Kita-Prüfverfahren - Bundesministerin Giffey und Senatorin Leonhard zu Gast in der ASB Werkstatt-Kita Kirchenhang

21.02.2020
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Kita Prüfverfahren ASB Werkstatt-Kita Kirchenhang in Harburg
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und Sozialsenatorin Melanie Leonhard mit den Kindern der ASB Werkstatt-Kita Kirchenhang. Foto: ASB Hamburg / Birgitt Cordes.

In diesem Jahr startet die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) mit der Umsetzung des neuen Kita-Prüfverfahrens, bei dem alle 1100 Hamburger Kitas in einem Turnus von 5 Jahren regelmäßig überprüft werden sollen. Als erste geprüfte Kita wurde die ASB Werkstatt-Kita Kirchenhang von Bundesministerin Giffey und Senatorin Leonhard mit dem offiziellen Kita-Prüfschild ausgezeichnet. Der stellvertretende ASB-Landesvorsitzende Gerd Prüfer begrüßte die beiden Politikerinnen in der Einrichtung.

Kitas leisten einen zentralen Beitrag zur Verbesserung der Bildungschancen für die Kinder in unserer Gesellschaft. Gute Kita-Qualität ist dabei von entscheidender Bedeutung. Hamburg möchte mit dem Kita-Prüfverfahren die Qualität in den Kindertageseinrichtungen verbessern und die Qualitätsstandards erstmals regelhaft und anlassunabhängig überprüfen. Familienministerin Franziska Giffey und Senatorin Melanie Leonhard überzeugten sich bei einem Besuch in der ersten Kita, die das Programm bereits durchlaufen hat - der ASB Werkstatt-Kita Kirchenhang - von den Ergebnissen. „Die ASB Hamburg-Werkstatt-Kita Kirchenhang in Harburg zeichnet sich durch hohe Standards aus und erhält das Schild "Kita-Prüfverfahren“. Herzlichen Glückwunsch!“, postete die Sozialsenatorin nach dem Besuch auf ihrer Facebook-Seite.

Um einen gleichbleibend hohen Qualitätsstandard anbieten zu können, befasst sich der ASB intensiv mit dem Thema Qualitätsmanagement und stellt sich selbst jedes Jahr wieder auf den Prüfstand. Seit 2017 stellt der ASB seine Werkstatt-Kitas bereits auf den Prüfstand. Da es zu dem Zeitpunkt noch keine Prüfstelle für Kitas gab, wurde auf eigene Kosten eine externe, freie Zertifizierungsgesellschaft damit beauftragt, mit einer Auswahl von Auditoren nach dem Verfahren des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes die inhaltliche Arbeit in den Kitas zu überprüfen.

„Wir haben uns bei der Entwicklung unseres Werkstatt-Kita-Konzeptes hohe Qualitätsstandards auferlegt, die wir regelmäßig überprüfen lassen. Das wir hier heute die Bundesministerin und die Sozialsenatorin zu Gast bei uns hatten und sie sich persönlich ein Bild von unserer Kita-Qualität machen konnten, ehrt uns sehr“, sagte Rolf Mohr, Abteilungsleiter Kinder und Jugend des ASB Hamburg, im Anschluss an den Besuch.

Für den ASB ist die Kita eine Lernwerkstatt. Daran orientiert sich das Konzept der mittlerweile 15 Kindertageseinrichtungen in denen rund 1.300 Kinder in Hamburg betreut werden. Den Kindern stehen zahlreiche Materialien zur Verfügung mit denen sie entdecken und forschen können. Die Erzieherinnen und Erzieher sind Lernbegleiter und fördern die Eigenverantwortlichkeit und das soziale Verhalten aller Kinder. Weitere Informationen dazu auf der Werkstatt-Kita Seite: https://www.asb-hamburg.de/unsere-angebote/kinder-jugend/werkstatt-kitas/