ASB Hamburg

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HIV / AIDS

Zurzeit werden 182 HIV positive Patienten mit ART (Anti Retroviral Therapy) Medikamenten versorgt. Dies ist ein großer Aufwand, nicht nur die spezielle medizinische Versorgung der Patienten, die med. Versorgung von Begleiterkrankungen, die Sterbebegleitung auch die zu leistende Sozialarbeit ist enorm. Diese Patienten erhalten zusätzlich Nahrungsmittel (Reis, Öl, Erdnussbutter, Zucker, Ölsardinen), diese müssen ordnungsgemäß verteilt werden, es gibt verschiedene Systeme, einmal die Nahrungsmittel für den jeweiligen Patienten und als zweitens die Versorgung von Kindern der betroffenen Eltern. Den ordnungsgemäßen Ablauf zu organisieren stellt eine bürokratische Herausforderung dar, für die der ASB extra einen Mitarbeiter eingestellt hat, der für die korrekte Verteilung und die entsprechenden Statistiken verantwortlich ist. Die Nahrungsmittel werden vom Global Fund zur Verfügung gestellt.

Ein Team aus Krankenschwestern, Sozialarbeitern, Management und Helfern kümmert sich um diese Aufgabe. Mittlerweile sind 90% des medizinischen Personals in die Versorgung von HIV / AIDS Patienten involviert.

Zu den 182 Patienten, die aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes ART Medikamente erhalten, kommen 480 infizierte Patienten, die unter ständiger med. Kontrolle sind und eine Präventiv Therapie erhalten. Jede Woche kommen 4-5 neue positive Patienten dazu, 60% der Infizierten werden durch die freiwilligen Test während der Schwangerschaft entdeckt.

Der ASB Gambia ist ein sog. „Sub Grantee“ vom „National Aids Control Program“ (NACP),- ein staatliches Organ, diese wiederum sind „Sub Recipients“ vom National Aids Secretariat(NAS), die  einer der beiden „Principle Recipients“ vom Global Fund sind. NAS muss sich das Geld mit „Action Aid“ teilen, die ebenfalls „PrincipleRecipients“ sind. Seit Dezember 2009 läuft das ART Projekt unter dem „Global Fund Round 8“. Diegrößte Herausforderung  für den ASB Gambia ist es, mit dem vorhandenen Budget, das  ihm vom National Aids ControlProgam (NACP) als „Sub Grantees“ bewilligt wurde, auszukommen.

Als Beispiel: Laut Budget für das Jahr 2010 war antizipiert, dass der ASB bis Dezember 2010  ein Volumen von 79 Patienten, die ART Medikamente erhalten, haben würde. Für den Dezember des folgenden Jahres rechnete man dies dann hoch auf ein Volumen von 104 Patienten. Diese Hochrechnungen stellten sich aber bereits bis November 2010 als unrealistisch heraus, denn zu diesem Zeitpunkt behandelte der ASB schon 182 Patienten mit ART Medikamenten bei gleichbleibendem Budget ausgerechnet auf 79 Patienten. Die Anzahl der infizierten Patienten steigt beständig an. NAS hat dem ASB diesbezüglich einen Gesprächstermin für Ende Dezember 2010 eingeräumt.

Seit August 2010 arbeitet der ASB zusätzlich mit zwei neuen Projektpartnern: Catholic Relief Service (CRS) und Action Aid (AA). Action Aid, als zweiter „Principle Recipient“, bezieht seine Gelder ebenfalls vom Global Fund und bedient  CRS als „Sub recipient“, die wiederum noch von anderen Geldgebern unterstützt werden und somit  zusätzlich noch über „eigene funds“ verfügen. Im September startete der ASB mit diesen beiden Partnern das „Home Base Care“ Projekt; dies Projekt soll der besseren Versorgung der HIV Patienten dienen. Das Ziel ist, eine gute Versorgung auch zuhause sicherzustellen. Hier ist  besonderes Augenmerk  auf die Instruktion der Familienangehörigen gelegt, die den Kranken pflegen und oft nicht wissen, wie man dies am besten gewährleisten kann. Außerdem sollen regelmäßige Besuche des ASB Sozialarbeiters – und wenn erforderlich – auch von ausgebildeten Krankenschwestern erfolgen. Der Patient soll medizinisch und psychosozial betreut werden.

15  unserer Krankenschwestern und Sozialarbeiter nahmen an  einem Trainig in Home Base Care (HBC) teil und sind nun in der Lage, das Programm kompetent durchzuführen. Für jeden Besuch werden sie  mit einer „allowance“ entlohnt, die von den beiden Projektpartnern (AA und CRS) bezahlt werden.  Unter unserem med. Personal sind drei Personen als Supervisors ausgewiesen, die für den korrekten Ablauf  verantwortlich sind. Die Implementierung dieses Projekts sichert dem ASB Aufwandsentschädigungen für Büroausgaben, Strom und Wasser sowie Benzin –und Generatorkosten.

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