Gemeinsame Zertifizierung aller 18 ASB-Sozialstationen

19.05.2008
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Wenn es um die Auswahl eines geeigneten Pflegedienstes geht, sollte neben anderen Kriterien immer auch die Frage im Mittelpunkt stehen: Überprüft die Einrichtung von sich aus regelmäßig den eigenen Qualitätsstand?

Gerade in diesem sozialen Bereich, wo es um das Wohlergehen von kranken und alten Menschen geht, ist aus Sicht des Verbrauchers eine ständige Weiterentwicklung und Anpassung an neue wissenschaftliche Erkenntnisse zwingend notwendig.

Seit vielen Jahren arbeiten die 18 ASB-Sozialstationen mit einem sich stetig verbessernden Qualitätsmanagementsystem, das von einer eigenen Beauftragen für Qualitätsmanagement  organisiert und weiterentwickelt wird. Grundlage für diese Qualitätsarbeit sind einerseits die Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden und andererseits die Vorgaben und Richtlinien durch Gesetze und Vorgaben der Kassen. Hierfür unterzieht sich der ASB den unterschiedlichsten Prüfverfahren u.a. durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband und die Krankenkassen.

Darüber hinaus führt der ASB Hamburg alle zwei Jahre eine Kundenbefragung durch, um die Qualität der Leistungen durch seine Kunden bewerten zu lassen und so Möglichkeiten der Verbesserung zu nutzen. Einen hohen Stellenwert nimmt im Arbeiter-Samariter-Bund außerdem die Aus-, Fort- und Weiterbildung ein. Hierzu zählt eine strukturierte und systematische Fortbildungsplanung und die umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch in intensiver Zusammenarbeit mit dem ASB-Bildungswerk in Köln.

Im März dieses Jahres kam eine weitere große Prüfung dazu. Ziel des ASB war es, alle 18 Sozialstationen nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifizieren zu lassen. Eine unabhängige und anerkannte Zertifizierungsgesellschaft sollte überprüfen, ob die dokumentierten Qualitätsziele auch tatsächlich umgesetzt werden. Der ASB entschloss sich für die sogenannte Verbund- oder Matrixzertifizierung durch den TÜV Hessen. Voraussetzung dafür ist, dass alle Einrichtungen ein gemeinsames Qualitätsmanagementsystem umsetzen, das von einer zentralen Stelle organisiert wird. Wenn alle Einrichtungen bestehen, wird der Verbund als Ganzes zertifiziert. Wenn allerdings eine einzelne Einrichtung durchfällt, bekommen auch alle anderen kein Zertifikat. Alle Teilnehmer sind also mitverantwortlich für das Gelingen. Der TÜV Hessen wählte vier Sozialstationen (St. Pauli, Finkenwerder, Niendorf und Pflegehilfe Altona) aus, die geprüft wurden und am Ende hatten alle bestanden.

Für den ASB Hamburg ist dieses positive Ergebnis Motivation und Ansporn, auf dem Gebiet der Qualitätssicherung und -entwicklung weiterhin ganz vorn mit dabei zu sein. Die nun zukünftigen jährlichen Überwachungsaudits werden dazu beitragen, dass der Standard aufrechterhalten wird. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Pflege ist das TÜV-Siegel auch ein Zeichen der Wertschätzung ihrer harten und häufig sehr belastenden Arbeit.

 

Informationen über die häusliche Pflege des ASB Hamburg:

Der Arbeiter-Samariter-Bund verfügt über 18 ambulante Pflegeeinrichtungen, die nahezu flächendeckend ein umfassendes Angebot ambulanter Hilfen in der Kranken- und Altenpflege sowie in der Familienpflege bereithalten. Rund 500 Pflegekräfte betreuen rund 1.500 Hilfe- und Pflegebedürftige sowie mehr als 3.000 Hausnotrufkunden. Darüber hinaus werden regelmäßig verschiedenste begleitende und entlastende Angebote für pflegende Angehörige angeboten.

 

Weitere Informationen:
Antje Ahrens, Qualitätsbeauftragte,  Tel: 833 98 153