Entlastung von Angehörigen - Das Netzwerk Angehörigenhilfe
Seit 2007 hat der ASB in Hamburg seine Aktivitäten für pflegende Angehörige verstärkt und im Netzwerk Angehörigenhilfe gebündelt. Die Maßnahmen des Netzwerkes Angehörigenhilfe des ASB in Hamburg verfolgen eine übergeordnete und doppelte Zielsetzung: Die Angehörigenhelfer sollen in die Lage versetzt werden, die Pflege und Betreuung auf Dauer zu übernehmen. Dabei geht es zum einen darum, die pflegenden Angehörigen zu unterstützen, indem Wege aufgezeigt werden, wie die Pflege und Betreuung geleistet werden kann, ohne dass sie auf Kosten der eigenen Gesundheit gehen muss. Zum anderen sollen die Angehörigenhelfer entlastet werden, indem die Pflege und Betreuung zeitweilig und nach Möglichkeit kostengünstig – d.h. für breite Bevölkerungsschichen finanzierbar – durch andere übernommen wird.
Im Jahr 2011 wurde dem Netzwerk Angehörigenhilfe von der Jury des Berliner Gesundheitspreises 2010 die Anerkennung ausgesprochen.
Um den Angehörigenhelfern nachhaltig zu helfen, verfolgt das Netzwerk Angehörigenhilfe drei Ansätze: Erstens werden Angebote vorgehalten, die die körperliche wie seelische Gesundheit und die Lebensqualität der Helfer verbessern. Zweitens versucht der ASB Hamburg, hinreichend Informationen für die Angehörigen zur Verfügung zu stellen, indem geeignete Materialen zur Verfügung gestellt werden und diese über geeignete Wege die pflegenden Angehörigen erreichen. Drittens ist mit dem Netzwerk Angehörigenhilfe auch eine finanzielle Entlastung der pflegenden Angehörigen verbunden: Da Pflege und Betreuung personalintensive Lösungen darstellen, die in der Regel nicht oder nicht voll von Kostenträgern übernommen werden, werden vom ASB-Landesverband Hamburg Sondermittel zur Verfügung gestellt („ASBplus“), die die Angebote für pflegende Angehörige kofinanzieren, bewusst subventionieren. Durch 65.000 Mitglieder (und damit jeder 25. Hamburger) bestehen diese finanzielle Fördermöglichkeiten über Mitgliedsbeiträge.
Um die drei Ansätze verfolgen zu können, wurden vom ASB in Hamburg die strukturellen Voraussetzungen geschaffen: So verfügt der ASB bewusst eine hohe Zahl von 17 Sozialstationen im Stadtgebiet. Sie bilden die lokale Basis des Netzwerkes Angehörigenhilfe. Dadurch können die Einrichtungen von allen Angehörigen gut erreicht werden; vor Ort kann Informationen und Beratung umfassend geleistet werden. Durch die Verankerung vor Ort ist der ASB in Hamburg bekannt und gut mit allen Institutionen im Stadtteil – von den Ärzten, der bezirklichen Altenhilf über die Kirchengemeinden bis hin zu den Krankenhaussozialdiensten vernetzt.
Vor diesem Hintergrund werden Netzwerk Angehörigenhilfe eine Reihe von ambulanten, teilstationären und stationären Leistungen angeboten, welche die Pflege zu Hause unterstützen können: Hierzu zählt insbesondere das „Café Freiraum“ als niedrigschwelliges Angebot. Darüber hinaus unterstützt das Angebot von Nachbarschaftshilfen sowie Gesprächskreise und Pflegekurse für pflegende Angehörige. Die ASB-Tagespflegen, die Verhinderungs- und Kurzzeitpflege und der Hausnotruf komplettieren mit indirekten Leistungen das Hilfeangebot. Weiterhin wurden eine Reihe von Informationsmaterialien speziell für pflegende Angehörige entwickelt und eine Vielzahl von Mitarbeitern im ASB in der Stärkung der Beratungskompetenz für pflegende Angehörige geschult.
Informationen zu den einzelnen Angeboten erhalten Sie mit einem Klick auf die linke Leiste.
Informationsbroschüre zum Netzwerk Angehörigenhilfe
Weitere Informationen zum Netzwerk Angehörigenhilfe erhalten Sie in unserer Broschüre, die Sie in allen ASB-Einrichtungen erhalten oder die Sie sich hier herunter laden können:
Letzte Änderung: Dienstag, 08.05.2012
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ASB Sozialeinrichtungen (Hamburg) GmbH - Abteilung Soziale Dienste
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Schäferkampsallee 29
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Telefon: 040-83398-150
Fax: 040-83398-236
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Stellvertretende Abteilungsleitung
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