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SMS - die Erfolgsgeschichte geht in NRW weiter

„Sozial macht Schule“ in Nordrhein-Westfalen

Seit dem Jahr 2005 wird „Sozial macht Schule“ auch in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Träger ist der ASB Landesverband Nordrhein-Westfalen. „Sozial macht Schule“ in NRW wird gefördert durch die Aktion Mensch und die BP Deutschland AG.

Auch in NRW richtet sich „Sozial macht Schule“ an Schulen und soziale Einrichtungen mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler an soziale Verantwortung heranzuführen und ihre soziale Kompetenz zu stärken. Durch Praktika und andere konkrete Maßnahmen sollen unmittelbare Erfahrungen mit Menschen aus Altersheimen, Behindertenwerkstätten, Hilfsorganisationen und Selbsthilfegruppen von den Schülerinnen und Schülern gesammelt werden. Im Vorfeld des Praktikums findet eine theoretische Vorbereitung im Schulunterricht statt, um die Schülerinnen und Schüler auf ihren Einsatz vorzubereiten.

Durch die Begegnung mit Menschen aus verschiedenen sozialen Einrichtungen und unterschiedlichen Lebenssituationen werden Hemmschwellen und Vorurteile abgebaut. Mit ihrem Engagement erlernen und erfahren die Jugendlichen Respekt und Toleranz. Der Arbeiter-Samariter-Bund möchte junge Menschen dabei unterstützen, die Lebenssituation bedürftiger und/oder alter Menschen besser zu verstehen, in dem sie diesen persönlich begegnen. Dieses Zusammenkommen wirkt sich nicht nur positiv auf die jungen Menschen aus, sondern wird auch von den betreuten Menschen hervorragend angenommen. 

Auswahl von SMS-Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen:

Projektstart von „Sozial macht Schule“ mit Unterstützung des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen

Am 27. April 2005 wurde im Rahmen einer Pressekonferenz mit der Ministerin für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Ute Schäfer, das Projekt „Sozial macht Schule“ gestartet. In diesem Zusammenhang führte das Ministerium für Schule, Jugend und Kinder in NRW in einer Pressemitteilung unter anderem aus:
"SMS - Sozial macht Schule" - mit diesem Projekt soll das Engagement von Schülerinnen und Schülern in sozialen Einrichtungen wie zum Beispiel Altenheimen, Behinderteneinrichtungen oder in der Obdachlosenbetreuung gestärkt werden. SMS richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen der Klassen 5 bis 13 und startet zunächst in Bochum, Gelsenkirchen, Köln und Dortmund. Es wird vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V. in Abstimmung mit den jeweiligen örtlichen ASB-Verbänden angeboten. Aktion Mensch und die Deutsche BP AG unterstützen das Projekt finanziell. "Schülerinnen und Schüler erhalten mit dem SMS-Projekt die Gelegenheit, Lebensräume anderer Menschen kennen zu lernen und Vorstellungen zu gezielten Hilfestellungen für andere Menschen zu entwickeln. Dabei erfahren sie auch, welche Arbeitsbereiche und Berufe es im Sozialwesen gibt und welche Einrichtungen Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen", sagte die nordrhein-westfälische Schul- und Jugendministerin Ute Schäfer heute bei der Ankündigung des Projektstarts in Düsseldorf. Die frühzeitige Übernahme von Verantwortung fördere die demokratischen Tugenden und stärke die sozialen Kompetenzen der Einzelnen. "Der Dialog mit Menschen anderer Generationen und die aktive Unterstützung Hilfebedürftiger ermöglichen das gegenseitige Kennen lernen und fördern das Verständnis füreinander", betonte die Ministerin.
Die finanzielle Unterstützung des Projekts durch die Deutsche BP AG steht in engem Zusammenhang mit ihrem neuen Konzept zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements.“

Gelsenkirchen, Hauptschule Emmastraße

Ein zweiwöchiges Sozialpraktikum in Gelsenkirchen wurde vom 30. Januar bis 10. Februar 2006 für alle 54 Schüler der 8. Klassenstufe durchgeführt. Ein erstes Schnupperpraktikum fand bereits am 6. Dezember 2005 statt: 5 Schülerinnen hatten sich aktiv an den Nikolausfeiern der einzelnen Wohnbereiche des CURA Seniorenzentrums in Gelsenkirchen beteiligt. Die Reaktionen auf dieses Schnupperpraktikum waren seitens der Schülerinnen sowie der Heimleitung sehr positiv.  

