2010
Wir sagen Danke an alle Mitglieder! Ihre Beiträge machen viele ASB-Projekte erst möglich
Der Start in das Jahr 2010 ist eine „gute Gelegenheit, sich bei unseren Mitgliedern für ihre Beiträge zu bedanken“, betont Angelika Mertens, Landesvorsitzende des ASB Hamburg. „Damit konnten wir auch im letzten Jahr viele Projekte ins Leben rufen und erweitern.“ Ein Teil der Mitgliedsbeiträge kommt „ASB Plus“ zugute. Im Rahmen von „ASB Plus“ werden neue Projekte und Angebote entwickelt und eingeführt, die die Arbeit des ASB qualitativ verbessern und nicht von Kostenträgern übernommen werden.
Hier einige Beispiele:
Ausflüge für Pflegekunden der ASB-Sozialstationen
Viele Menschen, die ambulant gepflegt werden und mobil eingeschränkt sind, klagen über zunehmende Vereinsamung. Um soziale Kontakte zu fördern, organisierte die Sozialstation Dulsberg eine Fahrt nach Büsum. Dabei entstanden Kosten für einen Bustransfer, Essen und Getränke sowie Eintrittsgelder, die die Senioren selbst nicht aufbringen konnten und die aus Mitteln von „ASB Plus“ – und damit aus Mitgliedsbeiträgen – bezahlt wurden.
Elternkurse
Ein weiteres Angebot ist die Weiterbildung von Eltern, deren Kinder die ASB-Kindertageseinrichtungen besuchen. In dem Kurs „Starke Eltern, starke Kinder“ wird Eltern Basiswissen zur Kindesentwicklung vermittelt und Hilfe bei der Bewältigung schwieriger Erziehungssituationen gegeben. Zusätzlich gibt es den Kurs „Erste Hilfe am Kind“, in dem Eltern lernen, wie sie im Notfall am besten helfen können. Beide Angebote werden sehr gut besucht.
Schuldnerberatung
Die ASB-Schuldner- und Insolvenzberatung betreut derzeit etwa 70 Klienten und führt diese schrittweise in die Entschuldung. Auch Vorbeugung ist ein wichtiges Anliegen der Schuldnerberatung. Deshalb werden z.B. ältere Menschen darüber informiert, wo es speziell für Senioren Schuldenfallen gibt. Die ASB-Schuldnerberatung muss ohne finanzielle Unterstützung der Stadt Hamburg auskommen.
„Verlorenes Lächeln wiedergefunden“ Unterstützen Sie das Kinderprojekt „FACE“ in Gambia
Seit Jahren unterstützt der ASB Hamburg-Mitte die ASB-Klinik in Gambia, dem kleinsten Land Afrikas. Zu den Arbeitsbereichen gehören die Behandlung von HIV-infizierten Menschen, die Geburtshilfe, Impfaktionen für Kinder sowie die Behandlung von Wundheilungsstörungen, Malaria oder Magen-Darm-Erkrankungen. Im vergangenen Jahr suchten fast 33.000 Menschen die ASB-Klinik auf.
Um auch Kindern mit Gesichtsmissbildungen zu helfen, unterstützt der ASB Hamburg das Projekt „FACE“. Im Rahmen dieses Projekts operieren Ärzte aus Deutschland ehrenamtlich Kinder mit Fehlbildungen wie z.B. der Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalte. Diese Kinder werden in Gambia stigmatisiert und extrem vernachlässigt. Als Erwachsene müssen sie oft ein Leben am Rande der Gesellschaft fristen. Die Operationen ermöglichen ihnen wieder ein menschenwürdiges Dasein.
Dr. Dr. Lei Li, Chefarzt der Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und plastische Operationen in Oldenburg, berichtet über ein Erlebnis, das ihn bei seinem letzten Einsatz in der ASB-Klinik in Gambia besonders berührt hat: „Ein zwölfjähriges Mädchen litt an einer beidseitigen Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalte. Sie war so eingeschüchtert und menschenscheu, dass sie kaum Augenkontakt mit uns Ärzten aufnahm und nur auf den Boden schaute. Als das Mädchen dann nach der Operation aus der Narkose erwachte, wollte sie stundenlang den Handspiegel nicht mehr weglegen und schaute fassungslos ihr neues Gesicht an. Sie hatte ihr verlorenes Lächeln wiedergefunden.“
Um die Operationen möglich zu machen, ist finanzielle Unterstützung notwendig, denn die Kosten von rund 280 Euro für Voruntersuchung, Operation und stationären Klinikaufenthalt sind für die betroffenen Familien in Gambia unerschwinglich.
2012
19 223 – die neue Nummer des ASB-Rettungsdienstes in Hamburg
Seit dem 1. September betreibt der ASB-Rettungsdienst in Hamburg eine eigene Einsatzzentrale mit der bekannten Rufnummer 19 223. Rund um die Uhr können Kundinnen und Kunden sowie Patientinnen und Patienten unter dieser Nummer ihre Aufträge für Krankenbeförderungen aufgeben. Dies gilt natürlich auch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ASB-Sozialstationen, des Pflegezentrums Lupine und der weiteren sozialen Dienste des ASB Hamburg.
Eine hochleistungsfähige IT-Technik bildet die Basis der neuen Einsatzzentrale. Alle Einsatzfahrzeuge sind mit modernster Technik ausgestattet – die Einsätze werden umgehend dem Fahrzeug zugeordnet, das den Auftrag am schnellsten erfüllen kann. Bei allen Einsätzen des ASB-Rettungsdienstes gilt ab sofort: 19 223 ist die richtige Rufnummer.
2013
ASB Hamburg startet neues Projekt - HAMBURG SCHOCKT
Jeder von uns kann jederzeit in die Situation kommen, den akuten Herzanfall eines Freundes, Nachbarn oder auch unbekannten Passanten mitzuerleben. Allein im Großraum Hamburg trifft es rund 2000 Menschen im Jahr. Hauptproblem: Kaum jemand weiß, wie er sich in einer solchen Situation zu verhalten hat. Das wollen und müssen wir ändern!
HAMBURG SCHOCKT hat sich zum Ziel gesetzt, die Soforthilfe beim plötzlichen Herzstillstand zu verbessern. Neben den elementaren Basismaßnahmen – sofortiger Notruf, Beatmung und Herzdruckmassage – informiert HAMBURG SCHOCKT über die Funktionsweise und die Anwendung von Defibrillatoren für Ersthelfer (Automatisierte Externe Defibrillatoren - kurz AED). Weil AED-Geräte im Notfall die Regie übernehmen, können auch Laien mit ihnen wertvolle Hilfe leisten. Allerdings weiß kaum jemand, wo im Ernstfall schnell ein solches Gerät zu finden ist.
Kern von HAMBURG SCHOCKT ist eine umfassende Datenbank, in der alle im Großraum Hamburg verfügbaren AED-Geräte verzeichnet und auf einer Karte dargestellt sind. Die Datenbank kann über die Webseite www.hamburg-schockt.de aufgerufen oder über die HH Schockt App auf das Smartphone heruntergeladen werden. Über die App wird sofort der eigene Standort angezeigt, der Notruf ausgelöst sowie der Standort des nächsten Defibrillators per GPS-Daten angezeigt. Ergänzend erhält die App eine notfallgerechte Kurzdarstellung der lebensrettenden Sofortmaßnahmen bei einem Herznotfall.
Damit HAMBURG SCHOCKT tatsächlich viele Leben retten kann, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Für den Erfolg des Projekts ist es dringend notwendig, möglichst alle AED-Standorte in Hamburg zu identifizieren. Helfen Sie uns mit, indem Sie uns mitteilen, wo Sie einen Standort entdeckt haben – ganz einfach online über www.hamburg-schockt.de, per E-Mail an info@hamburg-schockt.de oder telefonisch unter der 040-833 98 105. Herzlichen Dank!
Initiative HAMBURG SCHOCKT ASB präsentierte erste Notfall-App mit Ersthelfer-Alarmierung in Hamburg
Beim plötzlichen Herzstillstand zählt jede Minute. Bis zum Eintreffen des professionellen Rettungsdienstes über die 112 unterstützt HAMBURG SCHOCKT mit der Ortung des nächstgelegenen, öffentlich zugänglichen Defibrillators (AED) – und ab sofort auch mit der Alarmierung von Ersthelfern.
Ende 2013 hat der ASB Hamburg die Initiative HAMBURG SCHOCKT ins Leben gerufen. Ziel ist die erhöhte Hilfsbereitschaft in Erste-Hilfe-Situationen und somit die Verbesserung der Überlebenschancen beim plötzlichen Herzstillstand.
Mit der Smartphone-App HAMBURG SCHOCKT konnten bisher der Standort ermittelt, der Notruf abgesetzt und das nächste AED-Gerät geortet werden. Jetzt gibt es erstmals in Hamburg eine Funktion, mit der Ersthelfer, die sich in unmittelbarer Nähe des Unfallortes befinden, alarmiert werden können.
Schneller am Notfallort
Registrierte Ersthelfer, die sich in unmittelbarer Nähe zum Notfall befinden, werden durch die GPS-Komponente ihrer Smartphones kontinuierlich geortet und nach Wahl des Notrufs 112 über die App HAMBURG SCHOCKT informiert. Die Ersthelfer können allein durch die örtliche Nähe oft schneller als der Rettungsdienst am Notfallort sein und schon in der Zeit bis zum Eintreffen qualifizierte lebensrettende Maßnahmen einleiten, die die Überlebenschancen des Betroffenen steigern.
Jeder, der über die notwendige Qualifikation verfügt (Erste-Hilfe-Fortbildung durch eine berufsgenossenschaftlich zertifizierte Organisation oder Herz-Lungen-Wiederbelebung-Fortbildung für medizinisches Fachpersonal, Sanitäts- oder Rettungsdienst, die nicht länger als ein Jahr zurückliegt), kann sich als Ersthelfer unter asb-schockt.deregistrieren.
