ASB Werkstatt-Kita Opitzstraße in Winterhude

Wir nehmen uns die Zeit

Ihr Kind und seine Bedürfnisse stehen bei uns im Mittelpunkt. Ein guter Kontakt zu den Familien und ein wertschätzender Umgang mit allen Menschen in unserer Kita sind uns eine Herzensangelegenheit. Eine Vielfalt an Herkunft und Sprachen bereichert unseren Alltag, viele unterschiedliche Menschen kommen hier zusammen. Eine gemeinsame positive Sprache zu nutzen und einander zu unterstützen, ist uns wichtig.
Zeit ist für uns Wohlbefinden und Freiheit. Es war uns schon immer sehr wichtig, uns Zeit zu nehmen und Ihrem Kind viel Zeit zu schenken: Zeit, sich individuell zu entwickeln, Zeit, kreativ zu werden, und Zeit, miteinander in Kontakt zu sein. Ihr Kind wird in unserer Kita liebevoll begleitet. Zuverlässigkeit, Verbindlichkeit und Hilfsbereitschaft machen uns aus.
Aus dieser stabilen Basis heraus nehmen wir Impulse der Kinder auf und gestalten mit viel Fachwissen den Alltag. Gemeinsam möchten wir wachsen, forschen, erkunden und stets miteinander im Gespräch sein. Wir möchten selbstbewusste, zufriedene und glückliche Kinder in die Welt schicken.
Die besondere Lage unserer Werkstatt-Kita in einer Wohnanlage mitten in Winterhude schafft ein familienfreundliches Gefühl von „nach Hause kommen“.
Sie sind neugierig geworden und haben Interesse an einem Kita-Platz für Ihr Kind?
Dann laden wir Sie ein, uns persönlich kennenzulernen! Melden Sie sich bei uns.

Übersicht:

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag von 7.00 bis 18.00 Uhr,
Freitag von 07.00 bis 17.00 Uhr
Sprechzeiten:
nach telefonischer Vereinbarung
Schließzeiten:
2 Wochen in den Hamburger Sommerferien,
3 Studientage, 1 Betriebsausflug,
sowie zwischen Weihnachten und Neujahr
Größe der Einrichtung:
60 Plätze (25 Krippe, 35 Elementar)
Altersstufen:
Wir betreuen Kinder von der Krippe bis zur Einschulung - Unsere Kinder sind im Alter zwischen 9 Monaten und 6 Jahren.
Küche:
Wir werden täglich frisch mit biozertifiziertem Essen beliefert. Das Alter der Kinder sowie deren kulturelle und religiöse Gebräuche, individuelle Diäten und Unverträglichkeiten werden bei uns berücksichtigt.
Gut zu wissen:
Wir sind eine Sprachkita.
Wir sind Teil von Kita Plus.
Wir bieten das Kita-Brückenjahr an.

Das ist uns wichtig

Das ist uns wichtig

Bei uns stehen die Menschen an erster Stelle. Wir nehmen uns viel Zeit dafür, im Gespräch zu sein, und gehen dafür stets offen, freundlich und geduldig auf alle zu.

Ihr Kind möchten wir kennenlernen, mit seinen persönlichen Stärken und Herausforderungen. Kinder erhalten bei uns die Freiheit, Dinge selbst zu entscheiden. Dazu gibt es von Anfang an ein klares Recht auf ein „Nein“. Das ist wichtig für das Selbstbewusstsein und die Resilienz. Bei Sorgen sind wir immer ansprechbar. Ein Gefühl von Geborgenheit und echter Zuwendung sind wichtige Pfeiler unserer täglichen Arbeit.

