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Arbeiter-Samariter-Bund

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Haiti

German Humanitarian Aid for Haiti
German Humanitarian Aid for Haiti

01.01.2015

Jahresbericht für das Jahr 2014

           

Hilfe für erdbebengeschädigte Waisenkinder in Haiti 

 

Die Welt hat es schon fast vergessen, das verheerende Erdbeben am 12. Januar 2010. Es war das schwerste Erdbeben auf dem amerikanischen Kontinent; das Epizentrum lag nur 25 km von der Hauptstadt Port au Prince entfernt. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen zwischen 250.000 – 300.000 Tote, etwa 300.000 Verletzte und 1,2  Millionen Obdachlose.  Danach eine grassierende  

Cholera, nochmals verloren Tausende ihr Leben. Auch der Hurrikan „Sandy“ verwüstete in den letzten Tagen  nicht nur Teile der Ostküste der USA; auch Haiti war stark betroffen. Wiederaufbauprojekte wurden in Mitleidenschaft gezogen,  die Ernte in erheblichen Teilen vernichtet  

Besonders schlimm betraf es viele Kinder. 

Diesen Kindern, die keine Angehörigen und kein Zuhause mehr haben, hilft der kleine gemeinnützige Verein „Enfant dans le desert d`Haiti“ (Kinder in der Wüste von Haiti) -EFDHA-  in der betroffenen Stadt Petit Goave. Diesen gemeinnützigen Verein unterstützen wir seit dem Sommer 2010 bei seinen Wiederaufbaubemühungen. Er betreute bereits davor obdachlose und unbetreute Kinder, auch mit einer angeschlossenen Schule. Durch das Erdbeben wurde die gesamte Infrastruktur von EFDHA komplett zerstört. Marie-Solange Joissant, Gründerin und Leiterin des Vereins, versuchte mit ihren verbliebenen Mitarbeiterinnen so gut wie es zwischen den Trümmern, Toten und umherirrenden Opfern des Erdbebens ging, die rund 50 Kinder im Alter von 6 – 15 Jahren mit dem Allernotwendigsten zu versorgen.  

Ein bisher auf sehr kleiner Fläche genutztes kleines Haus auf fremdem Grund war zerstört. Danach standen nur ein paar kleine Zelte ohne Boden, einige wackelige Tische und Bänke und eine offene Kochstelle zur Verfügung. Wenn es regnete, war an Schlaf nicht zu denken. Es gab weder Betten noch Matratzen, die Kinder schliefen auf dem Boden. Dank ihrer Betreuerinnen waren die Kinder nicht allein; das 

Zusammengehörigkeitsgefühl half über die erbärmlichen Wohn- und Lebensbedingungen hinweg. 

Mit unserer Unterstützung ist mit dem Wiederaufbau des Waisenhauses an anderer Stelle begonnen worden. Dazu stellte Marie-Solange Joissant, deren Familie vor Jahren nach Frankreich emigrierte und die dort aufwuchs, 2011 ein familieneigenes eigentumsrechtlich dokumentiertes Grundstück von 2.500 qm EFDHA durch Grundstücksübertragung unentgeltlich zur Verfügung. Inzwischen konnten mit unserer finanziellen Unterstützung der Boden des Grundstücks aufbereitet, eine vollständige ortsübliche Ummauerung mit Tordurchgängen (die die Sicherheit der Kinder gewährleistet) sowie der Bau einer Latrine und Duschanlage abgeschlossen werden. Auf dem Grundstück wurden ein Brunnen erschlossen und eine solarbetriebene Lichtanlage aufgebaut. Mit dem Bau des Hauses selbst konnte mangels vorhandenen Geldes leider noch nicht begonnen werden. Die Kosten des gesamten Wiederaufbauprojekts werden sich auf rund 65.000 EUR belaufen.   

In Dezember konnten wir auch wie geplant ein 40 Fuß Container mit über 10 Tonnen Hilfsgütern für die Schule und das Kinderheim auf den Weg schicken. Die Abwicklung des Containers erfolgt in 2015. 

Auch in der Zukunft wollen wir dieses Projekt unterstützen. Und hier setzt unsere Bitte an Sie ein. Helfen Sie uns,  das kleine überschaubare Projekt fortführen zu können. Gemeinsam können wir für diese Kinder die Grundlage für eine lebenswerte Zukunft schaffen. 