Kostenlose App
Seit 2015 nutzen neben Hamburg weitere ASB-Gliederungen wie Berlin, Frankfurt, Hannover, Kassel, Leipzig, Lüneburg sowie die Landesverbände Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern die App. Der Bundesverband unterstützt die Initiative und hofft auf viele weitere Gliederungen, die noch folgen. Die App ist kostenlos und kann im iTunes App Store oder im Google Play Store heruntergeladen werden.
Weitere Informationen unter: www.hamburg-schockt.de
ASB Mobil-Ruf
Wir alle wollen uns sicher fühlen und gleichzeitig die Gewissheit haben, dass es auch unseren Lieben gut geht. Der neue ASB Mobil-Ruf macht beides möglich.
Wie schon vom Hausnotruf bekannt, sind Sie im Notfall auf Knopfdruck innerhalb weniger Sekunden mit der ASB-Hausnotrufzentrale verbunden. Allerdings macht die handliche Größe den Unterschied, denn der ASB Mobil-Ruf kann immer mitgenommen werden: beim Spaziergang, beim Sport, beim Einkaufen – einfach überall.
Darüber hinaus verfügt das Gerät über die Möglichkeit der GPS-Ortung und sendet im Notfall parallel zum Notruf eine SMS mit Ihren Positionsdaten, so dass die Notrufzentrale Sie orten kann. Einfachste Handhabung über Ein-Knopf-Bedienung und eine Freisprecheinrichtung für direkte Kommunikation machen das Gerät zum idealen mobilen Begleiter im Alltag und in der Freizeit. Auch für die Angehörigen demenzkranker Menschen kann der ASB Mobil-Ruf eine wertvolle Hilfe sein.
Weitere Informationen erteilen gern die Kolleginnen und Kollegen des ASB-Hausnotruf unter der Telefonnummer 040-83398165 oder per Mail an asb-hausnotruf@asb-hamburg.de.
ASB einer der besten Arbeitgeber Hamburgs
Bereits zum fünften Mal stellten sich Hamburger Unternehmen einem Wettbewerb, der Personalarbeit, Kundenservice und fachliche Qualität in den Fokus stellt. Die Ausrichter – die Agentur Faktenkontor und die wissenschaftlichen Partner Helmut-Schmidt-Universität, Northern Business School und das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung – ermittelten im Rahmen einer wissenschaftlich begleiteten Untersuchung, wer aus Sicht der Beschäftigten die besten Firmen der Stadt sind und was diese konkret auszeichnet.
Neben den 78 offiziell teilnehmenden Unternehmen wurden zum ersten Mal zusätzlich noch ca. 50 weitere Unternehmen mit dem Siegel „Bester Arbeitgeber 2013" geehrt, die die Ausrichter aufgrund ihrer Außenwirkung und ihres Betätigungsfeldes ausgewählt haben. Der ASB Hamburg zählt zu den auserwählten Firmen.
Stolz auf die Personalpolitik und Unternehmenskultur nahm ASB-Geschäftsführer Michael Sander die Trophäe „Hamburgs beste Arbeitgeber 2013" am 29. Januar 2013 in der Handelskammer entgegen.
2014
Die ASB-Landeskonferenz bestätigt Angelika Mertens im Amt
Am 14. Juni 2014 wählten 69 Delegierte des ASB Landesverband Hamburg e.V. den Vorstand für die kommende Amtsperiode. Angelika Mertens, Parlamentarische Staatssekretärin a.D., wurde mit 97 % der Stimmen in ihrem Amt als Vorsitzende für eine dritte Amtszeit bestätigt. Sie bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen: „Gemeinsam haben wir in den letzten Jahren viel erreichen können. Hamburg weiß, dass es in allen Bereichen der Hilfe auf den Arbeiter-Samariter-Bund zählen kann und dafür wollen wir auch künftig einstehen und weiter wachsen.“
Neben Angelika Mertens wurden auch ihre beiden Stellvertreter, Detlef Hapke und Gerd Prüfer, wiedergewählt. Der Vorstand wird ergänzt durch Sabine Boeddinghaus, Erziehungswissenschaftlerin, und Margit Tschentscher, Rechtsanwältin. Neu in den Vorstand gewählt wurden Inge Sockel, ehemalige ASB-Betriebsratsvorsitzende, und Hans-Günter Gill, Technischer Fernmeldebeamter a.D.
Auch die Mitglieder der Landeskontrollkommission wurden für weitere vier Jahre in ihren Ämtern bestätigt: Vorsitzender bleibt Michael Richter, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg, sowie Andreas Harms, Rechtsanwalt, und Jürgen Hütgens, Unternehmer a.D. Zudem wurde Dr. Werner Hofmann, Chefarzt für Geriatrie, vom Landesvorstand zum ASB-Landesarzt berufen.
Der neue Vorstand traf sich nach der Landeskonferenz zu seiner ersten Sitzung und bestätigte Michael Sander als ehrenamtlichen Geschäftsführer des Landesverbandes.
2015
ASB Flüchtlingshilfe (Hamburg) GmbH
Seit dem 14. Dezember ist es amtlich: Der ASB Hamburg wickelt zukünftig alles rund um das Thema Flüchtlinge über die neue ASB Flüchtlingshilfe (Hamburg) GmbH ab. Geschäftsführer ist – wie auch für die anderen GmbHs – Michael Sander.
„Das Volumen, das wir im Bereich der Flüchtlingshilfe bedienen, ist sehr groß, so dass es sinnvoll und richtig ist, diesen Bereich in einer eigenen GmbH zu verankern. Wichtige Voraussetzung für diesen Schritt waren die verbindlichen Zusagen seitens der Stadt hinsichtlich der Rahmenbedingungen“, erklärt der Geschäftsführer.
Frank Zimmermann, der Abteilungsleiter Flüchtlingshilfe, kümmert sich seit Mitte Oktober um den Aufbau des neuen Bereichs. Aktuell betreibt der ASB mit der Papenreye in Niendorf eine Dezentrale Erstaufnahmeeinrichtung (DEA) für 800 Gäste. Aber schon Anfang nächsten Jahres wird in der Schmiedekoppel in Niendorf die zweite Einrichtung eröffnet, die bis zu 1800 Gästen Platz bieten soll.
„Wir sind jetzt bereits dabei, das Personal für die Schmiedekoppel einzustellen und uns auf diese Aufgabe vorzubereiten“, berichtet Frank Zimmermann.
In der Papenreye leben 800 Menschen aus 39 verschiedenen Nationen friedlich auf engstem Raum zusammen. Das ist dem Einsatz der hauptamtlichen Kräfte sowie vor allem auch der vielen ehrenamtlichen Helfer zu verdanken. „Der ASB bringt Strukturen mit, die es uns ermöglichen, unsere Gäste mit mehr Personal zu betreuen als es sonst in den Einrichtungen üblich ist. Das macht sich in der positiven Grundstimmung bemerkbar. Unser Ziel ist es, in dieser Art und Weise auch an die folgenden Aufgaben heranzugehen“, äußert sich Michael Sander.
Neben den Erstaufnahmeeinrichtungen möchte sich der ASB Hamburg künftig auch verstärkt einbringen, wenn es um die Betreuung von Gästen in Folgeunterkünften geht.
ASB Hamburg betreibt seit 02. Oktober eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Niendorf
Derzeit treffen in Hamburg täglich mehrere hundert Flüchtlinge ein, und die Behörden sowie Ämter sind völlig überlastet. Nachdem in der Nacht zum 1. Oktober erstmals 500 Flüchtlinge ohne Dach über dem Kopf schlafen mussten, war dringender Handlungsbedarf erforderlich. Daher bot der ASB sofortige Hilfe an. Dank des großartigen Engagements eines etwa 30-köpfigen ASB-Teams wurden innerhalb weniger Stunden die ersten 450 Feldbetten organisiert und aufgebaut.
Seitdem ist der ASB Hamburg verantwortlich für die Zentrale Erstaufnahmeeinrichtung in der Papenreye, die für ca. 800 Flüchtlinge die erste Anlaufstelle darstellt. Entgegen der ursprünglichen Planung erfolgte ein Sprung ins kalte Wasser, den der ASB Hamburg dank des großen ehrenamtlichen Einsatzes aller Beteiligten bisher gut bewältigt hat.
Allerdings wird deutlich: Allein mit ehrenamtlichem Engagement ist eine solch anspruchsvolle Aufgabe nicht zu stemmen. Der ASB Hamburg arbeitet aktuell intensiv daran, professionelle Strukturen aufzubauen, um die Versorgung der Flüchtlinge weiterhin sicherzustellen. Wer sich ehrenamtlich oder auch hauptamtlich engagieren möchte, kann sich gerne per E-Mail an info@asb-hamburg.de oder telefonisch unter 040 - 833 98 0 melden.
Berichterstattung:
Hamburg1 und Sat.1 berichteten bereits über das Engagement des ASB Hamburg, das unter den folgenden Stichworten zu finden ist:
• Hamburg1, 02.10.2015: Hamburg1 - ASB hat keine weiteren Feldbetten
• Sat.1, 06.10.2015: Sat.1 - Chaos in Notunterkunft
Zum Thema Sachspenden:
In der ASB-Hauptgeschäftsstelle häufen sich die Anfragen zu Sachspenden für die Flüchtlingsunterkunft in Niendorf. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei allen bedanken, die helfen möchten! Allerdings müssen wir aufgrund praktischer Gründe in der Papenreye (und in allen Zentralen Erstaufnahmeeinrichtungen) leider auf die Entgegennahme von Sachspenden verzichten.
