ASB Hamburg

Arbeiter-Samariter-Bund

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Rettungshunde

Ein starkes Team

Der ehrenamtlich betriebene Rettungshundezug des ASB-Hamburg wurde am 01.07.1997 gegründet. Nach fast drei Jahren intensiver Vorbereitung und Ausbildung ist der Rettungshundezug seit April 2000 dienstbereit: 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag können uns Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst alarmieren. Aber auch jeder andere Hilfesuchende kann über die ASB-Leitstelle, Telefon 040/192 23, unsere Hilfe anfordern. Wir helfen kostenlos, unbürokratisch und schnell.


Der ASB-Rettungshundezug Hamburg besteht aus zwei Staffeln:

Jede Staffel bildet ihre Rettungshunde-Teams eigenständig aus, um ein effektives Training zu ermöglichen. In gemeinsamen Übungen wird die Zusammenarbeit für den Ernstfall geprobt, denn im Einsatz arbeiten beide Staffeln Hand in Hand. Die strategisch günstige Lage der beiden Staffeln gewährleistet eine kurze Anrückzeit im Alarmfall.

Warum Rettungshunde?

Fast täglich werden in unserer Umgebung Menschen vermisst:

  • ein Bewohner eines Altenheims hat bei einem Waldspaziergang die Orientierung verloren
  • Kinder spielen auf einer Baustelle, plötzlich wird ein Kind vermisst
  • nach einem Autounfall verlässt ein Beteiligter unter Schock die Unfallstelle
  • bei einer Gasexplosion wird eine Familie verschüttet

In solchen Situationen sind die Möglichkeiten des Menschen und seiner Technik begrenzt und werden auf der ganzen Welt durch den Einsatz von ausgebildeten Rettungshunde-Teams erfolgreich ergänzt.
Wir machen uns den hervorragenden Geruchssinn und den ausgeprägten Spieltrieb des Hundes zu Nutze: Der Hund lernt durch Motivation seinem Hundeführer lebende Personen im Gelände oder unter Trümmer anzuzeigen.

Effektiver als jede Suchkette

Die Flächensuche ist in Deutschland der häufigste Einsatzbereich für Rettungshunde. Im Zickzack-Revier durchsucht der Hund das Gelände nach Anweisungen seines Hundeführers und ersetzt so eine Suchkette von bis zu 50 Personen, da er einen Menschen bereits aus großer Entfernung wittert. Sobald der Hund die Witterung aufgenommen hat, dringt er sogar durch unwegsames Gelände zu der gesuchten Person vor und bleibt so lange bellend bei ihr, bis der Hundeführer die Fundstelle erreicht hat und weitere Hilfsmaßnahmen einleiten kann.

Jede Sekunde zählt

Der Trümmereinsatz fordert eine besonders gewissenhafte Ausbildung der Rettungshunde-Teams: nachrutschende, spitze und scharfkantige Trümmer, Explosions- und Einsturzgefahr machen den Einsatz riskant. Unter großem Zeitdruck ist höchste Konzentration gefordert, denn wo ein Mensch verschüttet ist, zählt jede Sekunde. Teamarbeit, Vertrauen und Gehorsam: Der Hund muss seinem Hundeführer aufs Wort und aufs Zeichen gehorchen. Er muss sich aus der Entfernung durch die Trümmer lenken lassen, ohne sich von extrem lauten Geräuschen oder schwer begehbaren Untergründen verunsichern zu lassen.


Ortsverband Hamburg-Eimsbüttel e.V.
Claudia Jankowski

Leiterin Rettungshundestaffel

Tibarg 18
22459 Hamburg

eMail: 

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OV Hamburg-Bergedorf/ Rothenburgsort e.V.
Vienna Wege

Brookkehre 4
21029 Hamburg

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Kontakt

Ortsverband Hamburg-Eimsbüttel e.V.
Claudia Jankowski

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