Spendenkonto Haiti
Spendenkonto Haiti

30.06.2014

Jahresbericht 2013

Das verheerende Erdbeben vom 12. Januar 2010 mit geschätzten rund 250.000 Toten, 300.000 Verletzten und 1.200.000 Obdachlosen hat die Welt fast schon vergessen. Wir nicht.

Derzeit hat sich die Situation dort auf niedrigem Niveau stabilisiert. Auch im Berichtszeitraum haben wir unsere (leider begrenzte) finanzielle Unterstützung der Wiederaufbaubemühungen der kleinen örtlichen NGO „Enfants dans le desert d`Haiti“ /Kinder in der Wüste von Haiti (EFDHA) in Petit Goave fortgeführt. EFDHA wird mit viel Herzblut und hohem persönlichen Engagement von seiner Gründerin Marie-Solange Joissant geleitet.

Durch das Erdbeben wurde die gesamte Infrastruktur des Vereins mit seinem Gebäude auf fremden Grund, der schon vorher rund 50 Obdachlose und unbetreute Kinder im Alter von 6-15 Jahren - auch mit angeschlossener Schule betreute, völlig zerstört. Mit unserer Unterstützung wurde dem Verein von der vor Jahren nach Frankreich immigrierten Familie ein 2.500 qm großes Grundstück eigentumsrechtlich unentgeltlich übertragen.

Dort ist entsprechend dem Spendenaufkommen mit dem Wideraufbau begonnen worden. Das Grundstück wurde für die vorgesehene Nutzung aufbereitet, in ortüblicher Weise vollständig ummauert und mit Tordurchgängen versehen.

Der Bau einer Latrine mit einer Duschanlage, auch in ortsüblicher Weise, konnte in 2013 abgeschlossen werden. Im Oktober konnten wir uns durch unseren Mitarbeiter Rais Kabanov über den Baufortschritt und die nach wie vor engagierte, aber immer noch provisorische Betreuung der Kinder auf dem Grundstück überzeugen.

Mit dem Bau des Gebäudes selbst konnte mangels vorhandener finanzieller Mittel leider noch nicht begonnen werden. Die Kosten hierfür werden auf rund 45.000 Euro geschätzt. Die Kinder sind derzeit in einem Gebäude neben dem Grundstück notdürftig untergebracht.

Die Mieteinnahmen aus diesem Gebäude, seinerzeit ein kleines Gesundheitszentrum, dienten vor dem Erdbeben dem laufenden Unterhalt des Vereins. Diese Einnahmequelle ist, auch der allgemeinen wirtschaftlichen Situation des Landes geschuldet, entfallen.

Im Dezember besuchte uns Mde. Joissant in Hamburg, um hier über den Projektverlauf zu berichten. In 2014 soll erstmalig ein Container mit Hilfsgütern (mit Schwerpunkt Schul- und Unterkunftsausstattung) nach Haiti auf den Weg gebracht werden. Die Transportkosten können von der bundeseigenen Gesellschaft Engagement Global des Entwicklungshilfeministeriums bezuschusst werden.

Ein Waisenhaus für Petit Goave: Hamburg hilft Kindern auf Haiti Hamburg.

Sturmkatastrophe auf den Philippinen, Flüchtlingstragödien im Mittelmeer – über immer neue Schreckensmeldungen geraten andere Unglücke schnell in Vergessenheit.

Vor knapp vier Jahren erschütterte ein gewaltiges Erd- beben Haiti. Das ohnehin arme Land hat sich bis heute nicht erholen können. Auch hier wollen viele, vor allem junge Menschen weg – am liebsten in die USA. Auch hier kommt es zu Tragödien. In der vergangenen Woche ertranken 30 Menschen, als ihr überfülltes Boot vor den Bahamas sank. „Ja, auch viele meiner ehemaligen Schützlinge versuchen, ins Ausland zu kommen“, berichtet Marie-Solange Joissainte. Sie haben weder Aussicht auf ein Studium noch auf einen Beruf. Die Geschäftsfrau, die bis zum Erdbeben vor- wiegend in Paris lebte, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Not in ihrer Heimat zu lindern. Vor allem den vielen Kindern, die beim Beben ihre Eltern verloren ha- ben, will sie helfen.