Die Gründe dafür sind:
• Platzmangel: Alle Sachspenden müssen gelagert, sortiert und geordnet werden. In der Papenreye gibt es jedoch keine Lagerflächen.
• Mangel an Personal: Es fehlt an Personal, das sich um die Logistik der Spenden kümmern könnte.
• Unfaire Verteilung: Da wir ca. 700 Erwachsene und 100 Kinder betreuen, kann eine ungleiche Verteilung von Sachspenden zu Problemen führen. Zum Beispiel: Wenn wir 50 Wolldecken erhalten, stellt sich die Frage, wer eine bekommt und wer nicht.
Wir bitten daher um Ihr Verständnis und bedanken uns für Ihre Unterstützung!
Kleiderkammer in den Messehallen Hamburg:
Zu Beginn der kalten Jahreszeit gibt es einige Dinge, die dringend benötigt werden:
• Herren WINTERjacken (S+M)
• Jogginghosen (S+M)
• Socken & Unterwäsche (bitte Neuware)
• Winterfeste Schuhe (Größen 41-45)
• Bettdecken
Die Kleiderkammer ist täglich von 10:00 bis 21:00 Uhr geöffnet und befindet sich in Halle A3 in der Lagerstraße. Bitte bringen Sie nur Dinge mit, die auf der Bedarfsliste stehen.
Für weitere Fragen erreichen Sie die Kleiderkammer telefonisch unter 040 812 999 oder per E-Mail: kleiderkammer.messehallen.hh@gmail.com.
Erster Durchgang des Nachwuchsförderungsprogramms „SIFA“ erfolgreich beendet
Vor knapp zwei Jahren entwickelten die ASB Landesvorsitzende Angelika Mertens sowie die Stellvertreter Detlef Hapke und Gerd Prüfer zusammen mit dem Geschäftsführer Michael Sander die Idee eines Nachwuchsförderungsprogramms, das auf den Namen „SIFA“ (Samariter in Führungsausbildung) getauft wurde. Ziel von SIFA war es, ehrenamtlich aktive Samariterinnen und Samariter, die bereits Führungsverantwortung in den sechs Hamburger Ortsverbänden tragen oder diese anstreben, zu qualifizieren.
Mit Uwe Wichelmann, einem ehemaligen Personalentwickler und 1. Vorsitzenden des ASB Ortsverband Eimsbüttel, fand sich ein Profi aus den eigenen Reihen, der die Idee mit Leben füllte. In den letzten 18 Monaten wurden Themen wie Vereinsrecht, strategische Führung, Kommunikation und Selbstreflexion sowie betriebswirtschaftliche Kenntnisse behandelt.
„Um auch in den nächsten Jahren als gemeinnütziger Verband weiterhin ein breites Aufgabenspektrum in und für Hamburg wahrnehmen und ausweiten zu können, brauchen wir motivierte und qualifizierte Führungskräfte.
Mit dem Pilotprojekt „Samariter in Führungsausbildung“ hat sich gezeigt, dass wir einen effektiven Weg gefunden haben, um die nächste Generation fit für Vorstandstätigkeiten zu machen. Ich gratuliere den ersten Absolventen des Programms. In den vergangenen 18 Monaten mussten sie sehr viel Freizeit und Arbeit investieren – das wird im Ehrenamt häufig unterschätzt. Aber nur mit solch einem Engagement kann ein Verband wie der ASB dauerhaft bestehen, das macht mich sehr stolz“, so die Landesvorsitzende Angelika Mertens.
Absolventen des ersten Durchgangs:
• Marie-Luise Frenz
• Inke Beese
• Melanie Kullas
• Benjamin Otto
• Jaqueline Mirow
• Frank Rauchschindel
• Nicole Zeidler
Kick-off für die ASB-Strategieplanung
Am 04. Juli kamen erstmals haupt- und ehrenamtliche Vertreter des ASB zusammen, um den Prozess der ASB-Gesamtstrategieplanung aufzusetzen. „Die Zeit ist reif für einen weiteren ASB-Meilenstein“, so in etwa lautete die Botschaft der Begrüßungsworte der Landesvorsitzenden Angelika Mertens beim ersten Treffen zur Strategieplanung. Und es klang fast so, als solle das Ergebnis als ein Vermächtnis am Ende ihrer Amtszeit wirken.
Das Ansinnen ist nicht neu: Schon seit längerem kursiert der Wunsch nach einer neuen, einheitlichen Ausrichtung des ASB Hamburg. In den vergangenen Monaten wurden die Stimmen dazu immer lauter. Wo soll die Reise des ASB Hamburg hinführen? Wo stehen wir aktuell? Welche Themen wollen wir zukünftig angehen? Welche Mittel stehen uns zur Verfügung? Sind wir noch richtig aufgestellt oder müssen wir unsere Struktur überdenken? Wie steht es um das Ehrenamt und die Freiwilligenarbeit? Wie positionieren wir uns künftig?
Fragen über Fragen, die in den kommenden 18 Monaten mit Beteiligung interner, aber auch externer Expertise bearbeitet werden sollen.
Das erste Treffen diente vor allem dazu, den heterogenen ASB zusammenzubringen und die Art und Weise des Prozesses festzulegen. Daher waren sowohl die (stellvertretenden) Vorsitzenden des Landesverbandes sowie aller Ortsverbände (OV West war entschuldigt) als auch die Führungskräfte der GmbHs vertreten – eine Konstellation, die in dieser Form selten zusammentrifft. Unter der Leitung von Gabriele Mergener, Leiterin des ASB Bildungswerkes, wurde einen Tag lang in Gruppenarbeit aber auch gemeinsam „heiß“ diskutiert.
Am Ende waren sich alle einig: Der ASB braucht eine neue Strategie. Bis Ende August sollen die Punkte finanzielle und personelle Ressourcen geklärt werden, um dann ab September mit dem inhaltlichen Prozess beginnen zu können. Die Landesvorsitzende Angelika Mertens war sehr zufrieden mit dem Auftakt und gab sich zuversichtlich: „Das wird ein schwieriger und vielleicht auch nicht ganz reibungsloser Prozess werden. Aber am Ende werden wir alle davon profitieren und den ASB auf einen guten Weg bringen. Das heutige Treffen hat gezeigt, dass wir für diesen Schritt bereit sind.“
2016
HAMBURG SCHOCKT: Innensenator übernimmt Schirmherrschaft
Innensenator Andy Grote hat die Schirmherrschaft für unsere Initiative gegen den plötzlichen Herztod HAMBURG SCHOCKT übernommen. „Auch in einer Großstadt wie Hamburg mit einer sehr hohen Dichte an Rettungskräften spielt die Soforthilfe eine lebenswichtige Rolle. Den plötzlichen Herztod weiterhin zu verringern, ist dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg ein wichtiges Anliegen", erklärt der Innensenator.
Berlin, Frankfurt, Kassel, Lüneburg und Schleswig-Holstein haben sich der Initiative angeschlossen und „SCHOCKEN" selbst, weitere Städte sind in Planung.
Mehr dazu – auch zum Thema Erste Hilfe und den Erste-Hilfe-Kursen – unter www.hamburgschockt.de.
Neue Tagespflege in Langenhorn
Seit Anfang Oktober gibt es in Langenhorn die dritte Tagespflege des ASB Hamburg mit insgesamt 17 Betreuungsplätzen. Das Angebot der Tagespflege richtet sich an Personen, die eine geregelte Tagesstruktur wünschen, und bietet die Möglichkeit, den Tag in Gemeinschaft zu verbringen. Professionelle Pflegekräfte kümmern sich liebevoll um die zu Pflegenden und sorgen für eine Entlastung der Angehörigen. Neben vielen Aktivitäten wie Kochen, Backen, Singen, Bauen, Gärtnern u.v.m. bietet die Tagespflege ein Mittagessen und Möglichkeiten der Entspannung an und endet mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken am Nachmittag.
Auf Wunsch bietet der ASB einen Hol- und Bringservice. Für mehr Informationen steht der Einrichtungsleiter Sebastian Raasch und sein Team unter der Rufnummer 040-181 38 698 gerne zur Verfügung.
5. Sozialer Tag Schulsanitätsdienst
Bereits zum fünften Mal fand am 26. September 2016 der „Soziale Tag Schulsanitätsdienst" statt. Auch dieses Jahr ging es mit gecharterten Bussen in den Hansapark. Von insgesamt 550 Teilnehmern nahmen 350 Schulsanitäter des ASB aus den Hamburger Ortsverbänden Nord-Ost, Eimsbüttel, West und Bergedorf teil.
„Wir – und ich spreche hier auch für die Schulen – möchten uns auf diese Weise bei den Schulsanitätern vom ASB bedanken, die für ihre ehrenamtliche Tätigkeit viel Freizeit für Ausbildung, Fortbildung und vor allem als aktive Schulsanitäter in der Schule und beim ASB einbringen", berichtet Thomas Ulbrich, Leiter Schulsanitätsdienst des ASB Hamburg.
Erste-Hilfe-Ferienkurse für Schulkinder
Auch in den kommenden Herbstferien bietet der ASB Hamburg im Rahmen des Hamburger Ferienpasses wieder Erste-Hilfe-Kurse für Kinder ab 8 Jahren an! Die Kurse finden am 18.10. und am 25.10. statt. Für den Kurs am 25.10. sind noch Plätze frei!
Wer Interesse hat, kann sich bitte per Mail bei sigrid.schubert@asb-hamburg.de anmelden.
