ASB Hamburg

Arbeiter-Samariter-Bund

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Wir über uns

Erste-Hilfe Kurse

Der ASB bietet in Hamburg an verschiedenen Orten Erste-Hilfe Kurse an. Detaillierte Infos finden Sie im folgenden Link:

www.asb-hamburg.de/unsere-angebote/ausbildung/



Katastrophenschutz

Die Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre an Oder und Elbe, die Explosion einer Feuerwerk-Fabrik in Enschede und das ICE-Unglück von Eschede sind uns allen noch deutlich in Erinnerung. Bei allen diesen Einsätzen waren auch Helfer des Katastrophenschutzes beteiligt, um den regulären Rettungsdienst zu unterstützen. Diese dramatischen Einsätze machen deutlich, wie wichtig der Katastrophenschutz ist.

Ursprünglich war der Katastrophenschutz für den Schutz der Bürger im Falle einer militärischen Auseinandersetzung innerhalb Deutschlands eingerichtet worden. Glücklicherweise ist ein solches Szenario nicht zu erwarten. Allerdings gibt es auch ohne einen Krieg genügend denkbare Ereignisse, die die Arbeit der Katastrophenschützer erfordern. Hierbei stehen mögliche Naturkatastrophen wie Überflutungen oder schwere Schäden durch Regen und Sturm/Orkan in der Wahrscheinlichkeit sehr weit oben. Allein in Hamburg vergeht kaum ein Jahr ohne eine Vor-Alarmierung der Einsatzkräfte aufgrund einer möglichen Sturmflut.

Auch die in letzter Zeit gestiegene Gefahr terroristischer Angriffe darf hierbei nicht außer Acht gelassen werden. Auch wenn die Gefahrenabwehr in Hamburg sehr effektiv ist, käme sie bei einem Attentat ähnlich dem vom 11. September 2001 schnell an ihre Grenzen. Dann muss sich die Stadt auf ihren Katastrophenschutz verlassen können.

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist seit vielen Jahren im Hamburger Katastrophenschutz tätig. Im Laufe der Jahre wurden immer wieder neue Helfer und Helferinnen für Ihren (zumeist ehrenamtlichen) Dienst im Katastrophenschutz ausgebildet. Hierbei wurde, neben einer allgemeinen Ausbildung, auch immer eine Spezialisierung der HelferInnen angestrebt. So existieren zur Zeit im Katastrophenschutz des ASB Hamburg mehrere Sanitätseinheiten, Rettungshundestaffeln, Versorgungs- und Logistikgruppen und sogar eine Wasserrettungsgruppe.

Da natürlich nicht ständig irgendwelche Katastrophen über uns hereinbrechen, wird die meiste Zeit damit verbracht, sich auf den Fall der Fälle vorzubereiten. So leisten z.b. die Sanitätsgruppen regelmäßig Dienst bei Veranstaltungen aller Art, um nicht aus der Übung zu kommen (siehe hierzu „Sanitätsdienst“). Die Rettungshundestaffeln sind z.b. ständig in Einsatzbereitschaft, um bei der Suche nach vermissten Personen zu helfen, was gar nicht mal so selten nötig ist. Die Wasserrettungsgruppe beteiligt sich beispielsweise regelmäßig an Sanitätsdiensten, bei denen auch eine Versorgung am oder im Wasser nötig werden könnte (z.b. Segel- oder Ruderregatten oder Veranstaltungen am Wasser wie Hafengeburtstag, Alstervergnügen o.ä.). Die Versorgungs- und Logistikgruppen schließlich stellen auch mal die Verpflegung von Helfern bei größeren und länger andauernden Sanitätsdiensten oder bei Großveranstaltungen aller Art sicher.

Wer Interesse hat, sich im Katastrophenschutz zu engagieren und sich evtl. zu spezialisieren kann dieses jederzeit tun. Junge Männer, die nicht zur Bundeswehr möchten, haben die Möglichkeit, sich vom Wehr- oder Zivildienst freistellen zu lassen und sich statt dessen für die Dauer von z.Zt. sechs Jahren für den Katastrophenschutz zu verpflichten (siehe dazu: „Ersatzdienst“)

Kontakt

Ortsverband Hamburg-West e. V.
Ortsverband Hamburg-West e. V.

Vorsitz:Uwe Lohmann

Geschäftsstelle:
Wedeler Landstr. 36
22559 Hamburg

Telefon: 040 811601
Fax: 040 81960098

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