Zusammen mit dem Arbeiter Samariter Bund Hamburg-Mitte (ASB) baut sie an einem Waisenhaus in der Stadt Petit Goave, etwa 80 Kilometer westlich der Hauptstadt Port au Prince. „Der neue Präsident Michel Martilly hat schon viel bewirkt, seit er an der Macht ist“, sagt Madame Joissainte. „Es werden Straßen gebaut, auch in Petit Goave. Und der Hafen konnte endlich eröffnet werden.“ Auch mit der Bürokratie sei es ein bisschen leichter geworden. Aber auch der Präsident könne nicht alle Probleme auf einmal lösen. Zurzeit betreue sie 20 Kinder. Geplant sind für das fertige Waisenhaus 50. „Wenn ich genügend Geld hätte, wäre es in sechs Monaten fertig. Da Spenden aber nur sporadisch eingehen, wird es länger dauern“, sagt die resolute Frau. Rais Ka- banov vom Ortsverband Mitte berichtet, dass das Grundstück bereits mit einer Mauer umfriedet werden konnte. Ein nicht zu unterschätzender Schutz in einem unruhigen Land. Auch eine Küche und sanitäre Einrichtungen konnten bereits fertiggestellt werden. Die Kinder haben zudem in einem Nebengebäude, einer ehemaligen Gesundheitsstation, Platz zum Schlafen und ein paar Sachen zum Spielen.

Jetzt sollen die benötigten 50.000 Euro für den Hausbau zusammengetragen werden. Ursprünglich war mit 80.000 Euro kalkuliert worden, doch durch Eigenleistungen konnte die Summe stark reduziert werden.

Der ASB bittet um Spenden für das Waisenhaus, Commerzbank Hamburg,

IBAN: DE96200800000054545400 (Hamburger Abendblatt 09.12.13)

Bisher haben wir für unsere dortigen Maßnahmen rund 25.000 Euro, in 2013 waren es 5.000 Euro, aufgebracht.

Besuch aus Haiti

Marie Solange Joiissaint und Ihre Hamburger Gastgeber.
Marie Solange Joiissaint und Ihre Hamburger Gastgeber.
Die Mauer ist fast fertig.

Am 18. Oktober besuchte uns die Leiteririn des von uns in Haiti nach dem Erdbeben unterstützen Waisenheims Marie-Solange Joiissaint. Leider geht die Realisierung des Projekts nach unserer Meinung ziemlich langsam voran. Das liegt vor allem an der allgemeinen Situation in diesem karibischen Land, wo ziemlich viel Unordnung und Durcheinander herrscht. Die Choleraepidemie, die Präsidentschaftswahlen, all das verzögert unsere Arbeit. Auch als Person hat Marie-Solange, die lange Jahre in Frankreich lebte, es nicht leicht. Sie lässt sich nicht so schnell etwas befehlen, was für eine Frau in Haiti Gang und Gebe ist. Diese starke Persönlichkeit macht natürlich die Beziehungen zu den Staatsorganen und den NGOs vor Ort nicht immer leicht, diese sind aber notwendig um ein solches Projekt, wie den Bau eines neuen Kinderheims, zu verwirklichen. Viel Gespräche, viele Erklärungen und Absprachen waren auf der Tagesordnung des Besuch.

Kontakt und weitere Informationen unter: 040/ 831131 oder ov-mitte(at)asb-hamburg.de

Alle Beteiligten sind, nach dem Eindruck des Berichterstatters, zufrieden mit den Verhandlungen. Wie man auf den Fotos sehen kann, ist die Mauer um das Grundstück fast fertig. Als nächstes wird der Boden für die zukünftige Baumaßnahmen vorbereitet und eine Sanitäranlage, bestehend aus 2 Toiletten, einer Dusche und 2 Waschbecken für die Kinder, die dieses Grundstück in der Zukunft bewohnen werden, geplant. Heute ist es noch ein grasbewachsener, ziemlich feuchter Boden. Bis dahin konnten wir auch die Finanzierung des Projekts in der Höhe von 20.000,00€ sichern.

Leider fehlt uns für den Bau des Kinderheims noch im wesentlichen das Geld. Wir suchen Unterstützer und Spender und garantieren einen seriösen und zielgerechten Umgang mit den Spendenmitteln.

Ein neues Zuhause für Waisenkinder in Haiti

Am 12. Januar 2010 ereignete sich auf Haiti ein verheerendes Erdbeben. Das Epizentrum lag etwa 25 km südwestlich der Hauptstadt Port au Prince.

Gemessen an den Opferzahlen handelt es sich um das schwerste Beben in der Geschichte Nord- und Südamerikas sowie um das weltweit schlimmste Beben des 21. Jahrhunderts. Nach Schätzung der Vereinten Nationen beträgt die Zahl der Toten zwischen 250.000 und 300.000; etwa 300.000 weitere Personen wurden verletzt.