15 neue Auszubildende im Bereich der Altenpflege
Wie jedes Jahr startete Anfang August der neue Ausbildungsjahrgang in der Altenpflege beim ASB Hamburg. Insgesamt haben 15 Auszubildende eine Ausbildung in der ambulanten Pflege neu begonnen, zehn davon zum/r staatlich anerkannten Altenpfleger/in und fünf zum/r Gesundheits- und Pflegeassistent/in. Damit trägt der ASB aktiv dazu bei, den Fachkräftemangel in der Altenpflege zu mindern.
Für das Ausbildungsjahr 2017 nimmt der ASB jetzt bereits Bewerbungen für den Beruf des/der staatlich anerkannten Altenpflegers/Altenpflegerin und Gesundheits- und Pflegeassistenten/Pflegeassistentin an. Wir wünschen viel Erfolg!
ASB Hamburg bei den Cyclassics
Rund 20.000 Hobbyradler haben sich bei den Hamburg Cyclassics auf die drei Jedermann-Strecken begeben. Mit dabei war der ASB Hamburg – bereits zum 12. Mal! Mitarbeiter aus den Bereichen Soziale Dienste, Kinder- und Jugend, dem Rettungsdienst sowie Geschäftsführer Michael Sander genossen den Jubel der Zuschauer, insbesondere den ihrer Kollegen am Straßenrand.
Aktionswoche Demenz
Vom 18. bis 25. September 2016 hat wieder die Hamburger Aktionswoche Demenz stattgefunden. In allen Bezirken gab es zahlreiche Programmpunkte. Rund 70 Veranstaltungen füllten die diesjährige Aktionswoche mit Leben. Auch die Abteilung Soziale Dienste des ASB Hamburg hat mit zehn Einrichtungen teilgenommen und verschiedene Aktionen angeboten. In Hamburg sind etwa 30.000 Menschen von Demenz betroffen, daher ist der Bedarf an Informationen sehr hoch – nicht nur für die von der Krankheit Betroffenen, sondern auch für deren Angehörige.
Die Sozialen Dienste bieten im Rahmen ihrer Pflegekurse dieses Jahr noch zwei Spezialkurse „Ein Leben mit Demenz“ an: vom 19.10. bis 02.11.2016 (immer mittwochs, 3x3 Stunden) in der Tagespflege Langenhorn und vom 01.11. bis 22.11.2016 (immer dienstags, 4x2,5 Stunden) in der ASB Sozialstation Rissen.
Interessenten melden sich bitte bei Angelika Meyer unter der Telefonnummer: 040 - 833 98 245.
DOCK 2025 - Trend-Workshop mit Prof. Dr. Breckner
Im Rahmen von DOCK 2025 hat Prof. Dr. Ingrid Breckner von der HafenCity Universität am 26. Juli 2016 einen Workshop im Heidenkampsweg geleitet, bei dem es um Stadtentwicklung und Zukunftstrends in Hamburg ging. Sie hat damit genau jene Felder umrissen, auf denen sich der ASB perspektivisch positionieren wird. Die leitende Fragestellung des Abends war damit vorgegeben: Wo wird der ASB Hamburg von der Gesellschaft in Zukunft gebraucht?
In einem sehr verdichteten Überblick hat Prof. Dr. Breckner dann zentrale Felder des gesellschaftlichen Wandels angerissen. Getreu dem Motto „Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt", sollte kein Blick in die Glaskugel geworfen werden. Vielmehr appellierte sie daran, ein Gespür für Veränderungen zu entwickeln. Denn Veränderungen sind schleichende Prozesse, sie sind präsent und müssen beobachtet und entdeckt werden.
Prof. Dr. Breckner war beeindruckt von der Intensität und Qualität der Diskussionen, die im Anschluss an ihren Impulsvortrag stattfanden. Foto: ASB Hamburg/ S. Inselmann Genau dies taten die Teilnehmenden dann in einem zweiten Teil, in dem konkrete, für den ASB relevante Felder auf Veränderungsprozesse untersucht wurden. Der Abend war ein wichtiger Schritt in Richtung der Zukunftskonferenz im November. Einzelheiten können wie immer auf dock2025.net nachgelesen werden!
„Summercamp Of Young European Samaritans" in Bosnien und Herzegowina
Es ist eine Erfolgsstory und bereits so etwas wie eine kleine Tradition: die internationale Jugendbegegnung junger, europäischer Samariter. Bereits zum vierten Mal fand das Jugendcamp statt, dieses Jahr im Juli in Bosnien und Herzegowina. Insgesamt nahmen 31 Jugendliche aus der Slowakei, Bosnien und Herzegowina, Lettland, Litauen, Polen und Deutschland für acht Tage an dem Austausch teil - alle verbindet, dass sie in einem der vielen Samariterbunde aktiv sind. Sie alle wollen „ihr" Europa mitgestalten und Grenzen einreißen.
Wie in den vergangenen Jahren auch, wurde bei dem Camp über jugendpolitische Themen mit einem Schwerpunkt auf europapolitischen Fragestellungen diskutiert. Ein Austausch über die Chancen und Risiken der Freizügigkeit in Europa stand dieses Jahr auf der Agenda. Neben dem inhaltlichen Austausch geht es aber immer auch um das Zusammenwachsen der europäischen Jugend. Denn ein erklärtes Ziel ist es, Grenzen in den Köpfen einzureißen. Durch den gegenseitigen Austausch sollen die Jugendlichen Vorurteile abbauen und Netzwerke aufbauen. Nicht zuletzt sorgt dafür ein buntes Rahmen- und Kulturprogramm. Weitere Informationen und Berichte gibt es auch unter www.asj-hamburg.de.
10. Jahre SSD-Wettbewerb
Bereits zum zehnten Mal fand der Wettbewerb der Hamburger Schulsanitätsdienste (SSD) statt. 26 Schulsanitäts-Teams zeigten an täuschend echt geschminkten Unfallopfern, wie gut sie die Erste Hilfe an Mitschülern beherrschen. Gewonnen hat das Team der Sophie-Barat-Schule (Rotherbaum).
Der ASB bildet die „Junior-Sanis" in einem Erste-Hilfe-Kurs und einem Aufbaulehrgang aus, sodass sie in Notfallsituationen schnell, richtig und mit wenigen Hilfsmitteln helfen können. In den vergangenen 10 Jahren wurden weit über 2000 Schulsanitäter beim ASB Hamburg ausgebildet, allein im letzten Jahr waren es 242. Eine bemerkenswerte Leistung!
2017
„Fach-Feiertag" der ASS-Werkstatt-Kitas
In den letzten vier Jahren hat die Abteilung Kinder und Jugend des ASB ein gemeinsames, inhaltliches Kita-Trägerprofil entwickelt, das nun die Grundlage für die konzeptionelle Ausrichtung aller ASB-Kitas bildet. Am 17. November versammelte sich das gesamte Team im Kaispeicher, um die erfolgreiche Umsetzung dieses Projekts zu feiern.
Abteilungsleiter Rolf Mohr und sein Team haben es geschafft, „das Kind als Kunden in den Mittelpunkt aller Überlegungen zu stellen“, wie die ASB-Landesvorsitzende Angelika Mertens in ihrer Ansprache betonte. Rolf Mohr zeigte sich stolz auf die Arbeit seines Teams: „Unsere ASB-Werkstatt-Kitas sind frühe Bildungseinrichtungen, die ästhetische Räume bieten und von Fachpädagogen mit Begeisterung geführt werden, die die Neugier der Kinder fördern.“ Diese Begeisterung war an diesem Tag förmlich spürbar.
Da der Fachtag am Ende einer umfangreichen Fortbildungsreihe stand, präsentierten fünf Gruppen ihr Verständnis des neuen Werkstatt-Kita-Ansatzes. Die heitere Stimmung und die Freude machten aus dem Fachtag eher einen „Feiertag“ für das gesamte Werkstatt-Kita-Team. Der neue Imagefilm von Julian van Dieken krönte den Abschluss der Präsentationen und zeigte in berührenden Bildern die Werkstattarbeit (zu finden auf www.asb-hamburg.de oder YouTube).
Auch die externen Gäste, Dr. Dirk Bange (Leiter der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration) sowie Martin Peters (Referent für frühe Bildung, Betreuung und Erziehung des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands), waren von der Werkstattarbeit beeindruckt. Insgesamt war der „Fach-Feiertag" ein gelungener Abschluss einer langen Reise hin zu frühkindlichen Bildungseinrichtungen mit einem hochmotivierten Team.
Schlafsäcke für obdachlose Menschen
Im Rahmen einer bundesweiten Kältehilfe-Aktion, die am 6. Dezember startete, wurden Schlafsäcke und Isomatten an obdachlose Menschen verteilt. Rund 40 ASB-Verbände beteiligten sich an dieser Aktion, die von Globetrotter unterstützt wurde. Auch in Hamburg leben viele Menschen auf der Straße, und so war es für den ASB Ortsverband Hamburg-Eimsbüttel e.V. selbstverständlich, sich mit acht ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern an der Kältehilfe-Aktion zu beteiligen.
„Hier geht es um Nothilfe. Menschen in Not zu helfen – das ist ein ureigenes Anliegen des ASB“, erklärte Jens Nikolaus-Hochbrunn (Mitglied des OV-Vorstandes), der die Initiative leitete. „Mit den 25 georderten Schlafsäcken hoffen wir, die prekäre Lage von Obdachlosen in unserem Quartier vorerst etwas entspannen zu können.“ Neben den Schlafsäcken und Isomatten verteilte das Team des ASB Eimsbüttel auch warmen Tee, Schokoladen-Nikoläuse und selbstgestrickte Mützen. „Wir haben sehr viel Dankbarkeit erfahren und leuchtende Augen gesehen“, berichtete Vorstandsassistentin Ilka Veting.
