Betreuung in Einrichtungen für assistenzbedürftige Menschen

Vorbereitung auf das Sozialpraktikum in einem Ethik - Kurs Klasse 10

Vorstellungen, Erwartungen, und Einsichten nach dem Besuch der Elbe - Werkstätten.

Als ich im Frühjahr mit einem Freund zu den Elbe-Werkstätten - zwecks Bewerbung für ein Sozialpraktikum - gegangen bin, wusste ich noch gar nicht genau, was in dem o.a. Betrieb von Behinderten geleistet wird. Ich hatte nur eine vage Vorstellung durch die Empfehlung von Bekannten, die alle der Meinung waren, dass es mir da gefallen würde, dass die Leute nett seien und die Arbeit viel Spaß machen würde bzw. abwechslungsreich sei. Zudem hatte ich erfahren, dass z.B. ein Teil der Technischen Universität Hamburg (TUHH) seine Texte dort drucken lässt. Von einem Nachbarn hörte ich, dass er sich seine Partyzelte bei den Elbe-Werkstätten geliehen hätte.

Einige Zeit später fand dann der Besuch mit unserem Ethik-Kurs in eben diesem Betrieb in Marmstorf statt. Also hatte ich Gelegenheit, mir selbst ein genaues Bild von meinem zukünftigen Praktikumsplatz zu machen.

Das erste, was mir bei dem Rundgang durch das Gebäude auffiel, war die Fülle der verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten. Von außen ein wenig auffälliges, steriles Gebäude. Aber innen: Das blühende Leben! Überall wurden die verschiedensten Tätigkeiten ausgeführt, wie z.B. Drucken oder die Verpackung und Montage der unterschiedlichsten Dinge.

Doch auch das für mich beeindruckendste, die Töpferei, sollte nicht unerwähnt bleiben. Hier werden z.B. Aschenbecher oder Blumentöpfe in allen erdenklichen Formen, Größen und Farben gefertigt. Generell scheinen die Produktionsmöglichkeiten in diesem Bereich sehr breit gefächert zu sein.

Außerdem habe ich einige bekannte Firmennamen wiedergefunden, von denen ich nie gedacht hätte, dass sie Teile ihres Sortiments bei solchen Betrieben fertigen lassen. Ich muss sagen, dass mich das doch positiv überrascht hat!

Vor und nach diesem Rundgang trafen sich die Teilnehmer unseres Kurses, Vertreter des Betriebes und eine behinderte Angestellte noch zu kleinen Gesprächen. Bei diesem Zusammensein erfuhren wir einiges über den Aufbau des Betriebes und die Arbeit dort. Es gab allerhand Informatives und einiges zum Schmunzeln. (Ein Beispiel dafür wäre ein Video, in dem der Betrieb in lustiger Art und Weise beschrieben wurde.) Auch auf dem Rundgang wurden entsprechende Geschichten erzählt.

Nach dem Besuch fühlte ich mich darin bestätigt, dass die Wahl dieses Platzes eine wirklich gute Idee war! All die Dinge, die mir den Weg zur Entscheidung geebnet haben und letztendlich der Besuch, bei dem ich alles mit eigenen Augen sehen konnte, haben ihren Dienst getan: Ich freue mich schon jetzt auf die Tage des Sozialpraktikums im Januar!

Eyke Höft (11 b)