Darüber verloren etwa 1,2 Millionen Menschen ihr Zuhause und die augenblicklich grassierende Cholera verschärft die prekäre Lage.

Besonders traf es die Kinder. Tausende von ihnen starben, noch mehr verloren ihre Eltern und wurden obdachlos.

Insbesondere diesen Kindern wollen wir, der ASB OV Hamburg-Mitte e.V., unsere ganze Aufmerksamkeit widmen. Unterstützen wollen wir den kleinen gemeinnützigen Verein „Enfant dans le desert d`Haiti“ (Kinder in der Wüste von Haiti), kurz: EFDHA.

Dieser haitianischer Verein betreute bisher zusammen mit einer angeschlossener kleiner Schule obdachlose Waisenkinder aus der Region. Nach dem das gewaltigen Erdbeben die kleine Schule zerstörte, waren plötzlich wieder 50 Kinder obdachlos.

Marie-Solange Joissaint, Gründerin und Leiterin des Vereins EFDHA, suchte zusammen mit ihren verbliebenen Mitarbeiterinnen zwischen den Ruinen, Trümmern und Toten nach Überlebenden und nahmen sich den umherirrenden und teils verletzten Kinder an und versorgten diese mit dem Allernotwendigsten.

Das kleine Gelände, auf dem die Schule vorher stand, wurde provisorisch mit wenigen kleine Zelten ohne Boden bestückt. Neben den Zelten gab es nur einige wackelige Tische und Bänke sowie eine primitive Kochstelle. An Schlaf war, wenn es heftig regnet, nicht zu denken. Es gab weder Betten noch Matratzen; die Kinder mussten direkt auf Erdboden schlafen.

Weil die Kinder fürsorgliche Hilfe erhielten, machten sie trotz widriger Umstände einen relativ zufriedenen Eindruck. Das Zusammengehörigkeitsgefühl hilft über die erbärmlichen Wohn- und Lebensbedingungen mit Mangel an Hygiene und Lebensmitteln hinweg.


Das Grundstück des zerstörten Kinderheimes, welches EFDHA nicht gehört, ist für die dauerhaft unterzubringenden 50 Kinder im Alter von 6-15 Jahren zu klein. Insoweit ist ein Wiederaufbau des Waisenhauses auf örtlichem Niveau an anderer Stelle vorgesehen.

Marie-Solange Joissaint selbst besitzt ein eigentumsrechtlich dokumentiertes, unbebautes Grundstück in Petit Goave, Haiti. Die Mieteinnahmen und eine begrenzte finanzielle Unterstützung von Freunden und Familienmitglieder aus Frankreich waren bisher wesentliche finanzielle Grundlage der Arbeit von EFDHA. Auf dem rund 2.500 qm großen Grundstück in Petit Goave soll nach gemeinsamer Erörterung jetzt entsprechend Ersatz für das zerstörte Waisenhaus geschaffen werden. Unserer Forderung entsprechend soll dieses Grundstück durch notarielle Beglaubigung auf EFDHA übergehen.

Die Bebauung auf ortsüblichem Niveau wird derzeit vom ASB-Büro zusammen mit EFDHA geplant:
Die Gesamtkosten werden auf mindestens 65.000,00 € geschätzt. Eine sog. „Mailingaktion“ in der Vorweihnachtszeit 2010 hat bei angeschriebenen ASB-Mitgliedern der ASB-Ortsverbände Hamburg-West und Hamburg-Mitte rd. 8.300,00€ erbracht. Die Grundschulklasse „Turmaline“ der Theodor-Haubach-Schule in Hamburg-Altona hat dazu im Rahmen einer eigenen kleinen Benefizveranstaltung mit 200,00€ beigetragen, die Schüler der Schule an den Teichwiesen in Volksdorf, in Hamburg mit 1.600,00€

Sammlungen wurden bei den Kunden der Großhandelskette Fegro und im EKZ Hamburg-Billstedt durchgeführt. Ein privater Förderer unserer Arbeit hat uns eine Zuwendung von 20.000,00€ bei entsprechendem Projektverlauf in Aussicht gestellt.

Kontakt

Arbeiter-Samariter-Bund

Ortsverband

Hamburg-Mitte e. V.

 

Vorsitz: Harald Beese

Geschäftsstelle:
Suurheid 20 (Halle 15)
22559 Hamburg

Telefon: 040 831131
Fax: 040 835995

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