ASB Hamburg baut Kompetenz in der ambulanten Pflegeberatung aus

Ein langes und gutes Leben im eigenen Zuhause – das ist der Wunsch vieler älterer Menschen. Mit einem quartiersnahen Beratungs- und Vermittlungsangebot unterstützt der ASB Hamburg ab sofort ältere Menschen mit Hilfebedarf, damit diese möglichst lange in der heimischen Umgebung wohnen bleiben können.
Die Pflege zu Hause nimmt einen immer wichtigeren Platz ein. Hauptversorger sind die Angehörigen, welche den größten "ambulanten Pflegedienst" in Deutschland abdecken. Aber welche Ansprüche haben die Pflegebedürftigen und die pflegenden Angehörigen? Der Bedarf an Information, Aufklärung und Beratung wird immer notwendiger.
Genau aus dieser Notwendigkeit heraus weitete der ASB Hamburg sein Portfolio um ein qualifiziertes Beratungsangebot aus. "Der große Bedarf nach mehr Pflegeberatung hat uns dazu veranlasst, ein Konzept zu entwickeln, das wir mit dem Arbeitstitel „Kompetenzzentrum Leben und Pflege zu Hause“ versehen haben", sagt Matthias Lüschen, Abteilungsleiter Soziale Dienste des ASB Hamburg.
In der Pilotphase beteiligen sich die drei ASB-Sozialstationen Eidelstedt/Schnelsen (Johann-Schmidt-Straße 1-5, 22523 Hamburg), Flottbek/Osdorf (Osdorfer Landstraße 183, 22549 Hamburg) und Jenfeld/Tonndorf (Denksteinweg 32, 22043 Hamburg). In jeder dieser Einrichtungen stehen ab sofort zwei Pflegeberater zur Verfügung, die zuvor in einer achtzehnmonatigen Schulung umfassend ausgebildet und zertifiziert wurden. Die Beratung ist kostenfrei.
"Wir sind mit unseren Sozialstationen in den Stadtteilen gut vernetzt, zentral gelegen und somit für Interessenten leicht erreichbar. Mit unserem neuen Pflegeberatungsangebot wollen wir die acht Pflegestützpunkte in Hamburg ergänzen und der steigenden Nachfrage im Sinne des Kunden gerecht werden", erklärt Matthias Lüschen diesen Schritt. Die Pilotphase ist vorerst für ein Jahr angelegt. "Am Ende des kommenden Jahres werden wir sehen, ob und wie unser Angebot angenommen wurde. Und dann werden wir hoffentlich resümieren, dass die Pflegeberatung ein weiterer wichtiger Baustein in unserem ASB-Leistungsangebot geworden ist und mit unseren 15 verbleibenden Sozialstationen sukzessive nachziehen", gibt sich Matthias Lüschen optimistisch.
Der Wünschewagen rollt jetzt auch in Hamburg offiziell

„Wünschewagen - Letzte Wünsche wagen" heißt das ASB-Projekt, das im Rahmen des Welthospiztages am 14. Oktober in Hamburg offiziell gestartet ist. Vor der Kulisse der Elbphilharmonie überreichte Schirmherrin Isabella Vertes-Schütter (Intendantin des Ernst-Deutsch-Theater) auf den Magellan-Terrassen der Landesvorsitzenden des ASB Hamburg, Angelika Mertens, den symbolischen Autoschlüssel für den Wünschewagen.
Das Fahrzeug bringt schwerkranke Menschen aus der Region an Orte, die sie noch einmal besuchen möchten. „Es sind oft kleine Wünsche, die für Menschen am Ende ihres Lebens große Bedeutung bekommen", sagte Isabella Vertes-Schütter. Auch ASB-Präsident Franz Müntefering, bundesweiter Schirmherr des Projektes, war zu Gast, um Hamburg als 12. Bundesland im Kreis der ASB-Wünschewagen zu begrüßen. „Der Wünschewagen ist ein tolles Projekt. Hier geht es darum, schwerkranken Menschen ein Stück gutes Leben zu geben."
Einmal noch das Meer sehen oder ein Konzert besuchen – Wünsche von sterbenden Menschen bleiben oft unerfüllt, denn Angehörige und Hospize können es meist nicht leisten, sie an ihre Sehnsuchtsorte zu bringen. Genau hier setzt das Projekt Wünschewagen an. Begleitet werden die Fahrgäste von qualifizierten, ehrenamtlichen Helfern. Damit letzte Wünsche erfüllt werden können, braucht es aber auch finanzielle Mittel. Die Sparda-Bank Hamburg in Altona unterstützte das Projekt zum Auftakt mit einer großzügigen Spende von 10.000 Euro. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, melde sich bei Axel Bulschack, Tel. 040/83398173, wuenschewagen@asb-hamburg.de.
Große Resonanz beim ASB-InfoFachtag „Ethische Entscheidungen in der Pflege"
Knapp 300 Besucher kamen am 20. September zum Info-Fachtag „Ethische Entscheidungen in der Pflege", den die Abteilung Soziale Dienste des ASB Hamburg veranstaltete und der in die Aktionswoche Vielfalt und Demenz eingebettet war. Der überwiegende Teil der Zuhörer – Pflegefachkräfte als auch betroffene An- und Zugehörige – pflegt tagtäglich demenziell erkrankte Menschen, die selbst nicht mehr in der Lage sind, für sich zu sorgen und größtenteils sogar nicht mehr selbst entscheiden können, was das Beste für sie ist und somit auf die Hilfe ihres Pflegepersonals angewiesen sind.
„Der ASB möchte seine Mitarbeitenden aber auch pflegende An- und Zugehörige unterstützen und ihnen Handlungssicherheit geben, vor allem da, wo es besonders schwierig ist", sagte der Abteilungsleiter Soziale Dienste, Matthias Lüschen. Die Veranstaltung war eine gelungene Mischung aus theoretischem Grundlagenwissen von Fachreferenten und ganz praxisnahen Fallbeispielen.
Fazit am Ende des Fachtages: Es gibt nicht die eine ethisch reflektierte Entscheidung, sondern jeder Fall muss einzeln betrachtet werden. Es gibt kein Richtig oder Falsch, sondern es geht um die Genauigkeit der Wahrnehmung des individuellen Falles, die Respektierung der Selbstbestimmung der Person, aber auch um die Erfassung der gesamten psychosozialen Situation. Und dann gilt es abzuwägen.
Woche der Wiederbelebung: Großes Finale in der Innenstadt
Trubelig ging es am letzten Septembersamstag in der Hamburger Innenstadt zu, so kurz vor der Wahl: Wahlveranstaltungen, Oktoberfest, Demo und mittendrin der ASB Hamburg und die Kolleginnen und Kollegen der anderen Hilfsorganisationen. An sieben Erste-Hilfe-Stationen in der Mönckebergstraße und Spitaler Straße zeigten unsere Experten vor Ort, wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) funktioniert und läuteten so das große Finale der Woche der Wiederbelebung ein. Denn egal, wann und wo: Es kann jeden treffen! Der plötzliche Herzstillstand ist nach wie vor die Todesursache Nummer 1 in Deutschland und nur wenige trauen sich, auch wirklich Erste Hilfe zu leisten, wenn sie in die Situation kommen.
Das Interesse war groß. Viele Passanten nahmen sich die Zeit, um sich auf das Thema Erste Hilfe einzulassen und ließen sich von unseren professionellen Ersthelfern demonstrieren, wie man sich im Notfall richtig verhält. Jede Hilfsorganisation verschenkte 25 Erste-Hilfe-Kurs-Gutscheine, die im Nu vergeben waren. „Die Aktion war nicht nur sinnvoll und hat viele neugierig gemacht, sie hat uns vor allem auch sehr viel Spaß gemacht", resümierte Thomas Ulbrich, Leiter Breitenausbildung beim ASB Hamburg. Am Ende waren sich ASB, DRK, Malteser und Johanniter einig: Im nächsten Jahr soll die Aktion wiederholt werden.
ASB-Ortsverbände bedienen Lebensmittelausgaben für Bedürftige
Es gibt Lebensmittel im Überfluss und doch werden nicht alle Menschen täglich satt – ein Phänomen, das auch in einer „reichen" Großstadt wie Hamburg auftaucht. Das war für den ASB Hamburg Anlass genug, sich über das Thema Lebensmittelausgabe für bedürftige Menschen Gedanken zu machen. Der ASB-Ortsverband Hamburg-Mitte startete vor einem Jahr mit der ersten mobilen Lebensmittelausgabe. Mittlerweile bedienen drei Ortsverbände fünf Lebensmittelausgaben für Bedürftige in Hamburg.
Nach dem OV Mitte eröffneten auch der OV Eimsbüttel und der OV Nordost eine Tafelaufgabe. Alle Lebensmittelausgaben kooperieren mit der Hamburger Tafel, die die Lebensmittel liefert. Die übrige Organisation und Verantwortung rund um die Ausgabe der Ware liegt bei den ASB-Ortsverbänden.
Die wiederum werden von freiwilligen Helfern unterstützt, die mit großem Engagement dabei sind.
Eröffnung der 18. ASB-Sozialstation in Poppenbüttel
Anfang März wird in Poppenbüttel die 18. ASB-Sozialstation mit Standort Moorhof 11 eröffnet. Die Abteilung Soziale Dienste verzeichnet seit Jahren eine steigende Nachfrage im Bereich der Altenpflege. Mit dieser Neueröffnung reagiert die Abteilung auf den großen Bedarf in der Region. Die Sozialstation bedient zukünftig die Stadtteile Poppenbüttel, Lehmsahl-Mellingstedt, Duvenstedt und Teile von Hummelsbüttel und soll somit die Sozialstation in Sasel entlasten.
