Wo soziale Verantwortung auf unternehmerischen Mut trifft – Belgrad 2025

26.05.2026
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Gemeinsam mit Teilnehmenden aus neun Ländern ging es um die Frage, wie soziale Projekte Menschen unterstützen, Inklusion stärken und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig sein können. Foto: IDC.

Der ASB Hamburg war bei der 8. Netzwerkkonferenz zu Social Entrepreneurship in Belgrad dabei. Kern der Konferenz war die Frage, wie Sozialunternehmen nicht nur gesellschaftlich wirken, sondern auch wirtschaftlich dauerhaft bestehen können.

Belgrad war vom 8. bis 11. Mai Schauplatz eines besonderen europäischen Austauschs: Die 8. Netzwerkkonferenz zu Social Entrepreneurship brachte Aktive aus neun Ländern zusammen – organisiert von der serbischen Samariterorganisation IDC gemeinsam mit der Auslandshilfe des ASB Bundesverbandes. Im Fokus stand die Frage, wie Sozialunternehmen nicht nur gesellschaftlich wirken, sondern auch wirtschaftlich dauerhaft bestehen können.

Teilnehmende aus Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Montenegro, Kroatien, Polen, der Slowakei, Lettland, Georgien und Deutschland tauschten sich über praktische Ansätze, Erfahrungen und Zukunftsperspektiven aus. Diskutiert wurde vor allem, wie vulnerable Gruppen und Menschen mit Behinderung durch sozialunternehmerische Ansätze echte Teilhabe gewinnen können – ohne dabei auf wirtschaftliche Tragfähigkeit zu verzichten.

Ein besonderes Highlight der Konferenz waren Besuche bei drei Belgrader Sozialunternehmen, die eindrucksvoll zeigten, wie gelebte Inklusion aussieht: die Bäckerei Bagel Bejgl, die Werkstatt Naša Kuća mit Papier- und Pralinenprodukten sowie das Café und den Souveniershop Zvuci srca. Alle drei Betriebe verbinden soziale Verantwortung mit unternehmerischem Handeln auf beispielhafte Weise.

Darüber hinaus präsentierten die teilnehmenden Organisationen eigene Projektideen für ihre jeweiligen Länder. Den Ideenwettbewerb gewann ein Konzept aus Bosnien-Herzegowina: nachhaltige Nationalparkbesuche, bei denen vulnerable Gruppen aktiv eingebunden und dadurch gezielt unterstützt werden – eine Idee, die Inklusion und Naturerlebnis auf überzeugende Weise verbindet.

Für den ASB Hamburg nahmen Gerd Prüfer (stellvertretender Landesvorsitzender), Uwe Lohmann (Auslandspartnerschaften) und Marcus Szigeti (Leiter der Zuwanderer- und Wohnungslosenhilfe) an der Konferenz teil. Die Veranstaltung bot wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung sozialunternehmerischer Ansätze und stärkte die internationale Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks nachhaltig.

Kontakt
ASB Sozialeinrichtungen (Hamburg) GmbH

Abteilung Kinder und Jugend

Heidenkampsweg 81
20097 Hamburg

Telefon: +49 40 83398 238
Fax: +49 40 83398 2533
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