Uns ist es ausgesprochen wichtig, nahe an den Kindern und ihren Familien zu sein. Wir möchten ihre Geschichte kennen. Den Kindern begegnen wir auf Augenhöhe und freuen uns über jeden Entwicklungsschritt mit. Der gute Kontakt zu den Eltern und ein von uns ehrlich gemeintes „Wie geht es Ihnen?“ bedeutet uns viel. Verschiedene Kulturen und Sprachen prägen dabei unseren Alltag. Es ist uns eine gemeinsame Herzensangelegenheit, alle Menschen in unserer Kita bestmöglich zu begleiten.

Die Impulse der Kinder wollen wir verstehen. Dann vertiefen und fördern wir sie gezielt. Wir geben Ihrem Kind wohlwollend Raum für eigene Erfahrungen. Dazu gehört für uns auch, dass Kinder mal ungestört und in kleinen Gruppen spielen dürfen.
Auch gemeinsame Themen werden aufgenommen und Ideen verfolgt. Die kreative Umsetzung, zum Beispiel in eigenen Theaterstücken, und das künstlerische Arbeiten erfüllen uns.

Sprache und Vielfalt

Es ist uns ein besonderes Anliegen, mit positiver und wertschätzender Sprache aufeinander zuzugehen. Sprache ist eine wichtige Möglichkeit, sich auszudrücken, und verbindet. In unserer Werkstatt-Kita leben wir verschiedene Sprachen. Wir möchten, dass Ihr Kind sich bei uns mit der eigenen Sprache angenommen und gleichzeitig im Deutschen zu Hause fühlt. Beim Spielen, Entdecken, Vorlesen, Gestalten und Essen begleiten wir das Geschehen sprachlich. Wir nutzen jede Gelegenheit, um auch direkt mit Ihrem Kind im Gespräch zu sein. In jedem gemütlichen Plausch und im Austausch mit den anderen Kindern wächst so die Fähigkeit, sich ausdrücken zu können.

Anekdote: Die Puppen im Bett

Eines Tages waren die Betten für den Mittagsschlaf schon vorbereitet. Doch huch? Alle Betten waren schon belegt. Ein Mädchen aus unserer Krippe war gerade stolze große Schwester geworden. Sie hatte nun in jeder Schlafstätte liebevoll und fürsorglich Puppen zu Bett gebracht. Sie hat ganz allein, mit viel Geduld und Liebe, gezeigt, was sie gerade bewegt. In diesem ruhigen Moment hat sie ihr Innerstes nach außen getragen. Für solche Momente schaffen wir mit Freude und viel Enthusiasmus Raum und Zeit.

Team der Werkstatt-Kita Opitzstraße

Mit einem liebevollen Blick auf die Bedürfnisse jedes Kindes gestalten wir den Kita-Tag. Wir schenken Ihrem Kind Zeit, sich selbst auszuprobieren, und die Möglichkeit, selbst über Dinge zu entscheiden.
Unsere zehn pädagogischen Fachkräfte arbeiten mit unserer Leitung, einer Hauswirtschaftskraft, FSJlern und Praktikant*innen mit Fachwissen und großem Spaß nahe am Kind und der Familie.
Das Team setzt sich zusammen aus einigen Kolleg*innen, die schon viele Jahre beständig gemeinsam gewachsen sind, und neuen Kolleg*innen, die frische Eindrücke mitgebracht haben. Uns ist es wichtig, dass wir uns aufeinander verlassen können und dass wir einen wertschätzenden Umgang pflegen. Dadurch entsteht eine große Ausgeglichenheit, die sich im Umgang mit den Kindern widerspiegelt.
Wir verstehen uns als Lernbegleiter. Durch das Fachkräfteprinzip können alle bei uns die eigenen Stärken ausspielen. So erlebt Ihr Kind bei uns interessierte Erwachsene, die sich gemeinsam mit Ihrem Kind begeistern.

