ASB Hamburg

Arbeiter-Samariter-Bund

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Wir über uns

Das Theaterprojet - Jahrebericht 2014

Seit dem Anfang des Jahres 2014 sind fast die Hälfte der von uns betreuten Kinder "flügge" geworden und haben den Platrz für neue Kinder in unserer Gruppe gemacht.

Erwachsene Kinder; die die Schulabschlüsse haben, müssen nun weiter studieren und haben für uns keine Zeit mehr, andere arbeiten schon. Eine von den Kindern, Ksjuscha hat versucht, dieses Jahr sich bei der Theaterschule zu bewerben, es hat leider bei den Aufnahmeprüfungen nicht gereicht. Nächstes Jahr versucht sie es wieder. Wie schwer das ist, zeigt, dass ein Studienplatz von fast 200 Bewerbern beansprucht wird. Diese Jahr konnte mit Unterstützung aus Hamburg eine schöne Abschlussfeier organisiert werden. 

Alle neue Kinder mussten schwere Schicksale erfahren, sie verlieren aber nicht den Mut, sie sind durch den Wunsch vereint, sich auf das Leben zu freuen, gebraucht zu werden, sich mit interessanten und nützlichen Sachen zu beschäftigen. Meistens sind das kleine Kinder (7 bis 8 Jahre alt). Die Arbeit mit ihnen erfordert viel Zeit und Kraft. Wir bereiten aber schon jetzt ein neues Stück mit ihnen. Viktor Orschanski, Leiter des Projekts und Regiseur schreibt zusammen mit den Kindern ein Drehbuch dafür.

Schule und Hausaufgabe bleiben der zentrale Punkt der Aufmerksamkeit der Betreuer. Wir überprüfen vom Beginn der Proben im Theaterstudio, ob die Hausaufgaben erledigt sind, ob die Kinder Schwierigkeiten mit dem Schulprogramm haben, ob sie nicht die Schule schwänzen.

Im Sommer haben wir uns wieder in die freie Natur begeben. Wir fuhren oft nach Puschkin und Pavlovsk, die Vororte von St.Petersburg, die nicht nur erholsam, sondern auch geschichtlich sehr lehrreich sind.

Wir erweitern auch unsere Kontakte mit den Kinderheimen. Die meisten Kinder dort sind elternlos und sozial schwierig. Unsere Sachkompetenz könnte uns dabei helfen. Wir wollen jetzt nicht nur unsere Stücke zeigen, sondern, das die Waisenkinder in unserem Projekt mitarbeiten. Es klappt nicht immer wie wir wollen, wir geben aber nicht auf und sind guter Hoffnung.

Ende letzten Jahres haben wir einen Jahreskalender herausgebracht, den wir das gesamte Jahr verteilt haben. Alle freuen sich, wenn sie ihm bekommen. Leider ist die Betreuerin, die maßgeblich am Kalender gearbeitet hat, hat uns aus persönlichen Gründen verlassen, so dass dieses Jahr mit dem Kalender nicht klappt. Schade!

Am ihre Stelle ist Dascha Berg, eine ehemalige Schülerin von uns getreten. Auch wenn sie noch keine pädagogische Erfahrungen und Kenntnisse besitzt, hat sie dafür aber einen sehr guten Draht zu den Kindern. Und das ist auch nicht zu unterschätzen.

Das warme Essen wird jetzt in einem Schnellcafe organisiert. Es hat eine gute Küche und vernünftige Preise. Es ist sauber und das Personal ist sehr freundlich. Zusätzlich können wir auch warmes Essen zum Mitnehmen bekommen, was für die Kinder sehr bequem ist. Sie können dann im Theaterstudio essen. Besonders wichtig ist es im Winter, wenn es dunkel und kalt ist und die Kinder Angst haben, alleine nach Hause zu gehen.

Wir geben den Kindern weiterhin zusätzlich Früchte und Gemüse, kaufen für sie Hygiene- und kleine Haushaltsartikel.

Die Kinder, die zu uns kommen, verwandeln sich ganz schnell vom  häßlichen Entlein, das auf der Straße die meiste Zeit seines Lebens verbringt, zu normalen Kindern, sauber, akkurat, selbstständig, sie entwickeln rasch Selbstwertgefühl und Handlungssicherheit. Das freut uns jedes Mal und erfüllt mit Stolz und Genugtuung.

Die Kosten für dieses Projekt belaufen sich, zum Teil durch regelmäßige Spenden einzelner Förderer aufgebracht, auf rund  EUR 11.000,00 pro Jahr


30.06.2014

Jahresbericht 2013

Betreuung von „unbeaufsichtigten“ Kindern (Straßenkindern) Das Theaterprojekt

 

Seit mehr als 10 Jahren, kümmern sich engagierte freiwillige Künstler und Pädagogen, in unserem Auftrag und mit unserer finanziellen Unterstützung um eine wechselnd große Gruppe von 15-30 dieser Kinder, im sozialen Brennpunkt der Trabantenstadt „Rybazkoje“ in der 5-Millionen-Metropole. Unter der Koordination von Vera Smirnova betreut Viktor Orschanskij (Diplompädagoge und Theaterlehrer) zusammen mit freiwilliger Unterstützung von Theater- und Pädagogikstudenten regelmäßig diese 7-17 Jahre alten Mädchen und Jungen. Im Mittelpunkt des Projekts lernen die Kinder nach Schulschluss das Schauspielen und sie treten inzwischen in vielfältiger Form auch öffentlich auf.

Und es werden auch schon Preise gewonnen. Vera Smirnowa ergänzt das Ganze durch eine nachschulische Betreuung, wie z. B. Schularbeitshilfen und Motivation zum regelmäßigen Schulbesuch und letztlich durch ein gemeinsames warmes Essen in einem Bistro (früher: Staluwaja) nach der jeweili- gen Betreuung. Das Essen dürfen sich die Kinder vorher selbst aussuchen, dabei gibt es immer auch einen frischen Salat und ein Getränk. Zum Generationenaustausch wird zukünftig auch eine Verknüpfung mit unserem Seniorenfreizeitprojekt angestrebt. Seit Jahresende zeichnet sich auch verstärkte Zusammenarbeit mit einigen Kinderheimen ab. Die Jahreskosten belaufen sich, zum Teil durch regelmäßige Spenden einzelner Förderer aufgebracht, auf rund 11.000€.


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