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Mittwoch 12. Oktober 2016 | Pressemeldungen, Flüchtlingshilfe

Das Projekt Campgarden in der EA Papenreye stellt sich vor

Der ASB Hamburg hat gemeinsam mit der Initiative Hilldegarden e.V. das Projekt „Campgarden“ in der Erstaufnahmeeinrichtung (EA) Papenreye ins Leben gerufen und sorgt damit nicht nur für schönere Flächen sondern auch für ein schönes Miteinander

Jeden Montag und Mittwoch um 10:00 Uhr treffen sich die Ehrenamtlichen und Flüchtlinge in der EA Papenreye, um gemeinsam zu gärtnern. Foto: ASB Hamburg

Hamburg, 12. Oktober 2016 – Vor genau einem Jahr hat der ASB Hamburg die Erstaufnahmeeinrichtung (EA) Papenreye übernommen. Dem ASB ging es seit Beginn immer schon darum, den geflüchteten Menschen ein Gefühl von „Willkommen“ zu vermitteln – keine leichte Aufgabe in Anbetracht der räumlichen Gegebenheiten. So entstand die Idee, die Unterkunft gemeinsam schöner zu gestalten.

Mit Hilldegarden e.V., die sich seit zwei Jahren unter gleichnamigen Beteiligungsprojekt an der Planung und zukünftigen Nutzung eines Stadtgartens auf dem Feldstraßen-Bunker engagieren, wurde genau der richtige Partner gefunden. Getreu dem Motto „transparent, für alle und  jederzeit offen“ wurde ein Konzept entwickelt, das nicht nur die EA begrünen, sondern den Flüchtlingen auch eine Kontaktplattform bieten soll - Gärtnern also als Vehikel für den Dialog und interkulturellen Austausch. Heute nutzte der ASB Hamburg gemeinsam mit den Partnern die Gelegenheit, das Projekt vorzustellen.

Eine Gruppe Ehrenamtlicher von ASB und Hilldegarden sowie ganz junge und ältere Flüchtlingen zeigten die bisher gemeinsam gebauten und angelegten Hochbeete. Zudem wurden heute unter Mithilfe aller die zahlreichen Pflanzenspenden von pflanzmich.de fachgerecht eingepflanzt und versorgt. Der von der BürgerStiftung Hamburg koordinierte Fonds „Ehrenamt & Flüchtlinge“ und der Online-Shop für Gartenpflanzen „pflanzmich.de“ hatten der Erstaufnahme Geld bzw. Pflanzen im Wert von über 3.000,- Euro gespendet. Darunter waren nicht nur Zierpflanzen, sondern vor allem auch essbare Pflanzen wie Minze für den Tee, Kräuter, Gemüse- und Obstpflanzen.

„Jeden Mittwoch erzählen uns die Bewohner, wie gut es ihnen tut, arbeiten zu können. Dabei ist die Tätigkeit auch noch eine gute Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen“, sagt Uta Warnholtz, die das Projekt für den ASB Hamburg begleitet. Und ganz nebenbei wird die Unterkunft begrünt und wohnlicher!

Frank Zimmermann, Abteilungsleiter der ASB Flüchtlingshilfe (Hamburg) bedankte sich bei allen Beteiligten für das tolle Engagement. „Hier geht es nicht nur darum, die Unterkunft schöner zu gestalten, sondern unseren Bewohnern ein Gefühl von einem vorläufigen Zuhause zu bieten. Die Begeisterung und das Engagement aller Mitwirkenden, sowohl der Ehrenamtlichen als auch der Flüchtlinge, kann man wirklich als gelebte Integration bezeichnen – das macht Freude“, äußerte sich der Abteilungsleiter abschließend.

Wer mehr erfahren möchte oder Interesse daran hat, sich ebenfalls zu engagieren, der kann sich gern bei Heike Bläsig melden, Mail: ehrenamt-niendorf@asb-hamburg.de, Stichwort "Campgarden".


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