Presse - 10

30. Nov. 2006 - Hamburger Abendblatt

Kinderhilfe: Starkoch Josef Viehhauser unterstützte ASB-Projekt

Steckrüben fürs "Löwenhaus"

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     halfen dem großen Meister bei einem deftigen Eintopf für die
     Sponsoren.

     

     Harburg - So lecker ist in der Küche der Schule Bunatwiete-Maretstraße
     sicherlich noch nie gekocht worden wie am Mittwochvormittag. Ein ganz
     Großer der Kochzunft, der frühere Chef des Sterne-Restaurants "Le
     Canard" an der Elbchaussee, kam um 9 Uhr nach Harburg und kochte einen
     deftigen Steckrübeneintopf. Früher pflegte Josef Viehhauser (56), 1993
     zu den besten 50 Köchen der Welt gekürt, für Staatschefs wie Michail
     Gorbatschow zu kochen. Jetzt köchelt er auf etwas kleinerer Flamme im
     "Café Engelchen" in der Gänsemarktpassage. Und hatte gestern Zeit,
     sich für ein gutes Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Zeug
     zu legen: fürs ASB-"Löwenhaus" am Schloßmühlendamm.

     Im "Löwenhaus" essen, lernen und spielen Kinder aus sozial schwächeren
     Familien nach Schulschluss. 30 000 Euro hat der ASB gegeben, 7000 Euro
     die Abendblatt-"Initiative 2006 - Kinder helfen Kindern" und 2000 Euro
     der Präsident der Handwerkskammer Hamburg, Peter Becker. Jetzt wollten
     sich die "Löwenhaus"-Kinder bei den Unterstützern bedanken und dem
     ehemaligen Sterne-Koch bei der Arbeit helfen. Da in der Küche viele
     Köche den Brei verderben, bereitete der Kärntner den Eintopf selbst zu
     - nur Connor van Hauten (15) aus der 9. Klasse durfte mithelfen, das
     Kasseler zu schneiden. Aber manche Kinder hatten dann doch noch eine
     Aufgabe, und halfen beim Tischdecken.

     Connor van Hauten gehört zu den Jugendlichen, die mit den Kindern im
     "Löwenhaus" spielen, ihnen bei Problemen zuhören und bei den
     Hausaufgaben helfen. Der ASB plant noch ein "Löwenhaus" in
     Wilhelmsburg und drei nördlich der Elbe. Der Harburger Rundschau
     verriet Josef Viehhauser derweil die Zutaten seines Eintopfes:
     Steckrüben, Sellerie, Zwiebeln, Karotten, Majoran, Thymian, Salz,
     Pfeffer, Wasser - und Zitronen- und Orangenschalen.

     Artikel erschienen am 30.11.2006 im Hamburger Abendblatt