ASB Hamburg

Arbeiter-Samariter-Bund

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Aus dem Alltag

„Ich bin sehr glücklich darüber, dass meine zwei Jungs entspannt und behütet in dieser kleinen Kindervilla groß werden können. Ich kann mit einem beruhigenden Gefühl die Kita verlassen und die Verantwortung für meine Kinder abgeben. Für die Beiden ist es wie ein zweites Zuhause!“, Mutter von zwei Söhnen im Elementar-Alter

"Unser Haus entwickelt sich immer weiter zu einem wunderbaren Abenteuerspielplatz für Kinder. Hier werden die Kinder nicht entsprechend eines Prototypen erzogen - hier dürfen sie sich ihren Interessen entsprechend frei entfalten!" - Erzieherin

"Ich verstehe mich nicht als Erzieherin einer null-acht-fünfzehn-Einrichtung, die die Kinder an den Ohren in eine bestimmte Richtung zieht, sondern als pädagogische Fachkraft, die die Kinder in ihrem Wachstum bedürfnisorientiert begleitet." - Erzieherin

"Als Mutter beruhigt mich die kleine Größe des Hauses - hier kann ich mir sicher sein, dass meine Tochter gesehen wird und individuell betreut wird." – Mutter einer Tochter im Krippen-Alter

Küche / Essen / Hauswirtschaft

Wir haben eine eigene Küche, die uns quer über den Hof jeden Tag mit frischem Essen versorgt. Zwei Köche sorgen für das leibliche Wohl Ihres Kindes und achten persönlich darauf, dass das Essen gesund, abwechslungsreich und warm auf den Tisch kommt. Unsere zwei Hauswirtschaftskräfte unterstützen die PädagogInnen dabei, das Mittagessen mit den Kindern zu gestalten. Mittags untermalt klassische Musik die Mahlzeit. Dies soll die Kinder zum Zuhören motivieren und eine angenehme Atmosphäre schaffen. Eine ruhige und fröhliche Atmosphäre entsteht auch dadurch, dass die Kinder gemeinsam mit ihren Freunden ins Kinder-Bistro gehen. Sie werden gefördert, sich selbständig Essen aufzulegen und den Umgang mit dem Besteck zu lernen. Ist das Mittagessen beendet, räumen die Kinder ihr Geschirr ab.

"Ich geh mit meiner Laterne" - Unser Lichterfest

Am späten Freitagnachmittag, den 3. November 2017, kamen circa 150 Kinder und Erwachsene zu unserem alljährlichen Laternenumzug zusammen. Der Umzug startete kurz nach 17 Uhr unter musikalischer Begleitung durch die Musikgruppe „Klaus & Band“ und verlief durch die benachbarte Steenkamp-Siedlung. Der Korso endete im frisch umgebauten Garten der Kita, wo sich alle gemeinsam um eine große Feuerschale herum versammelten und Laternen- und Herbstlieder sangen. Kakao, Kinderpunsch, Bretzeln und weitere Knabbereien versüßten den Sängern das gemütliche Beisammensein.

Das Dino-Projekt

Im Verlauf des Frühlings 2018 konnten unsere Elementar-Kinder erste wissenschaftliche Erfahrungen als Paläontologen sammeln. Alles begann mit ein paar Kindern, die Interesse an Dinos bekundeten...
Nachdem die Kinder zusammen mit der Vorschulerzieherin Larissa Mini-Dino-Skelette in Lehm eingebettet und diese zu Dino-Eiern geformt hatten, vergrub die Erzieherin die ausgehärteten Eier in einem kleinen Areal in der Sandkiste. Alle Kinder, die Lust dazu hatten, konnten in einem abgesteckten Gebiet die Eier ausgraben.
Nach Vorbild der Archäologen wurden die Eier im Anschluss mit Hammer und Meißel bearbeitet. So legten die Kinder Skelett-Teile frei, welche dann mit einem Pinsel vom letzten Schmutz befreit wurden.
Die Kinder beschäftigten sich als Paläonto­logen mit ihren Knochenfunden und bauten mit Hilfe eines naturwissenschaftlichen Kinder-Lexi­kons zum Thema Dinosaurier ein Dino-Skelett zusammen.
Vertieft in die Dino-Thematik behaupteten einige Vorschulkinder, plötzlich Überreste von Dino-Knochen im Lehmhügel gefunden zu haben. Die Fossiliensammlung im Gar­ten hatte ungeahnt große Ausmaße, so dass eine ganze Ausstellung zustande kam. Zuvor kategorisierten die Kinder noch ihre Ausgra­bungen mit einem Nachschlagewerk und ihrer Fantasie. So konnte beispielsweise der Schä­del eines Urpferdchens bestimmt werden, ver­steinerte Schneidezähne und der Teil eines Beinknochens vom Brachiosaurus.
Auch eine Dinosaurier-Landschaft entstand aus Lehm, Gras, Steinen und Sand.
Am 9. Mai 2018 erschütterte die Erde sogar ein Meteoritenschauer! Die Kinder haben Steine in einen großen mit Was­ser gefüllten Topf geworfen. Diese Aktion diente als Parallele für den viele Millionen Jahre alten Meteoriteneinschlag, der das Ende der Dinosaurier-Ära begründete.
Uns blieb am Ende nur eine vage Vorstel­lung: Wie haben die Dinosaurier wohl gelebt und wie groß waren sie überhaupt? Mit Zollstock und Kreide wurde die Länge verschiedener Dinosaurier im Garten markiert und abgelaufen. Und so war der vermeintlich kleine Stegosaurus doch überraschende 9 Meter lang.
Abgeschlossen wurde das Projekt mit Dino-Keksen: Die Kinder kneteten Teig, rollten diesen aus und stachen mit Dino-Formen Kekse aus. Die kleinen Bäcker konnten es kaum erwarten, ihre Köstlichkeiten zu probieren.
In einer Abschlussrunde wurde das Neugelernte über die Reptilien noch einmal wiederholt. Und schließlich ließen sich die Kinder ihre selbst-gebackenen Dino-Kekse schmecken. Toll, dass Lernen so viel Spaß machen kann!