Neuigkeiten aus dem Ortsverband Hamburg-Nordost

ASB Hamburg und andere Hilfsorganisationen üben den Ernstfall

08.04.2019
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ASB-Einsatzkräfte proben den Ernstfall bei einem simulierten Busunglück der BOSEx 2019 (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsauftrag Exercise). Foto: ASB Hamburg / Henning Angerer.
ASB-Einsatzkräfte proben den Ernstfall bei einem simulierten Busunglück der BOSEx 2019 (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsauftrag Exercise). Foto: ASB Hamburg / Henning Angerer.

Das Katastrophenszenario: Ein Linienbus ist verunglückt, weit über 60 zum Teil schwerverletzte Personen müssen betreut und in Sicherheit gebracht werden. Bei der diesjährigen Katastrophenschutzübung "BOSEx" (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben Exercise) wurde genau dieses Szenario simuliert, um das Zusammenspiel der Hamburger Einsatzkräfte für den Ernstfall zu proben.

Hamburg, 07. April 2019 - Ein 15m langer Stadtbus ist in einem belebten Stadtgebiet unterwegs und kollidiert aus voller Fahrt mit etwa 50 km/h aus noch unbekannten Gründen mit einer Hauswand. In der Folge kommt es zur einer Verpuffung/Explosion. Fensterscheiben zerbersten und einige Personen sind eingeklemmt – es sind auch nahestehende Personen und Passanten betroffen und werden von zerberstenden Fensterscheiben leicht verletzt. Der Bus hat 45 Passagiere an Bord (davon 1 Besatzung), außerdem sind 23 umgebungsnahe Personen betroffen.

Dieses Szenario, das sich jeden Tag so zutragen könnte, war Gegenstand der diesjährigen BOSEx-Übung. Immer wenn es zu einem Massenanfall von Verletzten kommt, dann werden die Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen von der Berufsfeuerwehr und der Polizei hinzugezogen. Da das Zusammenspiel aller beteiligten Hilfskräfte nichts Alltägliches ist, aber bestmöglich funktionieren soll, wird es in regelmäßigen Abständen geübt.

Das Besondere an der diesjährigen Übung war, dass das Szenario zweimal durchlaufen wurde, um die beim ersten Mal aufgekommenen Probleme und Schwierigkeiten direkt aufgreifen und bewältigen zu können. Zusammenfassend kann man sagen, dass in Stresssituationen die Zusammenarbeit untereinander sehr gut klappt und Hamburg für den Katastrophenfall gut gerüstet ist.

Ein besonderer Dank geht an alle 16 ASB-Einsatzkräfte des ASB Ortsverband Hamburg-West e.V., ASB OV Hamburg-Bergedorf/Rothenburgsort e.V., ASB Ortsverband Hamburg-Nordost e.V., ASB Ortsverband Hamburg-Eimsbüttel e.V. für ihren tollen (ehrenamtlichen) Einsatz!

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