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Ausbildung » Berufsfachschule für Rettungsassistenz » ITLS (Traumamanagement)

ITLS

International Trauma Life Support


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ASB-Berufsfachschule Hamburg und ITLS
Mit ihrem Engagement für die Verbreitung von ITLS setzt die ASB-Berufsfachschule auf eine dringend erforderliche Vereinheitlichung der Traumaversorgung.


Eine Verbesserung der Verletztenversorgung ist notwendig ...

Etwa eine Million Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr so schwere Verletzungen, dass der Rettungsdienst hinzugezogen werden muss. Bei den unter 45jährigen sind Verletzungen die häufigste Todesursache.

Die öffentlichen Rettungsdienste sind jedoch nicht optimal auf die notfallmedizinische Versorgung dieser Patientengruppe vorbereitet. die Ausbildung des Rettungsfachpersonals, aber auch der notfallmedizinisch tätigen Ärzte ist nicht einheitlich und berücksichtigt häufig nicht den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnissstand.

Die ASB-Berufsfachschule sieht in diesem Bereich erheblichen Handlungsbedarf, was sich auch in der Fortentwicklung unserer Unterrichtskonzepte und -inhalte niederschlägt. Hierzu passt das Konzept ITLS hervorragend.

Das Ausbildungskonzept zur präklinischen Versorgung Schwerverletzter wurde 1982 begründet und bis 2006 unter dem Namen BTLS (Basic Trauma Life Support) durchgeführt. Anfang 2007 erfolgte die Umbenennung in ITLS.

Die ASB-Berufsfachschule Hamburg hat den Aufbau von ITLS in Deutschland aktiv gefördert und ab 2006 als erstes Trainingszentrum Kurse angeboten.


Verbreitung von ITLS

Training im ITLS-Kurs

ITLS ist weltweit in 29 Ländern verbreitet. In Europa wird das Rettungsfachpersonal bereits in Deutschland, Italien, Polen, England und Irland in ITLS ausgebildet. Bis 2005 wurden 330.000 Personen in ITLS ausgebildet, darunter Feuerwehrleute, Rettungsdienstpersonal, Soldaten, Pflegekräfte und Ärzte aller Fachrichtungen.

ITLS International ist der gemeinnützige Mutterverband aller ITLS Vetretungen und hat seinen Sitz in Illinois, USA. Seine Aufgabe wird in Deutschland durch ITLS Germany e. V. mit Sitz in Köln wahrgenommen.


Akzeptanz

Die ITLS Ausbildung hat in einigen Staaten einen so hohen Grad der Akzeptanz erreicht, dass die Ausbildung in ITLS bereits Einstellungsvoraussetzung ist. Zum Teil wurde die Verletztenversorgung nach ITLS fest in die Ausbildung des Rettungsdienstpersonals integriert, was auch für die ASB-Berufsfachschule das Entwicklungsziel ist.


Sprache

Alle ITLS-Advanced- und auch die zukünftigen ITLS-Basic-Kurse werden in deutscher Sprache durchgeführt.


Lehrbuch

Das deutschsprachige Lehrbuch für ITLS-Kurse „Präklinische Traumatologie“ (Pearson Verlag) wird Ihnen zur Vorbereitung auf den Kurs automatisch spätestens vier Wochen vor Kursbeginn zugeschickt.
Wenn Sie an einem ITLS-Kurs teilnehmen, ist das Lehrbuch in der Kursgebühr enthalten.


Vorbereitung auf den Kurs

ITLS-Kurse laufen nach einem seit Jahren bewährten Verfahren ab. Vor dem Kurs erhalten Sie das Lehrbuch zum Selbststudium und eine Lernerfolgskontrolle, die Sie bis zum Lehrgang bearbeitet haben müssen.


Prüfung und Zertifizierung

Alle ITLS-Kurse enden mit einer praktischen und schriftlichen Prüfung.

Nach dem bestehen erhalten Sie ein internationales ITLSZertifikat.
Die ASB-Berufsfachschule bescheinigt Ihnen die Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung. Ärzte erhalten CME-Punkte der Ärztekammer Hamburg.


Kurse

ITLS-LogoIn ITLS-Kursen werden – abgestimmt auf die Ausbildungsstufe des Teilnehmers – genau die Inhalte gelehrt, die nach internationaler Übereinstimmung geeignet sind die Sterblichkeit und Behinderungsrate Verletzter zu senken.

  • ITLS-Advanced
    ITLS-Advanced richtet sich an Personal, das kraft seiner Ausbildung in der Lage ist, invasive Maßnahmen zu ergreifen. Der Kurs umfasst neben dem Studium des Lehrbuches, einen 20stündiges Präsenzkurs. Inhalte sind neben den Basismaßnahmen des Atemwegsmanagements und der Immobilisation auch invasive Maßnahmen wie Intubation, intraossärer Zugang und Thoraxentlastung.
  • ITLS-Basic
    ITLS-Basic entspricht fachlich den Advanced-Kursen. Es werden hier jedoch keine invasiven Maßnahmen gelehrt. Zu diesem Lehrgang werden alle Personen mit einer mindestens 40 Stunden umfassenden medizinischen Ausbildung zugelassen.
    Dazu gehören Sanitätshelfer, First Responder, Rettungshelfer, Rettungssanitäter und Feuerwehrpersonal.
  • ITLS-Pediatric
    Die Versorgung verletzter Kinder stellt eine große Herausforderung dar, da schwerwiegende Verletzungen hier relativ selten sind. Es ist wesentlich, alle Maßnahmen routiniert, vollständig und korrekt zu beherrschen.
    Der eintägige ITLS-Pediatric Lehrgang zielt darauf ab, das Rettungsdienstpersonal auf die Besonderheiten in der Versorgung verletzter Kinder praxisnah vorzubereiten.

Weitere Informationen zu ITLS an der ASB-Berufsfachschule

 
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