Monique Matschulat wird die Pflegedienstleitung übernehmen und zukünftig unter der Telefonnummer 040-60 82 49 79 zur Verfügung stehen! Die Sozialstation Poppenbüttel startet mit einem kleinen Pflegeteam aus Mitarbeitern der Sozialstation Sasel, einer Mitarbeiterin aus der Sozialstation Flottbek und neu eingestellten Mitarbeitern. Wir wünschen einen guten Start!
DOCK2025 Zukunftskonferenz liegt nun als Dokumentation vor
Ende November 2016 fand die DOCK2025 Zukunftskonferenz in Jesteburg statt. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich intensiv mit der Frage, wie es für den ASB Hamburg konkret weitergehen soll. Zehn Projekte standen am Ende als Ergebnis der Konferenz im Raum, mit denen sich der ASB Hamburg in nächster Zeit intensiv auseinandersetzen will.
Um den bisherigen Prozess transparent zu gestalten und diese Projekte mit möglichst breiter Unterstützung umzusetzen, wurde eine sehr detaillierte Dokumentation der Zukunftskonferenz erstellt. Sie versteht sich als ein Arbeitspapier für alle Interessierten und kann ab sofort unter www.dock2025.net heruntergeladen oder als Printversion beim ASB Landesverband im Heidenkampsweg mitgenommen werden. Diese Dokumentation versteht sich als eine Einladung zum Mitmachen!
Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz vom Senat geehrt
Der 08. Februar war der Tag, um Danke zu sagen bei den neuen und den langjährig mitwirkenden, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Hamburger Katastrophenschutzes. Als Würdigung für ihr ehrenamtliches Engagement hatte Innensenator Andy Grote die Mitglieder unserer Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst und der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk zu einem Senatsempfang in den Großen Festsaal des Hamburger Rathauses eingeladen. Er sprach allen seinen Dank aus und verteilte Dankesurkunden an die Ehrenamtlichen, die entweder ganz neu dabei oder bereits seit 10, 15 oder 20 Jahren tätig sind. Auch der ASB Hamburg bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich, sowohl bei den Geehrten für ihre treuen Dienste, als auch bei allen anderen, die uns ehrenamtlich unterstützen – herzlichen Dank!
Staatsministerin Aydan Özoguz zu Gast beim Sommerfest
Dem durchwachsenen Wetter zum Trotz war die Stimmung beim diesjährigen ASB-Sommerfest durchgehend bestens. Die ASB-Landesvorsitzende Angelika Mertens begrüßte den diesjährigen Ehrengast Aydan Özoguz, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.
„Wenn man der Gauland-Äußerung etwas Positives abgewinnen will, dann die Tatsache, dass er Aydan Özoguz damit eine Öffentlichkeitswirksamkeit verschafft hat, die er so sicher nicht geplant hatte“, verpackte die Landesvorsitzende die verbale Attacke des AfD-Politikers auf ihre Art.
In ihrem Grußwort beschrieb die Staatsministerin die gesellschaftspolitische Relevanz des ASB in all seinen Facetten. Vor allem auf die Flüchtlingshilfe ging sie ein. „Ich habe mich lange für die Öffnung der Integrationskurse auch für Asylbewerber mit Bleibeperspektive eingesetzt, da sind wir einen großen Schritt vorangekommen.“ Aydan Özoguz betonte auch das große Engagement der vielen Freiwilligen und Ehrenamtlichen, ohne die wir bei der Integrationsarbeit nicht so weit wären, wie wir es sind. Hier habe man gesehen, dass unsere Zivilgesellschaft funktioniere.
Rockspektakel: 120 Sanitäter des ASB unterstützen Rolling-Stones-Konzert
Es war eines der größten Rockkonzerte, die Hamburg je erlebt hat: Am 9. September starteten die Rolling Stones ihre Europa-Tournee im Hamburger Stadtpark. Und während Mick Jagger, bejubelt von mehr als 80.000 Fans, über die Bühne tobte, kümmerten sich 120 Sanitäter vom ASB Hamburg um die medizinische Versorgung der Besucher. 168 Hilfeleistungen wurden gezählt, 25 Personen mussten ins Krankenhaus. Die letzten ehrenamtlichen ASB-Helfer waren um 4:30 Uhr zu Hause. Dank gebührt ihnen auch für den Sanitätsdienst während des Auf- und Abbaus der Bühne und Tribünen.
Kurs: Letzte Hilfe für Sterbende
Die Begleitung von Menschen am Lebensende kann für jeden von uns ein Thema sein. Denn die meisten Menschen wünschen sich beim Sterben An- und Zugehörige an ihrer Seite. Mitarbeiter des ASB Hamburg sind zu einem „Letzte-Hilfe-Kurs" eingeladen, der am Dienstag, 17. Oktober, von 16 bis 20 Uhr, im Heidenkampsweg 81, Raum Außenalster, stattfindet. Was kommt da auf mich zu? Womit werde ich konfrontiert? Der „Letzte Hilfe-Kurs" versucht, darauf Antworten zu geben und Menschen zu ermutigen, einem Sterbenden beizustehen.
ASB-Team beim MOPO Staffellauf
10.000 Läufer in 2.000 Laufgruppen gingen beim MOPO Team-Staffellauf am 31. August im Stadtpark an den Start. Auch zwei Teams der ASB Werkstatt-Kitas zeigten, dass sie nicht nur bei der Arbeit ein Spitzenteam sind, sondern auch als Laufgruppe. Jeweils fünf Kollegen teilten sich die Gesamtstrecke von 25 Kilometern. Nacheinander legten sie die fünf Kilometer lange Strecke zurück. Das Wetter spielte mit, die Stimmung war super.
Das Schöne an dem Staffellauf: Jeder trägt zum Gesamtergebnis bei, und am Ende feiern alle zusammen den Erfolg. Beim MOPO Staffellauf 2018 wird die Staffel der ASB Werkstatt-Kitas fünfjähriges Jubiläum feiern.
Ende des Jahres
Die Schuldnerberatungsstelle des ASB Hamburg wird Ende des Jahres aufgrund fehlender Refinanzierung geschlossen. Im Juni 2007 wurde die Beratungsstelle durch Kirsten Barlach aufgebaut und von Beginn an durch die ehrenamtliche Tätigkeit von Heinz Möller unterstützt. Im Jahr 2010 komplettierte Jan Surmann das Schuldnerberatungsteam.
Die bestehende Beratungsstelle hatte sich in den letzten Jahren überwiegend auf Schuldner konzentriert, die von einer Beratung durch öffentlich finanzierte Stellen ausgeschlossen wurden. Gerade für diese Schuldnerinnen und Schuldner wird durch die Schließung der Beratungsstelle eine große Lücke entstehen.
Wir bedauern es sehr, dass die Schuldnerberatung schließen muss, und sagen Danke für die hervorragende Leistung der letzten Jahre!
2018
ASB Hamburg bietet kostenlose Pflegekurse an Unterstützung für pflegende Angehörige und andere Interessierte
Der Vater oder die Mutter möchte nicht ins Altersheim. Der Wunsch, im gewohnten Zuhause zu bleiben, ist groß. Die meisten Angehörigen erfüllen diesen Wunsch. Aber was bedeutet das für die Pflegenden? Einen geliebten Menschen zu Hause zu pflegen, ist eine verantwortungsvolle und sehr herausfordernde Aufgabe. Nicht selten geraten die Pflegenden an ihre psychischen und physischen Grenzen.
Dem ASB Hamburg ist es ein großes Anliegen, genau hier anzusetzen. Mit Grundkursen, speziellen Pflegekursen und individuellen häuslichen Schulungen unterstützt der ASB Hamburg pflegende Angehörige und interessierte Personen – zum Beispiel im Umgang mit Medikamenten, der Körperpflege, Ernährung, Demenz oder der Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase.
Die Kurse werden von geschultem Fachpersonal geleitet und haben das Ziel, den Pflegenden eine Informations- und Orientierungshilfe zu geben. Alle Kurse und Beratungen sind für alle Pflegenden und Interessierten kostenfrei.
Initiative HAMBURG SCHOCKT ASB präsentierte erste Notfall-App mit Ersthelfer-Alarmierung in Hamburg
Beim plötzlichen Herzstillstand zählt jede Minute. Bis zum Eintreffen des professionellen Rettungsdienstes über die 112 unterstützt HAMBURG SCHOCKT mit der Ortung des nächstgelegenen, öffentlich zugänglichen Defibrillators (AED) – und ab sofort auch mit der Alarmierung von Ersthelfern.
Ende 2013 hat der ASB Hamburg die Initiative HAMBURG SCHOCKT ins Leben gerufen. Ziel ist die erhöhte Hilfsbereitschaft in Erste-Hilfe-Situationen und somit die Verbesserung der Überlebenschancen beim plötzlichen Herzstillstand. Mit der Smartphone-App HAMBURG SCHOCKT konnten bisher der Standort ermittelt, der Notruf abgesetzt und das nächste AED-Gerät geortet werden. Jetzt gibt es erstmals in Hamburg eine Funktion, mit der Ersthelfer, die sich in unmittelbarer Nähe des Unfallortes befinden, alarmiert werden können.
Schneller am Notfallort
Registrierte Ersthelfer, die sich in unmittelbarer Nähe zum Notfall befinden, werden durch die GPS-Komponente ihrer Smartphones kontinuierlich geortet und nach Wahl des Notrufs 112 über die App HAMBURG SCHOCKT informiert. Die Ersthelfer können allein durch die örtliche Nähe oft schneller als der Rettungsdienst am Notfallort sein und schon in der Zeit bis zum Eintreffen qualifizierte lebensrettende Maßnahmen einleiten, die die Überlebenschancen des Betroffenen steigern.
Jeder, der über die notwendige Qualifikation verfügt (Erste-Hilfe-Fortbildung durch eine berufsgenossenschaftlich zertifizierte Organisation oder Herz-Lungen-Wiederbelebung-Fortbildung für medizinisches Fachpersonal, Sanitäts- oder Rettungsdienst, die nicht länger als ein Jahr zurückliegt), kann sich als Ersthelfer unter asb-schockt.de registrieren.
