ASB Hamburg

Arbeiter-Samariter-Bund

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Wir über uns

Sanitätsdienste beim HSV!

Fast jedes zweite Wochenende heißt es für uns Sanitäter:

4 Stunden vor Spielbeginn ist Treffen an der Geschäftsstelle in der Brookkehre 4, 21029 Hamburg. Das Sanitätsmaterial haben wir schon im Vorfeld auf Quantität und Qualität überprüft. Am Tag des Dienstes wird es auf die Fahrzeuge verladen und wir machen uns auf den knapp 30 km langen Weg von Bergedorf bis ins Stadion des HSV.

Je nachdem gegen welchen Gegner der HSV an diesem Tag spielt, steigt auch bei uns Sanitätern die Anspannung, je näher wir unserem Einsatzort kommen. Wird es ein friedliches Spiel, oder ist mit Unruhen zu rechnen?

Im Stadion angekommen, wird das Material in der Sanitätswache 1/0 abgeladen. Mit Material und Funkgerät ausgestattet und geht es für die Teams los auf die zugewiesenen Positionen.

Dies muss alles bis 2 Stunden vor Spielbeginn passieren, weil dann die Tore des Stadions geöffnet werden und die Fußballfans das Stadion erobern.

Zur Wache 1/0 gehören 3 Sanitäts-Streifenteams, die Wachenbesatzung, 2 Sanitäter für das Spielfeld, 1 Tragetrupp sowie die Abschnittsführung. Jedes Streifenteam hat seinen festen Platz auf den Tribünen im Süden und Westen des Stadions.
Der Tragetrupp, ist zunächst an der Wache stationiert. Doch nicht nur in den Rängen befinden sich unsere Sanitätskräfte; auch direkt am Spielfeld stehen 2 Sanis, sowie ein Rettungswagen bereit. Jede Streife besteht aus mindestens zwei Sanitätern.
Somit haben wir eine Sollstärke von 12 Sanitätern und einer Abschnittsführung.

Zusätzlich zu den Sanitätsstreifen hat der ASB noch mehrere Rettungswagen und zwei Notarztwagen im Stadion. Der gesamte Einsatz wird von der Führungsgruppe Land geleitet und koordiniert.

Wenn alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, ist es mit der Ruhe vorbei: Das Stadion füllt sich, die Fan-Gesänge werden immer lauter, dann kommen die Mannschaften auf den Platz. Mal ist es ein packendes Spiel, mal weniger. Immer wieder wird ein wachendes Auge auf die Zuschauermenge gehalten, denn nicht jeder Mensch, dem es schlecht geht, kommt sofort zu uns.

Braucht zum Beispiel ein Stadionbesucher, ein Ordner oder Stadionmitarbeiter unsere Hilfe, so melden unsere Sanitätsstreifen unserer Abschnittsführung, dass sie sich im Einsatz befinden. Kann dem Patienten vor Ort nicht effektiv geholfen werden, dann wird er in die Sanitätswache gebracht, dort an die Wachenbesatzung übergeben und zurück geht es in die Ränge. Dem Patienten wird dann vom Wachenpersonal weiter geholfen. Notfalls wird die Rettungswagenbesatzung hinzugezogen und in ganz ernsten Fällen sogar der Notarzt. In so einem Fall muss der Patient dann auch meistens in ein Krankenhaus. Oft können die Personen unsere Wache aber auch wieder verlassen und das Spiel weiter verfolgen oder weiter arbeiten.

Dann ist das Spiel vorbei und je nach Ausgang des Spiels leert sich das Stadion mal schneller und mal eher schleppend. Spätestens nach dem Ende der Pressekonferenz räumt der Ordnungsdienst die Ränge und die Sanitätsstreifen dürfen in die Wache einrücken.
Haben dann auch die letzten Fans den Stadionumlauf verlassen, entlässt uns die Stadionleitung, wir packen unsere Sachen und machen uns auf den Weg nach Hause, zurück nach Bergedorf.

Kontakt: ov-bergedorf-rothenburgsort(at)asb-Hamburg.de

Kontakt

Foto von  Hans-Günter  Gill
Ortsverband Hamburg-Bergedorf/Rothenburgsort e.V.
Hans-Günter Gill

Vorsitzender

Brookkehre 4
21029 Hamburg

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Fax: 040 73923374

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