ASB Hamburg

Arbeiter-Samariter-Bund

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Projekte

Tayga darf auch mitspielen!

Musik verbindet

Vorwort

Die Hamburger Bildungsempfehlungen beschreiben u.a. den musischen Bildungsbereich als wichtigen Erfahrungsbereich für Kita-Kinder. Dieses Gebiet ist in unserer Kita weniger präsent. Da wir im musischen Bereich bei uns noch Entwicklungspotential sahen, entschieden wir gemeinsam mit dem Elternrat, das Jahresprojekt zu diesem Thema durchzuführen. Es passt prima zu uns, weil viele Aspekte der Sprachförderung abdeckt werden, die sich wie ein roter Faden durch unsere Arbeit ziehen. In unserer Kita kommen Kinder und MitarbeiterInnen aus 22 Nationen zusammen und kommunizieren miteinander. Mit dem Erwerb und der Förderung der deutschen Sprache beschäftigen wir uns seit Gründung der Kita intensiv.

Projektbeschreibung

Das Projekt wurde von uns in drei Abschnitte eingeteilt: In der ersten Woche luden wir professionelle Musiker von dem Verein Crossover e.V. ein, die in jeder der sieben Gruppen je zwei Stunden Musik mit den Kindern machten. In den anderen beiden Wochen wurden Eltern in die Morgen- und Mittagskreise eingeladen, um Instrumente vor- und herzustellen. In einigen Gruppen zog sich das Musikprojekt noch länger hin, da die Kinder immer wieder ihre selbstgebauten Instrumente mit ins Spiel einbezogen.

Der Auftritt unseres Schlumpforchesters beim Elterncafé

Die Gruppe der Schlümpfe war besonders fleißig beim Instrumentenbau und trat beim Sommercafé mit den eigenen Instrumenten auf. Alle hatten sich einheitlich wie in einem Orchester gekleidet und waren sehr aufgeregt. Es gab viel Applaus und Begeisterung! Bei unseren Vorschülern, den Löwen, brachte ein Vater mehrere große Trommeln mit.

Die Projektwochen wurden von Eltern und Kindern sehr positiv bewertet. Musik ist für die Entwicklung sehr wichtig und bietet Ausdrucksmöglichkeiten verschiedener Kompetenzbereiche. Zusammen zu musizieren gibt ein Gefühl von Harmonie, stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder, fördert die Konzentration und die Geduld... Musik verbindet!

Projektablauf

In der ersten Woche machten zwei Musiker mit uns und den Kindern Musik. Julian hatte seine Gitarre dabei, er ist ausgebildeter Gesangslehrer. Jan war mit seiner Loopstation bei unseren Vorschülern und erarbeitete mit ihnen einen eigenen Vorschulrap. Das war sehr lustig. Zum Abschluss der ersten Projektwoche haben wir uns alle gemeinsam mit Julian und Jan im Bewegungsraum getroffen, um uns gegenseitig die neuen Lieder und den Vorschulrap zu präsentieren. Auch Guido war zur Freude der Kinder dabei. Guido kommt seit letztem Sommer wöchentlich zu uns zum Beatboxen in die Kita.

In den folgenden Wochen stellten Eltern in die Kita ihre Instrumente vor. Einige Eltern stellten mit den Kindern sogar eigene Instrumente her – was sehr gut ankam. Andere brachten z. B. Trommeln, Gitarren und Akkordeon mit. Auch traditionelle Instrumente, wie z.B. eine türkische Saz, waren mit im Repertoire.

Unsere Kleinsten singen und klatschen

Fazit

Wir wollen weiter regelmäßig singen und öfter (ehemalige) Kinder/Schüler einladen, um Musik zu machen und deren Instrumente vorzustellen. Wir werden Experten einladen, um den Kindern eine größere Bandbreite an Instrumenten vorstellen zu können. Wir wollen musische Bildung stärker als bislang an die Sprachförderung koppeln und uns in dem Bereich vernetzen.

Kontakt

Foto von  Luisa  Solanas
Kita Koppelstieg
Luisa Solanas

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21109 Hamburg

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Telefon: 040 7540448
Fax: 040 75061509

So finden Sie uns!

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Christa Hetzel

stellvertretende Leitung

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"Mehr Männer in Kitas"

Die ASB Kita Koppelstieg ist eine Modellkita im Hamburger Netzwerk "Mehr Männer in Kitas". Weitere Informationen finden Sie hier. Einen kurzen Film zum Projekt "Mini-Beatzzz" sowie weitere Infos finden Sie hier. Weitere Filme zu "Mini-Beatzzz" im Koppelstieg können Sie sich hier ansehen.