So waren wir als Kinder und so sind wir heute

Als wir Kinder waren, haben wir unsere Zeit mit tausend tollen Dingen gefüllt. Unsere Gemeinsamkeit ist, dass wir uns gerne an die Freiheit und die Unbeschwertheit vieler dieser Momente zurückerinnern. Dabei sind wir sehr verschieden groß geworden:
Ob wir eher schüchtern oder neugierig waren oder es faustdick hinter den Ohren hatten,
wir sind gerannt, geklettert, haben gematscht oder im Baum vor uns hingeträumt,
haben im Dorf, in der Kleinstadt oder der Großstadt gelebt,
mit Bruder, Schwester oder ganz alleine gespielt,
hatten stets akkurate Zöpfe oder waren ständig dreckig oder beides,
haben mal im platten Weizenfeld geschlafen oder im Maishänger gebadet,
aus Interesse eine Margerite mit Wurzel ausgegraben und wieder eingepflanzt,
haben Campingplatz, Keller, Dachboden oder sogar einen alten Bombentrichter erkundet,
die Rehe auf den Wiesen gezählt oder Lehm selbst gebrannt,
die Kirschen direkt vom Baum gegessen und die Kerne in die Gegend gespuckt,
haben Sachen auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt,
bei der Gartenarbeit geholfen, Kartoffelkäfer gesammelt,
mit Autos, selbst genähter Puppe oder gar an Steilhängen gespielt,
die Autowerkstatt von Papa und den Gutshof im Buchenwäldchen mit Mooshütten erkundet
und wir sind erst mit dem Licht der Straßenlaterne nach Hause zurückgekehrt.
Ungestört mit reichlich Zeit und Kreativität spielen zu können, ist für uns daher ein hohes Gut. Wir wissen noch, wie wertvoll es ist, Zeit für Dinge zu haben und selbst tätig zu werden. Auch Ihr Kind soll bei uns die Möglichkeit bekommen, selbst kreativ die eigene Zeit zu füllen. Gerne begleiten wir es dabei!

Warum wir Pädagog*innen geworden sind

Pädagog*innen sind wir alle aus Überzeugung. Und das mit ganz unterschiedlicher Motivation: Bei der einen war es ein sehr vertrauter Beruf und die Zeit im eigenen Kindergarten war einfach toll. Die Nächste ist Fachkraft geworden, weil sie es selbst besser machen wollte als das, was sie kannte. Die Dritte wurde es, weil sie selbst nie in eine Kita gehen durfte und es so zum Sehnsuchtsort geworden war. So unterschiedlich unsere eigenen Erfahrungen sind, so sehr eint uns heute die tägliche Arbeit. Wir möchten Ihrem Kind einen Schatz aus schönen Erinnerungen mit auf seinen Weg geben!

Werden Sie Teil unseres Teams!

HIER finden Sie aktuelle Ausschreibungen aus dem Bereich Kinder und Jugend. Ob als Pädagog*in, Heilerzieher*in, SPA oder als Praktikant*in. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Haus und Räumlichkeiten

Rundgang durch unsere Kita

Unsere Kita finden Sie inmitten eines Wohnhauses. Eine ganz besondere Lage!
Für die Krippenkinder und ihre Eltern gibt es einen Seiteneingang, direkt über den Garten. Hier, in ihrem Flügel, verbringen die jüngeren Kinder den Tag. Durch den Haupteingang bringen die Elementarkinder jeden Tag das Leben mit ins Haus. Hauptsächlich im oberen Stock haben sie ihr Reich. Im jeweiligen Kinderrestaurant startet der Tag für viele mit einem Frühstück vom Buffet und einem ganz gemütlichen Ankommen.
Was gibt es heute zu tun? Ihr Kind darf frei entscheiden, was, wann, wo und mit wem es etwas tun möchte. Unsere Werkstätten stehen dafür offen. Bei uns kann Ihr Kind tätig werden im Baubereich, Bewegungsraum, Rollenspielraum, Atelier und nach Möglichkeit immer auch draußen.
Themen ziehen bei uns auch gerne mal durchs Haus. Im Sommer nutzen wir für kreative Arbeiten gerne den Außenbereich. Im Winter zog schon eine Sandwerkstatt ins Haus.
Viele themenspezifische Werkstätten richten wir nach den Interessen und Bedürfnissen der Kinder immer wieder neu ein.
Sprache begleitet uns als Thema in allen Bereichen.