Zudem wurde grünes Licht für das SMS-Projekt „Schüler schulen Senioren“ an der Hauptschule Emmastraße gegeben. Bei dieser Aktion bringen Schüler interessierten Senioren den Umgang mit Computertechnik, Software und dem Internet nahe. Der Workshop umfasst wöchentlich 1 1/2 Stunden am Nachmittag über eine Laufzeit von 15 Wochen.

Im Anschluss an das zweiwöchige Praktikum wurde eine Auswertung der verschiedenen sozialen Einrichtungen erarbeitet, die als Grundlage für die Durchführung für das Schuljahr 2006/2007 dient und eine weitere vertrauensvolle und längerfristige Zusammenarbeit mit den Praktikumsgebern gewährleistet.  

Bochum, Hildegardisschule

Im Rahmen des ASB-Sozialprojektes „Sozial macht Schule“ führte die Hildegardis-Schule einen „Sponsorenlauf“ am 8. Mai 2006 durch. Ziel der unterhaltsamen und sportiven Aktion war es, Geldspenden für ein Kinderhilfsprojekt in Madagaskar zu sammeln. Schüler und Lehrer veranstalteten für den guten Zweck einen spannenden Lauf im Bochumer Stadtpark. Die „Startgebühr“ der einzelnen Läufer wurde von Sponsoren übernommen, die durch einen selbst zu bestimmenden Geldbetrag das Hilfsprojekt unterstützten. Insgesamt beteiligten sich mehr als 300 Schülerinnen und Schüler und es wurden über 7000,-- Euro Spendengelder gesammelt.  

Das Besondere an diesem Spendenprojekt: Auch die zwei Partner-Collèges der Hildegardis-Schule in Le Tampon auf der Insel La Réunion haben für das Kinderprojekt auf Madagaskar gesammelt und wurden dabei von den Bochumer Schülerinnen und Schülern während ihrem La Réunion-Besuch tatkräftig unterstützt. La Réunion ist eine kleine, ca. 9000 km entfernte französische Insel inmitten des Indischen Ozeans und liegt in direkter Nachbarschaft zu Mauritius.

Köln-Rodenkirchen, Hauptschule Ringelnatzstraße

Vom 12. bis 14. Juni 2006 wurde an der Hauptschule Ringelnatzstraße in Köln-Rodenkirchen „Sozial macht Schule“ mit 81 Schülerinnen und Schülern der Klassestufe 8 (insgesamt drei Schulklassen) durchgeführt. Während dem Praktikum werden die Jugendlichen informative und lehrreiche Einblicke in Seniorenheime, Behindertenwerkstätten, sozialen Initiativen und Kindergärten erhalten

 
Internetseite www.asb-sms.de

Die Website www.asb- sms .de online informiert Interessierte über „Sozial macht Schule“ in Nordrhein-Westfalen und unterstützt Schülerinnen und Schülern die Einarbeitung in das Projekt. Die Seite ist übersichtlich nach den wichtigsten SMS-Themen strukturiert (Projektbeschreibung, Aktuelles, Kontakt etc.) und hat zudem einen Downloadbereich.

Kontaktmöglichkeit für SMS in NRW:
Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband NW e.V.
Projekt „Sozial macht Schule“
Eupener Straße 161 A
50933 Köln

Telefon: 0221/949707-21
Fax: 0221/949707-19

E-Mail: hoyer@asb-nw.de
www.asb- sms .de
www.asb-nw.de
www. asj -nw.de

Info

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