Kostenlose App
Seit 2015 nutzen neben Hamburg weitere ASB-Gliederungen wie Berlin, Frankfurt, Hannover, Kassel, Leipzig, Lüneburg sowie die Landesverbände Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern die App. Der Bundesverband unterstützt die Initiative und hofft auf viele weitere Gliederungen, die noch folgen. Die App ist kostenlos und kann im iTunes App Store oder im Google Play Store heruntergeladen werden.
Senat ehrt ASB und andere für Unterstützung in der Flüchtlingskrise
Als im Spätsommer 2015 eine große Anzahl geflüchteter Menschen nach Hamburg kam und versorgt werden musste, benötigte die Stadt dringend Unterstützung. Der ASB Hamburg sowie alle anderen Hilfsorganisationen fackelten nicht lange und übernahmen innerhalb kürzester Zeit die Leitung diverser Erstaufnahme-einrichtungen (EA). Anfang dieser Woche lud der Senat der Hansestadt Hamburg alle Mitwirkenden der Hilfsorganisationen, der Bundeswehr und der Feuerwehr ein, um sich für das herausragende Engagement insbesondere während der ersten Wochen der Flüchtlingskrise zu bedanken.
Sowohl Innensenator Andy Grote als auch Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard betonten im Besonderen die Fähigkeiten der Hilfsorganisationen, sofort auf schwierige Situationen zu reagieren und ohne Umschweife zu helfen. Die Reden wurden von stimmungsvoller Musik umrahmt. In einer kurzen Podiumsdiskussion berichteten zwei Einrichtungen über die ersten Stunden, und man fand bei Fingerfood und Getränken Zeit, um sich auszutauschen.
Auch der Landesverband des ASB Hamburg bedankt sich bei allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitwirkenden für ihren mit Herzblut geleisteten Einsatz. Wir haben diese herausfordernde Aufgabe alle zusammen perfekt gemeistert. Die EAs Papenreye und Schmiedekoppel sind seitens der Behörde immer als gute Beispiele herausgestellt worden. Wir bedauern die Art der Beendigung unseres Einsatzes und hätten uns hier mehr Zuspruch gewünscht.
ASB wählt neuen Landesvorstand

Eröffnet wurde die Landeskonferenz durch Grußworte des ASB-Bundesvorsitzenden und Europaparlamentsabgeordneten Knut Fleckenstein, der Grüße des Bundesvorstandes und der 1,3 Mio. Mitglieder, die nicht in Hamburg Mitglied sind, übermittelte. Das höchste Gremium des ASB Hamburg traf sich am 23. Juni 2018, um die inhaltlichen, personellen und strukturellen Geschicke des ASB auf Landesebene zu bestimmen. In ihrem Bericht über die vergangenen Jahre hob Angelika Mertens das herausragende Engagement der Sozialeinrichtungen GmbH, des Rettungsdienstes, der Flüchtlingshilfe, die Einführung des Wünschewagens, die Erweiterung der Initiative „ASB SCHOCKT“ sowie den gestarteten Strategieprozess beispielhaft für eine gelungene Verbandsarbeit hervor. Zudem liefere der ASB in wichtigen Arbeitsbereichen wie der Ausbildung in Erster Hilfe, dem Katastrophenschutz sowie den Freiwilligendiensten zahlreiche Impulse für die weitere Entwicklung des Verbandes und der Gesellschaft. „In unserer Satzung stehen Aufgaben, die der Vorstand delegieren kann, und Aufgaben, die er nicht delegieren kann – wie z. B. die strategische Ausrichtung des Verbandes.
Seit der 100-Jahr-Feier auf dem Hamburger Rathausmarkt im Jahr 2007 – die ja beinahe historisch war – gibt es im ASB Hamburg eine tiefe Sehnsucht nach mehr Gemeinsamkeit zwischen den Gliederungen. Auch darum wurde der innerverbandliche Strategieprozess DOCK 2025 ins Leben gerufen", umriss die Landesvorsitzende Angelika Mertens eine der Hauptaktivitäten des ASB Hamburg der vergangenen Wahlperiode, um den Verband fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen.
DOCK 2025 ist mit der Landeskonferenz noch nicht am Ende angelangt. Im Zentrum der Landeskonferenz standen auch die Vorstandswahlen und die Besetzung der Landeskontrollkommission. Angelika Mertens (Vorsitzende), Detlef Hapke und Gerd Prüfer (beide stellv. Vorsitzende) sowie die Vorstandsmitglieder Inge Sockel und Hans-Günter Gill wurden in ihren Ämtern bestätigt. Margit Tschentscher ist auf eigenen Wunsch nach vielen Jahren aus dem Landesvorstand ausgeschieden. Ebenso nicht mehr angetreten ist Sabine Boeddinghaus. Neu gewählt wurden die Vorstandsmitglieder Dr. Martin Schäfer und Jens Burgemeister. In die Landeskontrollkommission wurden Kirsten Dargers, Benjamin Otto und Michael Richter berufen.
Gelungenes Fest im OV Eimsbüttel – ASB-Jahresempfang 2018
Auch dieses Jahr fand der traditionelle ASB-Jahresempfang der Ortsverbände und des Landesverbandes statt, und zwar am 08. Juni 2018 beim diesjährigen Ausrichter, dem Ortsverband Hamburg Eimsbüttel, im Freizeitzentrum Schneisen. Rund 80 Gäste waren vor Ort, um sich auszutauschen, zu informieren und zu amüsieren. Gastgeber Uwe Wichelmann, Vorstand des ASB OV Hamburg-Eimsbüttel, und Angelika Mertens, Landesvorsitzende des ASB Hamburg, begrüßten die Gäste beim ASB-Jahresempfang im Freizeitzentrum Schneisen. Uwe Wichelmann, in seiner Funktion als Vorstand des OV Hamburg-Eimsbüttel, war Gastgeber des Abends. Er berichtete über das vergangene Jahr, gab einen Ausblick auf neue Vorhaben – wie zum Beispiel den Ausbau der Quartiersarbeit – und bedankte sich bei allen, die sich mit Hingabe im OV immer wieder aufs Neue engagieren.
Nach ihrer herzlichen Begrüßung leitete die Landesvorsitzende Angelika Mertens direkt zu einem ganz besonderen Höhepunkt der Veranstaltung über – der „Helferehrung". Dieses Jahr wurden Bernhard Luther und Klaus Lang geehrt. Bernhard Luther hat sich im ASB-Ortsverband Hamburg-Mitte besonders hervorgetan als Projektleiter des San Solar School Projektes in Namibia. In den letzten sieben Jahren wurden dort 20 Schulen mit Solaranlagen ausgestattet und mehr als 900 Computer in Schulen landesweit aufgestellt.
Klaus Lang ist seit über 15 Jahren einer der zuverlässigsten Zeitspender beim ASB Hamburg. Er kümmert sich professionell um die Datenbankpflege, koordiniert den Messeaufbau der AKTIVOLI-Börse und ist sich nicht zu schade, wenn es darum geht, spontan einen Herzinfarktpatienten im Imagefilm für die ASB-Initiative HAMBURG SCHOCKTzu spielen. Angelika Mertens dankte aber nicht nur Bernhard Luther und Klaus Lang, sondern auch allen anderen ehrenamtlich tätigen Samariterinnen und Samaritern für ihre herausragenden Leistungen. Erst das ehrenamtliche Engagement ermöglicht die große Vielzahl an besonderen Angeboten, die der ASB Hamburg zu bieten hat.
Eine Zeit, die keiner vergessen wird – die EA Papenreye feierte ihren Abschied
Sie war mehr als eine Notunterkunft. Für viele Menschen wurde die EA Papenreye ein Zuhause und Niendorf ihr Stadtteil. An diesen Geruch der Tennisanlage erinnerten sich alle, die vor knapp drei Jahren vor einer der größten Herausforderungen des ASB Hamburg standen. Hunderte Menschen, die geflüchtet sind, waren in Bussen auf dem Weg nach Niendorf. Die Stadt hatte ihre Aufnahmekapazitäten erschöpft, es musste schnell gehandelt werden. Die stillgelegte Tennisanlage auf dem ehemaligen Sportlepp-Gelände wurde innerhalb von wenigen Stunden zu einer Notunterkunft für Flüchtlinge umfunktioniert. Bis zu 900 Menschen wurden hier untergebracht.
Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Unterstützerinnen und Unterstützer aus dem Stadtteil sowie die Kolleginnen und Kollegen des ASB Hamburg räumten die Tennishalle leer, organisierten Decken, Hygieneartikel und Lebensmittel, um die Menschen vor Kälte und Obdachlosigkeit zu schützen. Die Hygieneartikel reichten nicht für alle aus und mussten umgefüllt werden, da außer Schnapsgläsern nichts anderes da war. „Wir reichten jedem sein erstes Shampoo in einem Schnapsglas“, erinnert sich Detlef Hapke, stellvertretender Landesvorsitzender des ASB Hamburg.
In Industrieregalen stehen auf der Abschiedsfeier Gegenstände, an die sich die Helferinnen und Helfer noch gut erinnern: Wasserflaschen, der rote Sand der Tennishalle, ein Megaphon – liebevoll aufgestellt mit kleinen Texten. ASB Hamburg Geschäftsführer Michael Sander nutzte die Gelegenheit beim Abschiedsfest, um sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ASB zu bedanken, die alles gegeben haben, neue Maßstäbe für weitere Einrichtungen gesetzt haben und bis zum letzten Tag mit vollem Engagement dabei waren. Die EA Papenreye hat ihre Tore Ende März geschlossen, die letzten Bewohnerinnen und Bewohner haben ein neues Zuhause gefunden. Niendorf ist ihr Stadtteil geblieben.