Leben in den Werkstätten

Ein Tag bei uns kann zum Beispiel so aussehen:
Der beste Freund ist da, er hat heute schon gefrühstückt, trotzdem setzt er sich noch mal mit hin, es wird erzählt und sich ausgetauscht und dabei ein Müsli gegessen. Dann geht es in die Werkstätten. Hier spielen einige Kinder den Elternabend des gestrigen Tages so nach, wie sie sich einen Elternabend vorstellen. Ein Türsteher lässt die Eltern ein. Ein Gong erklingt, damit nun alle leise sind. Freundlich wird man gefragt, ob man sich hinlegen möchte. Bunte Steine werden als Bonbons und Lollis an alle Anwesenden verteilt. Irgendwie so muss es ja ablaufen!
Im Bewegungsraum werden Bänke und Reifen zum Klettern und Drüberspringen genutzt. Dabei wird diskutiert: Man muss genau gucken, wo man laufen kann. Die Klötze sind sehr weich, in den Reifen kann man hängen bleiben. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! Mit großen Schaumstoffbausteinen wird in einer Ecke trotz des Trubels konzentriert ein hoher Turm gebaut. Immer und immer wieder kippt er irgendwann um. Immer und immer wieder wird er neu errichtet, bis er endlich steht.
Im eigentlichen Bauraum wird mit filigraneren Materialien gebaut. Irgendwer hat einen Teil eines Gebäudes zum Einsturz gebracht, nun wird gemeinsam repariert. Das Gebäude und seine Umgebung ist belebt. Einen Stall mit Tieren gibt es und auch einige Elefanten laufen durch die neu entstandene Landschaft. Es gibt auch ganz besonderes Baumaterial: Kreise zum Stecken oder schwarze Steine mit Diamanten. Liebevoll werden sie nach dem Spiel in die Verpackung zurücksortiert. Beim Wegräumen brauchen wir Hilfe! Die vollen Kisten sind zu schwer.
Ein Buch wird auf dem Sofa im Flur gemeinsam angeschaut und dann besprochen. Hier ist auch Platz für eine Meerjungfrau, einen Meermann und eine Puppe, die gemeinsam Tee trinken. Überall wird geschäftig über das gesprochen, was gerade passiert.
In der Krippe findet viel Geschehen direkt im Flur statt. Hier hat man einfach alles im Blick! Ganz gemütlich kann sich hier auch von den Eltern verabschiedet werden. Mit kleinen Mäusen auf Rollen kann man toll über den Flur flitzen. Und wenn das zu anstrengend wird, dreht man die Maus einfach mal um. Wie funktioniert das eigentlich mit den Rollen? Dann fliegt ein Drache herbei. Ganz genau wird er angeschaut, betastet, das Maul auf- und wieder zugemacht. Das geht so eine ganze Weile – immer wieder auf und zu. Die Zähne und die Zunge sind zu sehen. Und Hände hat er auch. Beim Abstellen fällt auf: „Der kann ja auch laufen!“ Auf dem Sofa sitzen einige Kinder zusammen, schauen Bücher an. So gemütlich ist es hier! Ein toller Ort zum Kuscheln, Beobachten und Sich-vorlesen-Lassen. Mit dem Spieltelefon und -schlüssel wird im Rollenspiel erprobt, wie es ist, zur Arbeit zu gehen. In einer Tasche werden eifrig immer wieder neue Dinge verstaut und an neuen Orten entladen. Im Spiegel kann man sich und andere beobachten. Musik klingt herüber und es wird fröhlich dazu getanzt.
Nebenan werden Bauwerke mit Klötzen errichtet. Ein Kind in der Eingewöhnung schaut dem Treiben mit seinem Papa ganz genau zu und wagt nach und nach ein paar erste Schritte in den Raum hinein. Wer möchte heute mit raus in den Garten? Bevor der Raum für das Mittagessen eingedeckt wird, wird auch in der Spielküche vorbereitet: Mit einem Besen wird gekehrt. Mit einem Feudel gefeudelt. Dann wird Essen gekocht. Endlich steht auch das „echte“ Essen bereit. Mit großer Vorfreude sucht man sich einen Platz aus. Möchtest du Brot zur Suppe? Danach freuen sich viele darauf, beim Schlafen all die Eindrücke zu verarbeiten.
Für uns ist es entscheidend, dass wir den Tag der Kinder mit liebevollem Blick für ihre Bedürfnisse begleiten. Wir wollen verstehen, was Ihr Kind braucht. Für Abwechslung stellen wir anregende Materialien regelmäßig neu zusammen.

