Digitalisierung in der Pflege beim ASB Hamburg

31.08.2021
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Endlich angekommen - die Zeit mit seinen Kund*innen liebt Otto am meisten an seinem Job. Foto ASB Hamburg / Annette Schrader.

Wie der ASB Hamburg intelligente Technologien nutzt und die Arbeit professionell Pflegender verändert.

Ein gewöhnlicher Morgen auf Hamburgs Straßen, Otto sitzt in seinem Dienstwagen und ist auf dem Weg zu seiner Kundin. Und wie so oft, sind die Straßen verstopft. Otto ist Altenpfleger in der ambulanten Pflege beim ASB Hamburg und hat alle Hände voll zu tun. Auch an diesem Morgen ist der Tourenplan voll. Aber während er früher alles handschriftlich per Zettel organisieren musste, ist er heute per Smartphone vernetzt. Mit einem Knopfdruck startet er seinen  Einsatz und er wird auf dem schnellstmöglichen Weg zur Kundin navigiert. Die Leistungen sind ebenfalls digital hinterlegt. Wenn es zu Komplikationen oder wie heute zu zeitlichen Verzögerungen kommt, kann er die Kolleg*innen in der Sozialstation per Chat anfunken und um Unterstützung bitten.

Diese und andere Technologien finden in der Pflege beim ASB Hamburg mittlerweile immer mehr ihren Platz. Im Fokus steht hierbei immer die Perspektive der professionell Pflegenden und die Frage, wo und wie Digitalisierung und Vernetzung einen Beitrag dazu leisten können, den Arbeitsalltag zu erleichtern, ihn sicherer und selbstbestimmter zu machen, wie zum Beispiel in der Pflegedokumentation.

In der Pflege muss viel dokumentiert werden. Bisher erfolgte dies auf Papier in der Akte des Kunden. Der ASB Hamburg hat die digitale Dokumentation eingeführt, alle Sozialstationen Arbeiten mit Tablets, auf denen die Kundenakten enthalten sind. So kann Otto durch ein einfaches Tippen Informationssammlungen, Maßnahmenpläne, Biographie-Bögen u.v.m. erstellen, bearbeiten und einsehen, dies funktioniert auch per Spracheingabe. Die Akten müssen zur Bearbeitung nicht in die Sozialisation gebracht werden, sondern sind jederzeit auch von unterwegs zugänglich. Dank einer schnellen Übertragung kann auch das Büro wichtige Informationen bei Bedarf einsehen.

Otto hat die Zeit im Stau genutzt, um den Pflegebericht seines vorherigen Kunden per Spracheingabe zu erstellen. Über seine Schrift oder Rechtschreibung muss er sich keine Gedanken machen, da die Spracheingabe gleich in ein Textdokument umgewandelt wird. Endlich… er ist angekommen und kann sich nun voll und ganz seiner Kundin widmen. Und das ist es, was ihm an seinem Job die größte Freude bereitet.

Kontakt
ASB Sozialeinrichtungen (Hamburg) GmbH

Abteilung Kinder und Jugend

Heidenkampsweg 81
20097 Hamburg

Telefon: +49 40 83398 238
Fax: +49 40 83398 2533
Ansprechpartner

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