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Ärmel hoch für Kneipp – Hamburg begeistert Bayern

24.07.2026
ASB-Festabend am 10.07.2026 in Nürnberg.
Innenminister Joachim Herrmann (Mitte) mit Sebastian Raasch (links) und Martin Beyer beim Armbad nach Kneipp. Foto: Timm Schamberger.

Martin Beyer und Sebastian Raasch vertreten den ASB Hamburg beim Festabend der ASB-Landeskonferenz in Nürnberg – mit einem Konzept, das selbst den Innenminister überzeugt.

Es war ein langer Weg, der sich voll gelohnt hat. Beim Festabend der ASB-Landeskonferenz Bayern im Nürnberger Ramada-Hotel präsentierten sich Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet: ein Hebammenmobil aus Nordrhein-Westfalen, Rettungshunde und Drohnen aus Kronach, ein Zivilschutzfahrzeug aus Forchheim. Und mittendrin: ein Kübel Wasser, ein paar Kräuter – und zwei Hamburger, die zeigten, was in der Pflege möglich ist, wenn man es wirklich ernst meint.

Martin Beyer, Fachbereichsleitung Bildung und Einrichtungsleitung Tagespflegen, und Sebastian Raasch, Einrichtungsleiter der ASB-Tagespflege Langenhorn, waren eigens nach Bayern gereist, um das Kneipp-Konzept vorzustellen – das Konzept, für das unsere ASB-Tagespflege Langenhorn im September 2025 als erste und bislang einzige Pflege- und Senioreneinrichtung in ganz Hamburg das offizielle Kneipp-Zertifikat erhalten hat.

Der Abend hätte nicht besser laufen können. Festredner war Joachim Herrmann, Bayerns Innenminister – und als ASB-Mitglied Nummer 200.000 in Bayern kein Unbekannter im Verband. Herrmann sprach über Resilienz in Krisenzeiten. Und dann rollte er die Ärmel hoch.

Denn Martin Beyer und Sebastian Raasch ließen es nicht bei Erklärungen. Sie luden ein, mitzumachen – und der Minister nahm das Angebot an. Ein Armbad nach Kneipp, live, beim Festabend einer Landeskonferenz. Seine Reaktion: vollständige Begeisterung.

Was wie eine charmante Anekdote klingt, steckt voller Substanz. Hinter dem Kneipp-Konzept der ASB-Tagespflege Langenhorn stehen drei Jahre Arbeit, eine Ausbildung in Bad Wörishofen, ein Team das täglich mitzieht – und Gäste, die nachweislich weniger Medikamente brauchen, ausgeglichener und aktiver sind. Das ist keine Wellness. Das ist Pflege, die wirkt.

Und die offenbar auch auf bayerischer Bühne überzeugt.

Ein Dank gilt Martin Beyer und Sebastian Raasch für den langen Weg nach Nürnberg – und die kurze Überzeugungsarbeit danach.