ASB - Arbeiter-Samariter-Bund

Schulsanitätsdienst (SSD)

Unser Schulsanitätsdienst


Bei Unfällen oder Erkrankung in der Schule stehen die Schulen in der Pflicht die Patienten schnell und bestmöglich zu versorgen bis professionelle Hilfe eintrifft. Der geeignetste Weg um die Folgen eines Unfalls so gering wie möglich zu halten, ist es Schulsanitäter auszubilden, die zusätzlich noch Lehrkräfte und Sekretariat entlasten.

Zudem vermittelt der ASB in seinen Lehrgängen Sozialkompetenz gegenüber anderen Mitschülern und Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung von Unfällen und dem Umgang mit Extremsituationen.

Die Schulsanitäter erhalten vom Arbeiter-Samariter-Bund einen mindestens 9 Schulstunden langen Erste Hilfe Kurs und eine erweiterte Ausbildung im Umfang von zusätzlichen 35 Unterrichtseinheiten. 

Der Ort und die Durchführung des Lehrganges kann individuell abgestimmt werden. Der große SSD Kurs empfiehlt sich als Projektwoche im Block und darf mit maximal 16 Teilnehmern belegt werden. Das Mindestalter beträgt hier 14 Jahre, bzw. 8te Klassenstufe.


Für unsere kleinen Junior-Schulsanitäter in der Grundschule bieten wir einen 10 Unterrichtseinheiten Kurs für maximal 15 Teilnehmer an. Das Startalter liegt hier bei 8 Jahren, bzw. 3te Klassenstufe und erfolgt ebenfalls im Block an maximal 5 Wochentagen.

Während bei den Schulsanitätern in den weiterführenden Schulen ein Team aus zwei Schülern besteht und diese auch während des Unterrichts im Einsatz sind, laufen bei den Grundschulmäusen drei kleine Juniorsanitäter in der Pause Streife.

Um einen Schulsanitätsdienst zu ermöglichen ist ein kontinuierlicher Ansprechpartner der Schule unerlässlich. Ein Sanitätsraum und entsprechendes Material wird ebenfalls benötigt. Informationen und Unterstützung  dazu bietet der ASB als erfahrener Kooperationspartner.

Auch nach der Ausbildung bleibt der ASB Bergedorf als Ansprechpartner an der Seite der Schule und arrangiert auf Wunsch Fortbildungsangebote für die Schulsanitäter.

Nach erfolgreicher Ausbildung wird das Projekt in Form einer Arbeitsgemeinschaft weiter geführt. Hierbei können zwei Schüler die Leitung übernehmen und stimmen mit ihren Mitschülern den Einsatzplan, die Alarmierung und die Materialpflege ab.
Ansprechpartner der Schule und auf Wunsch auch des ASB begleiten das Projekt und nehmen an den regelmäßigen Treffen in der Schule teil.
Die Treffen sind wichtig, um das Miteinander in der Gruppe zu stärken, erlebte Notfälle aufzuarbeiten und Kenntnisse aufzufrischen, bzw. auf den neuesten Stand zu bringen.
Die Teilnahme an den Treffen sollte für die Schüler eine freiwillige Pflicht sein und erfolgt in der Regel nach Unterrichtsschluss. 

Der SSD ist eine gute Grundlage Schüler nachhaltig für soziale Kompetenzen zu begeistern. Positiver Nebeneffekt ist die schriftliche Bestätigung über das Engagement in der „Sanitäter-AG“ und hilfreich für den weiteren Bildungsweg, bzw. bei Bewerbung auf einen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz.

Um den Schulsanitätsdienst aufrecht zu erhalten, sollten in jedem Schuljahr neue Anwärter nachgeschult werden.

Tätigkeiten eines SSDler

  •  Notfallsituationen erkennen und einschätzen
  • Lebensrettenden Sofortmaßnahmen durchführen
  • Erste Hilfe Maßnahmen fachgerecht durchführen und psychische Betreuung
  • Zusammenspiel mit dem Rettungsdienst
  • Dokumentation im Verbandbuch der Schule
  • Pflege des Sanitätsraumes und des Materials
  • Bereitschaftsdienst

Voraussetzung

  • ein Sanitätsraum
  • ein freier Raum, der für die Schüler zum monatlichem Austausch zur Verfügung steht
  • Erste Hilfe Material, inkl. Taschen oder Rucksack, Jacken und ggf. Trage
  • Alarmierung durch entsprechende Geräte
  • Ansprechpartner beim ASB
  • Ansprechpartner in der Schule

Ziel des SSD

Durch den Schulsanitätsdienst wird die Erstversorgung in den Schulen sichergestellt, erweitert und das Schulpersonal entlastet.
Die Schüler erlangen erweiterte Kompetenzen im Sanitätsdienstbereich und bekommen verschiedene Perspektiven geboten. Sie können sich mit der Schule stärker identifizieren und lernen in außergewöhnlichen Situationen als Team zusammen zu arbeiten.
Das Selbstwertgefühl wird gestärkt, Verantwortungsbewusstsein wird gefördert und die Bereitschaft zu sozialem Engagement entwickelt sich. Die Schüler gehen respektvoller miteinander um.
Interessierte Schüler haben die Möglichkeit sich in diesem Bereich beim ASB weiterzubilden und sich Information zu jugendspezifischen Themen zu holen.

Derzeit betreut der ASB Bergedorf Schulen in und um Bergedorf herum. Sollten Sie Interesse an unserem Schulsanitätsdienst oder unseren Erste Hilfe Angebote haben, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Marita Doberenz
040 / 738 05 18
marita.doberenz(at)asb-hamburg.de

 

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Inhaltlich verantwortlich:

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