Pressemeldungen

Ehrenamt ist, wer wir sind. Auch mit 14 und 16 — drei Schülerinnen zeigen, wie's geht.

22.05.2026
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Antonia, Ida und Mina (v.l.n.r.) übergeben den symbolischen Scheck an das Team der ASB Pfoten-Buddies (Sonja Brier und Marion Wessling). Foto: Petra Witt.

Am ersten deutschlandweiten #Ehrentag2026 machen wir sichtbar, was beim ASB Hamburg jeden Tag passiert — Menschen, die anpacken, helfen und Gemeinschaft leben.

Ehrenamt ist, wer wir sind. Beim ASB Hamburg zeigen das jeden Tag Menschen, die ihre Zeit, ihre Kraft und ihr Herz einbringen — in den unterschiedlichsten Projekten, für die unterschiedlichsten Menschen. Am ersten deutschlandweiten Ehrentag, zu dem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 23. Mai 2026 aufgerufen hat, machen wir das sichtbar. Eine unserer Aktionen hat uns dabei besonders berührt.

Sie sind 14 und 16 Jahre alt, gehen in die 8. und 9. Klasse der Winterhuder Reformschule Hamburg — und haben einfach angepackt.

Im Rahmen einer freien Projektwoche, bei der Schülerinnen und Schüler vier bis sechs Stunden pro Woche für ein selbst gewähltes Projekt freigestellt wurden, meldeten sich drei Mädchen beim ASB Hamburg — freiwillig, aus eigenem Antrieb, aus echtem Interesse. Unter vielen möglichen Projekten entschieden sie sich für das Projekt ASB Pfoten-Buddies Haustierhilfe Hamburg, das Menschen unterstützt, die sich um ihre geliebten Haustiere keine Sorgen machen sollen müssen, wenn sie selbst auf Hilfe angewiesen sind.

Und dann legten sie los.

Sie standen an U-Bahn-Stationen, sprachen Fremde an und erklärten geduldig, was die Pfoten-Buddies tun und warum das so wichtig ist. Sie streiften durch den Stadtpark, knüpften Gespräche, begeisterten Menschen. Sie backten Waffeln, verkauften sie — und nutzten jeden dieser Momente, um über das Projekt zu erzählen, Bewusstsein zu wecken, Herzen zu öffnen.

Am Ende kamen 325,86 Euro zusammen (vielen Dank auch an alle Spender:innen). Eine Summe, hinter der jede Menge Energie, Überwindung, Kreativität und echtes Engagement steckt.

Was diese drei jungen Frauen getan haben, ist weit mehr als ein Schulprojekt. Es ist ein Zeichen. In einem Alter, in dem viele noch überlegen, was sie mal werden wollen, haben sie bereits gezeigt, was für Menschen sie sind. Sie haben nicht gewartet, bis jemand sie fragt. Sie haben sich selbst auf den Weg gemacht.

Genau das ist der Geist des Ehrentags. Und genau das ist der Geist des ASB Hamburg.

Danke, liebe Antonia, Ida und Mina. Ihr habt mehr gegeben als 325,86 Euro.