Das Außengelände

Unser großes Außengelände bietet viel Platz für Bewegung. Es wird gerutscht, gesprungen, gelaufen und mit Bällen gespielt. Auf dem geschützten kleinen Balkon im Elementarbereich wird manche Pflanze in Töpfen gezogen, bevor sie später draußen wächst. Gemeinsam wird gepflanzt, beobachtet und geerntet. Im Herbst kann man die Blätter ganz wunderbar durch die Gegend wirbeln. In der Sandkiste und in der Spielküche wird gerne „gekocht“. Heute gibt es Milchreis mit Schokolade – aus dem hellen Sand, getoppt mit etwas dunkler Erde. Mit Stöckchen kann man tolle Bilder in den Boden malen.

Kooperationen und Besonderes

Im Stadtteil sind wir gut vernetzt. Wir arbeiten mit verschiedenen Therapeuten wie Logopäden und Ergotherapeuten zusammen. Wir besuchen die Bibliothek oder nahegelegene Supermärkte. Mit vielen Familien aus dem Stadtteil sind wir eng verbunden. Besonders am Herzen liegen uns die Kooperation mit Fördern & Wohnen und den geflüchteten Familien vor Ort. Ebenso besonders ist die Kooperation mit Ipso und Legato. Hier stehen uns Therapeuten und Sprachmittler im Kontakt mit Familien zur Seite.

Draußen unterwegs

Wir sind sehr gerne mit den Kindern unterwegs. Nach und nach erkunden wir so das Umfeld, den Stadtteil oder besondere Orte. Unsere Ausflüge im Alltag stärken die Gemeinschaft und bringen neue Eindrücke. Mit den älteren Kindern nutzen wir gerne den nahegelegenen Stadtpark für besondere Abenteuer. Hier werden Entdeckungsreisen gemacht und die Natur erkundet. Das Einkaufen mit den Kindern haben wir fest im Alltag integriert. Ob Blümchen oder Briefmarken – irgendetwas Nützliches kann man immer gemeinsam besorgen. Dabei stellen wir oft fest, dass wir Kinder draußen noch mal anders kennenlernen dürfen als drinnen. Es gibt so viel zu sehen und zu beobachten! Dabei ist es uns stets sehr wichtig, Ihr Kind und seine Entscheidung ernst zu nehmen. Möchte es heute nicht mit raus, dann darf es in der Kita bleiben. Die Fragen: „Wer möchte raus?“, „Wer möchte zum Ausflug mit?“ sind für uns ganz selbstverständlich.

