ASB Hamburg

Arbeiter-Samariter-Bund

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Katastrophenschutz

"Luftschutzhilfsdienst", so hieß es damals. Irgendwann wurde daraus "Zivilschutz", und heute spricht jeder nur noch vom "Katastrophenschutz". Um im Kriegsfall die Zivilbevölkerung zu schützen, wurden damals Einheiten aus Freiwilligen aufgestellt.

Der ASB beteiligte sich bereits sehr früh, vorwiegend im Bereich Sanitäts-, Betreuungs- und Verpflegungsdienst. Doch die politische Weltlage änderte sich, und somit änderten sich auch die Aufgaben des Zivilschutzes. Es fand eine Umstrukturierung statt, weg vom Zivilschutz, hin zum Katastrophenschutz. Auch die Katastrophen änderten sich im Wandel der Zeit. Waren es damals vornehmlich Naturkatastrophen, so kommen jetzt vermehrt Großschadensereignisse infolge der Technisierung unserer Gesellschaft zum Tragen: Der Absturz eines Tieffliegers in ein Wohngebiet in Remscheid, das Tanklaster-Unglück in Herborn oder der entgleiste ICE in Eschede sind nur einige Beispiele.

Ereignisse und Orte, die zeigen, wie wichtig ein gut funktionierender Katastrophenschutz ist. Auch zu Einsätzen ohne vorliegende Katastrophe, z.B. zur Evakuierung wegen einer Bombenentschärfung oder bei der Suche nach vermissten Personen in unzugänglichen Gebieten, werden die Einheiten alarmiert. Der Einsatz dieser ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ist unverzichtbar und aus dem System nicht mehr wegzudenken. Der Hamburger Arbeiter- Samariter- Bund ist mit sechs Einheiten am Katastrophenschutz beteiligt. Drei Sanitätseinheiten und drei Betreuungseinheiten stehen rund um die Uhr zum Schutz der Bevölkerung zur Verfügung. Zusätzlich betreibt der ASB in Hamburg eine Funkleitstelle, zwei mobile Führungsgruppen und eine Rettungshundestaffel.