. Lockdown, strengere Kontaktbeschränkungen und Distanzunterricht für die Schülerinnen und Schüler waren ein ständiger Wegbegleiter unseres Alltags. Im Jahr 2 der Pandemie hatte sich Vieles bereits eingespielt. Dank digitaler Angebote waren wir ganzjährig für die Kinder greifbar und präsent.

Das Löwenhaus ist ein Zufluchtsort, ein Rückzugsort, der Schutz schenkt und gleichzeitig sinnstiftende Freizeitangebote und Perspektiven aufzeigt. In der viermonatigen Schließung haben sich unsere digitalen Formate erfolgreich entwickelt. In Rekordzeit wurden die Voraussetzungen für „Home Office“ auf digital umgestellt und neue Wege gefunden, mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu bleiben.  

Unter Einhaltung aller Hygienestandards wurden Lunchpakete mit vollwertigen Mahlzeiten hergestellt und mit liebevoll zusammengestellten Lebensmittelpaketen dreimal wöchentlich durch das Fenster an die Kinder und Jugendlichen und deren Angehörigen ausgegeben. In 2021 hat sich „Mangel an Vielem“ nochmals verschärft zu „Mangel an Wesentlichem“.

Neben der digitalen Hausaufgabenhilfe- und Nachhilfe ist besonders das Angebot des Homeschoolings im Löwenhaus sehr stark besucht worden. Diese digitalen Bildungsangebote sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit geworden. Um die soziale Schere nicht weiter auseinanderdriften zu lassen, haben wir uns vorgenommen, gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen in mehreren Webinaren die Vorteile, Chancen aber auch Risiken der digitalen Welt und den Umgang mit digitalen Geräten kennenzulernen und weiterzugeben.

Mit IMPCT ebneten wir den Kindern und Jugendlichen den Weg in die digitale Welt. So konnten sie z.B. die neue Bildungsapp in der Betaversion testen und ihre Verbesserungsvorschläge miteinbringen. Dieses Projekt wird in 2022 weitergeführt werden und auch gezielt zum Einsatz kommen.

Die Partizipation von Kindern und Jugendlichen ist ein andauernder Prozess im Löwenhaus. Dabei werden in den KIKOS (Kinderkonferenz) konkrete Alltagssituationen, Freizeitgestaltungen und auch die Raumgestaltung mit den Kindern und Jugendlichen zusammen betrachtet.

Ein besonderes Projekt war die Gestaltung unseres 3D Wunschbaumes im großen Aufenthaltsraum

Das gesamte Löwenhaus-Team bedankt sich von Herzen bei allen Partnern und Unterstützern, bei allen Stiftungen und Organisationen für ihre Treue und vor allem für ihre Unterstützung in diesen turbulenten Zeiten.

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Seniorenbesuchsdienst "In guter Gesellschaft"

Insgesamt waren 31 Besuchsdienste aktiv. Das waren auch teilweise Mehrfachvermittlungen an die selbe ältere Person. Bei der überwiegenden Zahl der Tandems war eine hohe Stabilität festzustellen. Die Freiwilligen leisteten Ihre Besuche und Begleitungen äußerst verlässlich und engagiert. Sie stellen im Leben ihrer Besuchspartner und -partnerinnen eine große Bereicherung und Stütze dar. Es entwickelten sich zum Teil richtige Freundschaften. Die Inhalte der Besuchsdienste waren nach wie vor vielfältig. Besonders Begleitungen in Bus und Bahn, gerade mit dem Rollator, wurden sehr geschätzt. Gemeinsames Backen, Friedhofsbesuche, Begleitung zum Arzttermin und Telefonieren, gemeinsame Erledigungen und Ausflüge gehörten auch dazu.

Es fanden vier Freiwilligentreffen statt, teils online. Auch auf die Wünsche der Freiwilligen nach Qualifizierung für ihre Aufgabe wurde bei diesen Treffen eingegangen und es gab entsprechende Inputs zur Gesprächsführung.  

Unsere Projektkoordinatorin, Frau Eva Wilhelm, hielt die Kontakte in ihrem großen Harburger Netzwerk aufrecht. Auch konnte sie den Rotary Club Hamburg-Harburg als Langzeitsponsor gewinnen. Zum Jahresende verabschiedete sich Frau Wilhelm, nachdem sie das Projekt sehr erfolgreich aus der Pilotphase herausgeführt und stabilisiert hat.  In den 4 Jahren ihrer Vereinszugehörigkeit hat sie sehr engagiert gearbeitet und das Projekt mit ihrem enormen Ideenreichtum bereichert und bekanntgemacht.

Jetzt wird das Projekt von Frau Barbara Janocha weitergeführt, die von ihrem beruflichen Hintergrund und Werdegang für diese Aufgabe ebenfalls sehr prädestiniert ist (Ergotherapeutin, Magister in Religionswissenschaft und Sozialpsychologie, als freiberufliche Dozentin tätig, auch an der Universität.) Frau Janocha hat das Projekt seit 2020 unterstützt und kennt dadurch die Inhalte und viele Tandempartner und sie hat sich bereits gut eingearbeitet.  

 

Wir haben noch viel vor und freuen uns auf 2022.

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Datenschutz

Hiermit erklärt der Vorstand, dass wir mit allen persönlichen Daten unserer Mitglieder und Angestellten entsprechend der DSGVO verfahren.

Stand 02/2020