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Internationaler Tag der Ersten Hilfe – ASB Hamburg macht Erste Hilfe mitten in der Stadt erlebbar

Was würdest du tun? Herzstillstand mitten auf der Straße. Ein Moment, der über Leben und Tod entscheidet – und in dem es nicht auf Ärztinnen und Ärzte ankommt, sondern auf die Menschen, die zufällig daneben stehen.
Eine Übungspuppe, ein Defibrillator – und ganz viele ehrliche Antworten
Auf einer Matte liegt eine Übungspuppe, so als hätte sie soeben einen Herzstillstand erlitten. Daneben: ein AED-Gerät, bereit für den Einsatz. Und mittendrin unsere Erste-Hilfe-Ausbilder:innen Liselotte Schmidt und Jonas Kempe, die Passant:innen eine einfache, aber entscheidende Frage stellen: Was würdest du tun, wenn das jetzt vor dir passiert?
Die Reaktionen waren so unterschiedlich wie ehrlich. Viele blieben stehen, diskutierten, erinnerten sich an lang zurückliegende Erste-Hilfe-Kurse. Manche trauten sich sogar selbst an die Puppe heran und probierten unter Anleitung die Herzdruckmassage aus. Genau dieser Moment – zwischen Unsicherheit und dem Mut, es einfach zu versuchen – zeigt, worum es an diesem Tag wirklich geht.
Herz-Lungen-Wiederbelebung zum Anfassen
Liselotte Schmidt und Jonas Kempe demonstrierten vor Ort, wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung korrekt abläuft und wie ein AED-Gerät bedient wird – Schritt für Schritt, ohne Fachjargon, zum Mitmachen. Denn eines wird bei dieser Aktion besonders deutlich: Erste Hilfe ist kein Hexenwerk. Mit ein paar einfachen Handgriffen kann jede und jeder zur Lebensretterin oder zum Lebensretter werden.
Bei einem Herzstillstand zählt buchstäblich jede Minute: Ohne Wiederbelebungsmaßnahmen sinkt die Überlebenschance rapide, oft schneller, als der Rettungsdienst eintreffen kann. Genau in dieser Lücke setzt Erste Hilfe an – und genau hier setzt auch unsere Aktion an.
ASB SCHOCKT: Der nächste Defibrillator immer griffbereit
Ein zentraler Programmpunkt vor Ort war die App ASB SCHOCKT. Sie zeigt auf einen Blick, wo sich der nächste öffentlich zugängliche Defibrillator in Hamburg befindet – und alarmiert gleichzeitig den Rettungsdienst. Im Ernstfall geht dadurch keine wertvolle Zeit mit Suchen verloren.
Mediale Aufmerksamkeit für ein Thema, das alle angeht
Begleitet wurde die Aktion von Teams des NDR und von SAT.1 Regional, die vor Ort über die Aktion berichteten. Diese mediale Aufmerksamkeit ist genau das, was Erste Hilfe braucht: Sichtbarkeit, Öffentlichkeit und ein Anstoß für möglichst viele Menschen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
NDR Info, 11.09.2026, 15:00 und 16:00 Uhr
https://www.ardmediathek.de/video/ndr-info/erste-hilfe-leisten-was-ist-im-ernstfall-zu-tun/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8yMTQwNzAwZS1kZmQwLTQ5MmQtYjViZC1jMDZhM2U2YThmOTQ
SAT.1 regional, 11.09.2026, 17:30 Uhr
https://www.sat1regional.de/artikel/internationaler-tag-der-ersten-hilfe-wer-wuerde-im-notfall-wirklich-helfen?autoplay=true
Jetzt selbst aktiv werden
Wer bei der Aktion in der Spitaler Straße gemerkt hat, dass beim Thema Erste Hilfe noch Luft nach oben ist, ist nicht allein – und kann jederzeit etwas daran ändern. Der ASB Hamburg bietet regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse an, in denen genau das vermittelt wird, was im Ernstfall zählt: Ruhe bewahren, richtig handeln, Leben retten.
Mehr Informationen zu unseren Erste-Hilfe-Kursen und zur App ASB SCHOCKT finden Sie hier auf unserer Webseite.