Kooperation mit Familien

Einmal kam eine Mutter zu uns und sagte: „Ich sitze mit den anderen Müttern auf dem Spielplatz und alle schimpfen auf ihre Kitas … und ich kann einfach nicht mitreden.“ Ein anderes Kind hatte einmal den ganzen Tag draußen im Matsch verbracht. Als die Mutter es abholte, leuchteten ihre Augen und sie sagte: „Dass ich mein Kind hier so abholen kann, finde ich so toll!“
Beide Aussagen erfüllen uns mit Stolz, denn sie zeigen den besonderen Charakter unserer Kita. Es ist uns einfach eine Herzensangelegenheit, eng mit den Familien verbunden zu sein und einen besonderen Ort für die Kinder zu schaffen. Viele Eltern schätzen bei uns sehr, dass ihr Kind sich bei uns ausprobieren kann. Es kommt bei uns nicht auf das Ergebnis einer Bastelarbeit an, sondern auf die ganzheitliche Entwicklung Ihres Kindes.
Wir möchten Familien eine Stütze sein. Menschen soll bei uns geholfen werden. Wir geben dafür allen eine Chance und setzen uns für sie ein.

Anekdote: Die Tonne

Einmal hatten wir eine Tonne mit unterschiedlichen Materialien aufgestellt. Unsere ursprüngliche Idee war, dass man die Materialien hervorragend nach Beschaffenheit oder Farben sortieren kann. Kaum hatten die Kinder die Tonne entdeckt, eroberten sie mit ihren ganz eigenen Ideen das Material. Es wurde damit zum Beispiel lang und ausgiebig spielerisch Suppe gekocht und das Gleichgewicht trainiert. Besonders eindrücklich war es, dabei die Kommunikation unter den Kindern zu beobachten. Sie besprachen ausführlich, was zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt. So wurde auch das Sozialverhalten trainiert.
Wichtig ist uns genau aus diesem Grunde stets: Wir geben den Kindern Ideen, aber wir geben noch lange nichts vor.

Aus dem Alltag

Küche / Essen / Hauswirtschaft

Bei uns gibt es ein leckeres, abwechslungsreiches und gesundes Mittagessen in gemütlicher Umgebung. Das gemeinsame offene Mittagessen im Kinderrestaurant besteht aus abwechslungsreicher und gesunder Kost. Es gibt viel Gemüse, etwas Obst, wir essen möglichst zuckerreduziert und einmal die Woche gibt es je Fisch und Fleisch.
Die gesunde Ernährung nimmt bei uns einen besonderen Stellenwert ein. Wir beraten auch gerne in Fragen zur Ernährung. Beim Frühstücksbuffet und offenen Mittagessen lernen die Kinder, die Mahlzeiten ganz selbstbestimmt einzunehmen. Nachmittags gibt es unsere „Schmausepause“, in der ein Snack angeboten wird. Elementarkinder und Krippenkinder haben jeweils einen eigenen Speiseraum zur Verfügung.
Wann, was, wie viel und mit wem man heute essen möchte, darf jedes Kind selbst entscheiden! Ihr Kind kann und soll sich bei uns selbst auftun, das Brot mit dem Messer schmieren und belegen, den Platz nach dem Essen aufräumen, die Hände und das Gesicht säubern. Unsere Pädagog*innen begleiten es dabei liebevoll und aufmerksam.
Das Essen bietet auch immer Platz für viele intensive Gespräche. Wo sitzt du? Meine Mama hat heute Geburtstag. Wie geht’s deinem Finger? Apfel, Birne, Bananen – das ist Obst. Die Gurke aber nicht! Das ist Gemüse. Die Kinder nutzen die Zeit, um sich untereinander und mit den Erwachsenen auszutauschen.