Staatsminister Niels Annen zu Gast in der EA Schmiedekoppel

Seit März ist Niels Annen Staatsminister im Auswärtigen Amt. Von 2005 bis 2009 und dann wieder ab 2013 war Annen direkt gewählter Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Hamburg-Eimsbüttel. Trotz seiner neuen Funktion als Staatsminister in Berlin bleibt Annen auch künftig den Bewohnerinnen und Bewohnern in Eimsbüttel verbunden, wie kürzlich in seiner Bürgersprechstunde.
Anfang April informierte sich Annen gemeinsam mit einer kleinen SPD-Delegation (die Bezirksversammlungsmitglieder Eimsbüttel Ines Schwanarius und Wilfried Mahnke sowie das Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft Marc Schemmel) über die aktuelle Lage der Flüchtlingsbetreuung im Stadtteil und besuchte die ASB Erstaufnahmeeinrichtung (EA) in der Schmiedekoppel in Niendorf. Beim Rundgang besichtigte er unter anderem die Schule der Schmiedekoppel mit den Internationalen Vorbereitungsklassen sowie die Baumhaus-Schutzinsel, die den Kindern als Pausenhof dient.
Die Delegation nahm lobend zur Kenntnis, dass sich die EA Schmiedekoppel durch die vielen spendenfinanzierten Projekte wie die Baumhaus-Schutzinsel besonders hervorhebt. Einrichtungsleiterin Inga Schulze und Abteilungsleiter Frank Zimmermann berichteten über das große Engagement der Ehrenamtlichen und die Integration der geflüchteten Menschen in den Stadtteil.
Klausurtagung der SE GmbH in der Hafencity
Zur Begrüßung gab es gleich eine kleine Aufgabe: „Was würden Sie entscheiden?“ – so stand es auf den Postkarten mit ethischen Fallbeispielen aus der Pflege, die von den Sozialen Diensten verteilt worden waren. In der Pflege stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag vor heiklen Fragen. Der Einstieg war gelungen – mal ganz abgesehen von der schönen Location und dem strahlend blauen Himmel.
ASB-Geschäftsführer Michael Sander würdigte die Arbeit der ASB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen. Natürlich durften auch die Zahlen und Fakten nicht fehlen, die einmal mehr die herausragenden Leistungen widerspiegelten. Im Übrigen zählt der ASB Hamburg mittlerweile zu den 55 größten Unternehmen in der Stadt. Im Anschluss berichteten die Abteilungen über aktuelle und zukünftige Projekte – wie zum Beispiel eine neue ASB-Sozialstation in Poppenbüttel, neue Service-Wohneinheiten in Bergedorf, der Umbau der Lupine sowie der Neubau der Kitas Kleiderkasse, Redderbarg und Tarpenbeker Ufer oder auch der Ausbau der Schulkooperationen.
Weitere Themen waren die Erweiterung der Notfall-App HAMBURG SCHOCKT um die Funktion der Ersthelfer-Alarmierung, die am 24. Mai pressewirksam starten soll. Und: Aktuell arbeitet die Agentur fischerAppelt an einer Personal-Recruiting-Kampagne und gab einen Einblick in erste Layout-Ideen.
Es war ein informativer und bunter Tag mit interessanten Gesprächen und Begegnungen.
DANKE an ehrenamtliche Helfer
Jedes Jahr spricht Innensenator Andy Grote den ehrenamtlichen Katastrophenschützern seinen Dank aus. Zum Senatsempfang am 15. Januar waren Mitglieder des Arbeiter-Samariter-Bundes und anderer Hilfsorganisationen ins Hamburger Rathaus eingeladen. Andy Grote ehrte die neuen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie diejenigen, die bereits seit 10, 15 oder 20 Jahren tätig sind. Insgesamt wurden 45 Ehrenamtliche des ASB Hamburg ausgezeichnet.
Informationstag am 10. Februar
Viele Mitarbeiter hatten an Bord der Zukunftskonferenz vor einem Jahr den Kurs von DOCK2025 bestimmt, mit dem das „Traditionsschiff“ ASB Hamburg zukunftsfest gemacht werden soll. Am Samstag, 10. Februar, von 10 bis 13 Uhr ankern die neun DOCK2025-Projekte im sicheren Hafen der BILLE (1. OG, Heidenkampsweg 81) und stellen ihre aktuellen Projektstände vor.
Nach der Konferenz waren neun Projektgruppen mit Projektsteckbriefen in See gestochen, um Ausschau nach neuen Ufern zu halten. Die Projektgruppe „Attraktiver Arbeitgeber“ beispielsweise arbeitet daran, dass der ASB bis 2025 zu den 15 besten Arbeitgebern in Hamburg gehört und beschäftigt sich u.a. mit der Frage, was der ASB als Arbeitgeber tun kann, um Menschen in besonderen Lebenssituationen mehr Jobsicherheit zu geben. Spannende Themen sind auch Personalentwicklung, Altersvorsorge und Mitarbeiterqualifikation. Einige Projektgruppen sind hart am Wind gesegelt, andere kamen erst später in Fahrt; z.T. musste die Navigation nachjustiert werden, um den Kurs halten zu können. Andere haben in ruhigen Gewässern erfolgreich gefischt.
Am 10. Februar gibt es nun Gelegenheit, mit den Projektleitungen und der Crew der Lenkungsgruppe darüber ins Gespräch zu kommen, was die neun Projekte für das Flaggschiff „ASB Hamburg“ an Ideen und Ergebnissen an Land gezogen haben – und wo ihrer Meinung nach die Zukunftsreise hingehen soll. Jeder ist willkommen, und eine rege Beteiligung ist ausdrücklich erwünscht. Ab 13 Uhr ist ein gemeinsames Mittagessen in der „Kombüse“ vorgesehen.
Sozialsenatorin zu Gast im JuBa
Dr. Melanie Leonhard, Senatorin der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI), besuchte Mitte Januar das ASB Jugend- und Freizeitzentrum Bahrenfeld (JuBa). Nach einem Rundgang in der Einrichtung nutzte die Senatorin die Gelegenheit, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Dabei ging es ihr vor allem um die Frage, wie die Jugendlichen erreicht werden können, welche Kanäle sie nutzen und wo sie sich informieren.
In diesem Jahr liegt ein Themenschwerpunkt der Sozialbehörde in der Jugendarbeit, daher suchte die Senatorin das direkte Gespräch mit der Zielgruppe. Eine bemerkenswerte Vorgehensweise, die der ASB sehr begrüßte.
Hochbahn-KinderBus sorgte für eine schöne Bescherung
Bereits zum 6. Mal sammelte der Hochbahn-KinderBus Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder. Diese Geschenke wurden in Zusammenarbeit mit dem ASB und der Hamburger Tafel an Kinder verteilt, die sonst wenig oder gar nichts unter dem Baum finden konnten. Ende Dezember stand der KinderBus am Jungfernstieg und sammelte doppelte oder nicht mehr benötigte Spielsachen. Stolze 140 Kartons voller Geschenke kamen zusammen – ein voller Erfolg der Hochbahn-KinderBus-Weihnachtsgeschenke-Sammelaktion, unterstützt von ASB und der Hamburger Tafel.
Der ASB-Ortsverband Hamburg-Mitte engagiert sich bereits von Anfang an gemeinsam mit der Hamburger Tafel für diese wunderbare Aktion. Auch in diesem Jahr nahmen die Auszubildenden der HOCHBAHN die Spenden entgegen.
2019
Der ASB Hamburg trauert um seine Landesvorsitzende Angelika Mertens
Wir trauern um unsere geschätzte Landesvorsitzende, Kollegin und Freundin Angelika Mertens, die am 19. Juni völlig unerwartet verstorben ist. Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl sind bei ihrer Mutter und Familie sowie allen, die ihr nahestanden.
Der ASB Hamburg verliert mit Angelika Mertens einen Menschen, der die Grundwerte der Sozialdemokratie in seinem Tun und Handeln gelebt hat. Ihre langjährige Erfahrung als Politikerin und ihr persönliches Engagement haben den ASB Hamburg geprägt. Sie hat sich analytisch klar mit Esprit und Wortwitz den relevanten, sozialpolitischen Themen gestellt und diese stets mit ihrer persönlichen und politischen Leidenschaft in unserem Sinne vertreten.
Angelika Mertens wurde am 11. Oktober 1952 geboren. Nach der Mittleren Reife absolvierte sie eine Ausbildung zur Buchhändlerin und war als Bibliotheksangestellte tätig. Auf dem zweiten Bildungsweg studierte sie an der „Hochschule für Wirtschaft und Politik“ in Hamburg und beendete dieses Studium als Volkswirtin (grad.). Angelika Mertens war von 1994 bis 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages und in der Zeit von 2000 bis 2005 Parlamentarische Staatsekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen unter der Regierung von Gerhard Schröder. Seit 2006 war sie Landesvorsitzende des Arbeiter-Samariter-Bundes Hamburg (ASB) und seit 2009 Aufsichtsratsvorsitzende der ASB Sozialeinrichtungen (Hamburg) GmbH.
Teamgeist, Fairplay und gelebte Solidarität waren Markenzeichen dieses besonderen Menschen. Als bürgernahe und bodenständige Landesvorsitzende und Politikerin wusste sie, was die Menschen bewegte und was sie umtrieb. Ihr Handeln zielte immer darauf, den Hoffnungen und Bedürfnissen des ASB und seiner 63.000 Mitglieder gerecht zu werden.
Wir werden Angelika Mertens sehr vermissen.




