Unser Projekt: Hamburg - meine Stadt

Bei uns treffen sehr verschiedene Familienkulturen und Nationalitäten aufeinander. Unsere Einrichtung ist ebenso weltoffen wie die Stadt Hamburg, in der wir wohnen. Wir haben das Thema zum Anlass genommen, unsere Stadt hautnah und mit allen Sinnen zu erkunden:
Zu Beginn fanden Gespräche mit den Kindern statt. Fragen wurden gestellt, die Gedanken und Ideen wurden aufgegriffen und notiert. Wir besuchten die Bücherhalle und besorgten Materialien und Bücher, die sich auf Hamburg beziehen. Kinder und Erzieher brachten viele Dinge rund um das Thema Hamburg mit in die Kita.
Wir bezogen die Mutter eines unserer Kinder mit in das Projekt ein. Als Historikerin im Museum für Hamburgische Geschichte konnte sie uns dort eine altersgerechte Führung ermöglichen und den Kindern die Stadt im Wandel der Zeiten vorstellen.
Bei einer anderen Erkundungstour besuchten wir das Hamburger Wahrzeichen: die St.-Michaelis-Kirche.
Das Aussehen der Hamburger Flagge wurde von den Kindern intensiv recherchiert und im Anschluss direkt in eigener Arbeit hergestellt.

Auch unsere Jüngsten erarbeiteten sich Hamburg. Sie haben die Elbe künstlerisch gestaltet. Diese hing später als großes Wandgemälde im Flur unserer Kita.
Rund um die Geschichte des Hamburger Wasserträgers „Hummel“ wurde vorgelesen, erzählt, Theater gespielt und es wurden Bühnenbilder gebaut.
Den Abschluss und Höhepunkt erlebten alle auf unserem Sommerfest „Alles rund um den Hamburger Dom“.
Alle Beteiligten hatten großen Spaß bei diesem Projekt, das ein dreiviertel Jahr dauerte. Besonders die Ausstellung der Werke sowie die Spiele und Aufführung des Hamburger Liedes „In Hamburg sagt man Tschüss“ auf dem Kita-Sommerfest werden sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Dabei haben die Kinder durch das Projekt wichtige Hamburger Orte kennengelernt, verschiedene Fertigkeiten geübt, ihre Wahrnehmung geschärft und altersgemäß ihre Kompetenzen erweitert.

Geburtstag in der Kita

Wenn ein Kind in unserer Kita Geburtstag hat, feiern wir gemeinsam! Dafür lassen wir für die Kinder Lichter leuchten. Wie viele sind es schon? Die Kinder zählen zusammen. Nach einem Geburtstagsständchen werden die Kerzen ausgepustet. Jedes Kind darf sich ganz nach seinen Wünschen Gäste einladen. Gemeinsam wird dann in kleiner Runde weitergefeiert und gemeinsam gegessen oder etwas zusammen gespielt. So ist ein Geburtstag immer etwas Besonderes bei uns.

Unsere Termine

EventDatumUhrzeitBemerkungen
"Sommerhude" - Sommerfest des Stadtteils 05.06.2020 14:30 - 19:00 Uhr Alle Kinder und Eltern der Kita auf dem Bauspielplatz.
Zahnfee 16.06.2020 10:00 Uhr Zahnputztraining für die älteren Krippenkinder und alle Elementarkinder.
Sommerschließzeit 29.06.2020 - 10.07.2020 Urlaub für alle! Notbetreuung in den ASB KiTas Pillauer Straße und Ohlsdorfer Straße, Anmeldung erforderlich.
Betriebsausflug 04.09.2020 Ganztags Die Kita ist geschlossen - keine Notgruppe.
Elterngespräche 4 1/2 jährige Kinder 07.09.2020 - 30.09.2020 Siehe Liste Für Kinder, die ab 08/2021 Vorschulkinder sind.
Elternabend Krippe 09.09.2020 17:30 Uhr Alle Krippeneltern - keine Kinderbetreuung.
Elternabend Elementar 16.09.2020 17:30 Uhr Alle Elementareltern - keine Kinderbetreuung.
Kitainterner Studientag 13.11.2020 Ganztags Die Kita ist geschlossen - keine Notgruppe.
Winterschließzeit 23.12.2020 - 31.12.2020 Die Kita ist geschlossen - Notbetreuung in der ASB KiTa Burgwedel.
Anmeldung erforderlich!